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Handy-Hilfe: Symptom finden, Sofort-Lösung anwenden

Suchen Sie Ihr Problem in der Symptom-Tabelle: Jede Hilfe-Seite beginnt mit der Sofort-Lösung, also einem Code oder wenigen Handgriffen. Vor größeren Eingriffen gilt immer dieselbe Reihenfolge – neu starten, aktualisieren, sichern und erst ganz zuletzt zurücksetzen. Netz, SIM-Karte und Rufnummer klärt der Anbieter; fällt der Dienst nach einer Störungsmeldung länger als zwei Kalendertage vollständig aus, steht Ihnen eine gesetzliche Entschädigung zu.

Von Geprüft am 12 Min. Lesezeit

Nahaufnahme eines USB-C-Steckers vor der Ladebuchse eines Smartphones
KI-generiert

Ein Problem mit dem Handy kommt selten gelegen. Deshalb beginnt jede Hilfe-Seite von Handy.Rocks mit der Sofort-Lösung: einem Code zum Kopieren oder den wenigen Handgriffen, die in den meisten Fällen helfen. Danach folgen die Wege für Android und iPhone, die Besonderheiten der Netze und eine Tabelle mit Ursachen. Diese Übersicht führt Sie zur richtigen Seite – und zeigt, wann Sie besser nichts mehr selbst versuchen.

Vom Symptom zur passenden Seite

Die vier Tabellen ordnen 24 häufige Probleme ihrem ersten Handgriff zu. Dieser Handgriff schadet in keinem Fall. Reicht er nicht, erklärt die verlinkte Seite, wie es weitergeht.

Akku, Laden und Hitze

Akku, Laden und Hitze: Symptom, erster Handgriff, ausführliche Seite
SymptomErster HandgriffAusführlich
Handy lädt nicht oder nur sehr langsamAnderes Kabel und anderes Netzteil probierenHandy lädt nicht
Stecker sitzt locker, Laden bricht abBuchse mit einer Taschenlampe auf Fusseln prüfen, nichts aus Metall hineinsteckenLadebuchse reinigen
Akku ist nach wenigen Stunden leerIn den Akku-Einstellungen den Verbrauch je App ansehenAkku schnell leer
Handy wird heißLadekabel ab, Hülle ab, raus aus der SonneHandy wird heiß
Handy ist nass gewordenAusschalten, Kabel abziehen, nicht ladenWasserschaden

Netz, mobile Daten und Verbindungen

Netz, mobile Daten und Verbindungen: Symptom, erster Handgriff, ausführliche Seite
SymptomErster HandgriffAusführlich
„Kein Netz“ oder „Nur Notrufe“Flugmodus ein- und wieder ausschalten, dann neu startenKein Netz
Mobile Daten gehen nicht, WLAN schonPrüfen, ob mobile Daten eingeschaltet sind und noch Datenvolumen übrig istMobile Daten funktionieren nicht
Nach dem Kartenwechsel kein InternetZugangspunkt, den sogenannten APN, in den Mobilfunk-Einstellungen prüfenAPN-Einstellungen
Laptop oder Tablet soll übers Handy onlineHotspot einschalten, vorher die Tarifbedingungen prüfenHotspot einrichten
Bild vom Handy soll auf den FernseherPrüfen, ob der Fernseher AirPlay, Chromecast oder Miracast kann – sonst per KabelHandy mit Fernseher verbinden
SMS kommen nicht anBlockierliste und freien Speicher prüfenSMS kommen nicht an

SIM-Karte, Rufnummer und Anrufe

SIM-Karte, Rufnummer und Anrufe: Symptom, erster Handgriff, ausführliche Seite
SymptomErster HandgriffAusführlich
SIM-Karte wird nicht erkanntHandy ausschalten, Karte herausnehmen und neu einlegenSIM-Karte nicht erkannt
PIN vergessen, Handy verlangt den PUKNicht raten – den PUK in App oder Kundenkonto des Anbieters nachsehenSIM-PIN und PUK
Eigene Nummer nicht zur HandEin anderes Telefon anrufen; bei der Telekom zeigt *135# die NummerEigene Nummer herausfinden
Anrufe sollen auf ein anderes Telefon**21*, die Zielnummer und # wählenRufumleitung
Mailbox springt ständig an##002# löscht alle Umleitungen, auch die zur MailboxMailbox ausschalten
Nummer soll beim Gegenüber nicht erscheinen#31# vor die gewählte Nummer setzenNummer unterdrücken
Werbe- oder BetrugsanrufeNummer in der Telefon-App blockierenSpam-Anrufe blockieren
Gesucht: ein bestimmter Kurzcode*#06# zeigt zum Beispiel die IMEIHandy-Codes

Bildschirm, Tempo, Speicher und Notfälle

Bildschirm, Tempo, Speicher und Notfälle: Symptom, erster Handgriff, ausführliche Seite
SymptomErster HandgriffAusführlich
Touchscreen reagiert nichtNeustart erzwingen, Finger und Display trocknenTouchscreen reagiert nicht
Handy ist trägeFreien Speicher prüfen, dann neu startenHandy zu langsam
Speicher vollPapierkorb der Galerie leeren, Medien in Messengern prüfenSpeicher voll
Handy soll zurückgesetzt oder verkauft werdenErst sichern, dann das eigene Konto abmeldenWerkseinstellungen
Handy verloren oder gestohlenOrten und sperren, dann die SIM-Karte sperren lassenHandy orten

Vier Grundregeln vor jedem Eingriff

Viele Anleitungen im Netz raten schnell zum Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Das löscht alle Daten und ist bei vielen Problemen gar nicht nötig. Besser ist eine feste Reihenfolge, in der jeder Schritt mehr Aufwand kostet als der vorige. Nach jedem Schritt prüfen Sie, ob das Problem verschwunden ist.

Vor jedem Eingriff: vier Schritte in fester ReihenfolgeAblauf in 4 Schritten: Schritt 1 – Neu starten: Beendet hängende Dienste; reagiert nichts mehr, den Neustart erzwingen.; Schritt 2 – Aktualisieren: System und Apps auf den neuesten Stand bringen, danach einige Tage beobachten.; Schritt 3 – Sichern: Fotos, Chats und Kontakte sichern, bevor etwas gelöscht oder abgegeben wird.; Schritt 4 – Zurücksetzen – nur zuletzt: Erst Google-Konto oder Apple Account abmelden – sonst fragt das Gerät die alten Daten ab.Vor jedem Eingriff: vier Schritte in fester ReihenfolgeJeder Schritt kostet mehr Aufwand als der vorige – nach jedem Schritt prüfen1234Schritt 1Neu startenBeendet hängende Dienste; reagiert nichts mehr, den Neustart erzwingen.Schritt 2AktualisierenSystem und Apps auf den neuesten Stand bringen, danach einige Tage beobachten.Schritt 3SichernFotos, Chats und Kontakte sichern, bevor etwas gelöscht oder abgegeben wird.Schritt 4Zurücksetzen – nur zuletztErst Google-Konto oder Apple Account abmelden – sonst fragt das Gerät die alten Daten ab.Quellen: Support-Seiten von Apple und Google, Stand Oktober 2026
Das Zurücksetzen löscht alle Daten – deshalb steht es am Ende der Reihe, nicht am Anfang.
  1. Neu starten Ein Neustart beendet hängende Dienste und gibt Arbeitsspeicher frei. Reagiert das Handy nicht mehr, erzwingen Sie ihn: Beim iPhone ab Modell 8 drücken Sie kurz Lauter, kurz Leiser und halten dann die Seitentaste, bis das Apple-Logo erscheint. Ein Pixel starten Sie neu, indem Sie die Ein/Aus-Taste rund eine halbe Minute gedrückt halten. Andere Hersteller nutzen ähnliche Tastenkombinationen.
  2. Aktualisieren System- und App-Updates beheben Fehler, die der Hersteller bereits kennt. Nach einem großen Update braucht das Handy einige Tage, bis Akku und Tempo wieder normal sind. Google nennt den höheren Verbrauch in dieser Zeit ausdrücklich normal.
  3. Sichern Bevor Sie etwas löschen, eine App entfernen oder das Handy abgeben, sichern Sie Fotos, Chats und Kontakte. Wie das bei Android und iPhone geht und was die Cloud nicht erfasst, steht im Ratgeber Backup.
  4. Zurücksetzen – nur als letzter Schritt Das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen löscht alles. Melden Sie vorher Ihr Google-Konto oder Ihren Apple Account ab. Sonst verlangt das Gerät danach die alten Zugangsdaten, und wer sie nicht mehr weiß, kommt nicht mehr hinein. Die Schritte stehen unter Werkseinstellungen.

Eine Regel gilt für alle vier Schritte: Ändern Sie immer nur eine Sache und prüfen Sie danach. Wer gleichzeitig das Kabel tauscht, eine App löscht und neu startet, weiß hinterher nicht, was geholfen hat. Beim nächsten Mal steht er dann wieder am Anfang.

Kein Fall für Selbsthilfe: hier sofort aufhören

  • Der Akku ist aufgebläht: Das Display hebt sich, die Rückseite wölbt sich oder das Gehäuse klafft.
  • Es riecht verbrannt, zischt oder raucht.
  • Das Handy war nass oder meldet Flüssigkeit im Anschluss.

Dann nicht laden, nicht drücken und nicht öffnen. Legen Sie das Gerät flach auf eine nicht brennbare Unterlage; bei Flammen rufen Sie die Feuerwehr unter 112. Apple rät, ein mutmaßlich beschädigtes iPhone nicht weiter zu verwenden, weil es überhitzen kann.

Anbieter, Verkäufer, Hersteller oder Werkstatt: wer zuständig ist

Viele Probleme lassen sich nicht am Handy lösen, sondern nur von dem, der den Dienst oder das Gerät verantwortet. Wer sich gleich an die richtige Stelle wendet, spart Warteschleifen und Versandwege. Die Tabelle zeigt, wer wofür geradesteht.

Wer bei welchem Problem zuständig ist, Stand Oktober 2026
ProblemZuständigWas Sie wissen sollten
Kein Empfang, Netzstörung, langsames mobiles InternetMobilfunkanbieterStörung immer zuerst dem Anbieter melden; er muss sie unverzüglich und unentgeltlich beheben (§ 58 TKG).
SIM-Karte, PIN und PUK, eSIM-Profil, Mailbox, RufnummerMobilfunkanbieterErsatzkarten und neue eSIM-Profile stellt nur der Anbieter aus; den PUK zeigen App und Kundenkonto.
Unbekannte Posten auf der RechnungMobilfunkanbieterAbos fremder Dienste lassen sich sperren, siehe Drittanbietersperre.
Defekt in den ersten zwei Jahren nach dem KaufVerkäufer – beim Kauf mit Vertrag oft der AnbieterGesetzliche Gewährleistung; zeigt sich der Mangel im ersten Jahr, wird vermutet, dass er schon beim Kauf bestand (§ 477 BGB).
Defekt im Rahmen einer HerstellergarantieHerstellerFreiwillige Zusage zusätzlich zur Gewährleistung; Apple etwa gibt ein Jahr Garantie.
Software-Fehler, Updates, KontosperreHerstellerWie lange es Updates gibt, zeigt die Update-Politik der Marken.
Display gebrochen, Akku verschlissen, Buchse defektHersteller-Service oder unabhängige WerkstattKosten vorher erfragen; ein neuer Akku ist meist günstiger als ein neues Gerät, siehe Akku tauschen.

Gewährleistung und Garantie werden oft verwechselt. Die Gewährleistung schuldet der Verkäufer per Gesetz zwei Jahre lang. Die Garantie ist ein freiwilliges Versprechen des Herstellers und kommt obendrauf. Was das im Streitfall bedeutet, erklärt der Ratgeber Garantie und Gewährleistung; welche Pflichten Hersteller bei Reparaturen neu haben, steht unter Recht auf Reparatur.

Aufgeräumte Werkbank mit einem umgedrehten Smartphone auf einer grauen Matte, daneben Feinschraubendreher, Pinzette und Saugnapf
Display, Akku und Ladebuchse sind Arbeit für die Werkstatt – vorher Daten sichern und die Kaufunterlagen bereitlegen. KI-generiert

Bevor Sie die Hotline anrufen

Ein Anruf beim Anbieter geht schneller, wenn Sie sich vorbereiten. Halten Sie Rufnummer, Kundennummer und das Kennwort für die Hotline bereit – bei o2 etwa die vierstellige Kundenkennzahl. Probieren Sie vorher Neustart und Flugmodus, denn danach fragt die Hotline ohnehin zuerst. Und beschreiben Sie das Problem so konkret wie möglich: seit wann, an welchen Orten, mit welcher Meldung auf dem Display. Bei Problemen mit dem Gerät selbst hilft dagegen nur der Verkäufer, der Hersteller oder eine Werkstatt.

Bevor Sie das Handy abgeben

  • Sichern Sie alle Daten, bevor das Gerät Ihre Hände verlässt.
  • Notieren Sie die IMEI, also die Seriennummer des Geräts: Der Code *#06# zeigt sie an.
  • Legen Sie Kaufbeleg und Vertragsunterlagen bereit.
  • Beschreiben Sie den Fehler genau: seit wann, nach welcher Änderung, mit welcher Meldung.
  • Fragen Sie vorher, ob Sie Gerätecode oder Kontosperre aufheben sollen – die Werkstatt sagt, was sie braucht.

Netz weg: Ihre Rechte bei einer Störung

Klären Sie zuerst, ob es am Handy oder am Netz liegt. Funktioniert eine andere SIM-Karte im selben Gerät oder hat Ihr Handy an anderen Orten Empfang, liegt die Ursache eher im Netz. Ein Neustart und das Ein- und Ausschalten des Flugmodus gehören trotzdem dazu. Die Ursachen von der SIM-Karte bis zur Störung erklärt die Seite Kein Netz.

Eine Störung melden Sie immer zuerst Ihrem Anbieter. Das gilt nach Angaben der Bundesnetzagentur ausdrücklich auch für den Mobilfunkempfang. Notieren Sie Datum, Uhrzeit und die Vorgangsnummer der Meldung, dazu Ort und Art der Störung. Ab dieser Meldung laufen die Fristen des Telekommunikationsgesetzes:

Fristen nach einer Störungsmeldung (§ 58 TKG), Stand Oktober 2026
ZeitpunktPflicht des Anbieters oder Ihr Anspruch
Mit der MeldungStörungsmeldung dokumentieren, Störung unverzüglich und unentgeltlich beseitigen
Nach einem Kalendertag ohne LösungSie spätestens am Folgetag informieren, welche Maßnahmen laufen und wann die Störung voraussichtlich behoben ist
Ab dem dritten Tag des vollständigen AusfallsEntschädigung je Tag: am dritten und vierten Tag 5 Euro oder 10 Prozent des Monatsentgelts, ab dem fünften Tag 10 Euro oder 20 Prozent – je nachdem, was höher ist

Die Entschädigung gibt es nur bei einem vollständigen Ausfall, nicht bei schwachem Empfang an einem einzelnen Ort. Außerdem entfällt sie, wenn der Anbieter eine Ersatzlösung bereitgestellt hat. Die Bundesnetzagentur setzt solche Ansprüche nicht für Sie durch: Sie fordern sie selbst beim Anbieter ein, im Streitfall mit Hilfe der Verbraucherzentrale oder der Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur.

Wichtig für die Zeit bis zur Klärung: Zahlen Sie Rechnungen vollständig und unter Vorbehalt. Bleiben Rechnungen offen, darf der Anbieter den Anschluss sperren, darauf weist die Bundesnetzagentur hin. Was bei dauerhaft langsamem Internet gilt und wie Sie eine Störung belegen, erklärt der Ratgeber Netzstörung. Eine dauerhafte Versorgungslücke melden Sie auf dem Weg, den die Seite Funkloch beschreibt.

Warum Codes oft schneller sind als Menüs

Viele Hilfe-Seiten arbeiten mit Codes wie ##002# oder *#06#. Sie stammen aus dem Mobilfunkstandard 3GPP TS 22.030 und funktionieren deshalb grundsätzlich auf jedem Handy und in jedem Netz, egal wie der Hersteller seine Menüs benennt. Wer den Aufbau kennt, versteht jeden Code auf Anhieb.

So sind die Codes aufgebaut (3GPP TS 22.030)
BeginnBedeutungBeispiel
**Einrichten mit neuer Angabe, etwa einer Zielnummer**21*Zielnummer# leitet alle Anrufe um
*Einschalten mit der gespeicherten Angabe*21# schaltet die zuletzt genutzte Umleitung wieder ein
#Ausschalten, die Angabe bleibt gespeichert#21# pausiert die Umleitung
##Löschen##002# löscht alle Umleitungen
*#Abfragen, ohne etwas zu ändern*#21# zeigt, ob und wohin umgeleitet wird

Die Zahl in der Mitte bezeichnet den Dienst. Bei Rufumleitungen steht 21 für alle Anrufe, 61 für „nicht angenommen“, 62 für „nicht erreichbar“ und 67 für „besetzt“; 002 fasst alle Umleitungen zusammen, 004 die drei bedingten. Codes mit *# am Anfang sind reine Abfragen und eignen sich deshalb gut zum Nachsehen. Herstellercodes für versteckte Testmenüs gehören nicht dazu: Sie unterscheiden sich je Gerät, und manche setzen Werte zurück. Welche Kurzcodes zuverlässig funktionieren, sammelt die Seite Handy-Codes.

Vorsorgen: fünf Minuten, die im Notfall Stunden sparen

Viele Probleme werden erst dadurch teuer, dass im entscheidenden Moment eine Angabe fehlt. Wer die folgenden Punkte einmal erledigt, hat sie griffbereit, wenn das Handy streikt, gestohlen wird oder in die Werkstatt muss:

  • IMEI notieren. Der Code *#06# zeigt die Seriennummer des Geräts. Bei einer Diebstahlsanzeige fragt die Polizei danach.
  • Zugang zum Kundenkonto prüfen. Dort stehen PUK und Rufnummer, und ein neues eSIM-Profil fordern Sie dort am schnellsten an. Testen Sie die Anmeldung, solange alles funktioniert.
  • Ortung einschalten. Google zählt „Mein Gerät finden“ zu den Sicherheitseinstellungen, damit sich ein verlorenes Pixel orten lässt; beim iPhone heißt die Funktion „Wo ist?“. Nachträglich einschalten lässt sie sich nicht mehr, wenn das Gerät weg ist.
  • Automatische Sicherung einschalten. Dann ist ein Displaybruch ärgerlich, aber kein Datenverlust.
  • Schutzfunktionen kennen. Wer weiß, dass sein Handy absichtlich bei 80 Prozent aufhört zu laden, sucht den Fehler nicht im Kabel.

So arbeiten Sie mit einer Hilfe-Seite

  1. Sofort-Lösung Ganz oben steht der kürzeste Weg, der in den meisten Fällen funktioniert – mit Code zum Kopieren, wo es einen gibt.
  2. Android, iPhone und die Netze Menüs heißen je nach Hersteller und Version anders. Wir nennen die üblichen Bezeichnungen in Anführungszeichen und dazu den Code, der überall gleich ist. Wo Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 unterschiedlich arbeiten, steht das in einer eigenen Tabelle.
  3. Ursachen-Tabelle Jede Seite enthält eine Tabelle: was Sie beobachten, was dahintersteckt und was hilft.
  4. Wann zum Service Wo Selbsthilfe aufhört, sagen wir es deutlich – und an wen Sie sich dann wenden.

Nächster Schritt

Mit diesen vier Themen beginnen viele Suchen nach Hilfe:

Quellen und Stand

Geprüft am 4. Oktober 2026.

Alle Seiten im Bereich Hilfe

  • Handy zu langsam

    Unter 10 Prozent freiem Speicher wird es eng; Booster-Apps und Wegwischen machen es schlimmer.

  • Handy orten

    Erst orten und sperren, zuletzt löschen – und 116 116 sperrt nur SIM-Karten von Telekom und congstar.

  • Speicher voll

    Gelöschte Fotos liegen 30 Tage im Papierkorb – erst danach wird der Speicher wirklich frei.

  • Wasserschaden

    Kabel ab, nicht laden, kein Reis: was Apple, Samsung und Google raten – und wo sie sich widersprechen.

  • Mailbox ausschalten

    ##002# schaltet die Mailbox überall aus; auf dem iPhone muss zusätzlich Live-Voicemail aus.

  • Rufumleitung

    Codes für alle vier Umleitungen – und warum bedingte Umleitungen außerhalb der EU doppelt kosten.

  • Eigene Nummer herausfinden

    Telekom zeigt sie mit *135#, sonst hilft ein Testanruf: Die Anzeige im Handy ist oft leer oder alt.

  • SIM-PIN und PUK

    Drei Versuche für die PIN, zehn für den PUK: wo der PUK steht und was bei der eSIM anders ist.

  • Handy lädt nicht

    Kabel, Netzteil, Buchse, Software: die Prüfreihenfolge – und warum Stopp bei 80 Prozent oft Absicht ist.

  • Handy wird heiß

    Warm beim Laden ist normal, heiß ohne Last nicht: Alarmzeichen erkennen, richtig abkühlen, kein Kühlschrank.

  • Kein Netz

    Bei „Nur Notrufe“ immer 112 wählen: Die 110 müssen fremde Netze nicht durchstellen.

  • Mobile Daten gehen nicht

    Netz da, Internet weg: meist Datenschalter, Drosselung oder ein fehlender Zugangspunkt.

  • Hotspot einrichten

    Vodafone und o2 erlauben den Hotspot ausdrücklich – mit Grenzen im Kleingedruckten.

  • Werkseinstellungen

    Ohne Kontodaten bleibt ein zurückgesetztes Handy gesperrt – erst abmelden, dann löschen.

  • Touchscreen reagiert nicht

    Meist hängt nur das System: Der erzwungene Neustart löst es in Sekunden, ohne Datenverlust.

  • Ladebuchse reinigen

    Apple, Google und Samsung raten von Druckluft ab, Fairphone empfiehlt sie – Metall nie.

  • Handy mit TV verbinden

    Der Fernseher bestimmt den Weg: AirPlay, Google Cast, Miracast oder ein Adapter von USB-C auf HDMI.

  • Nummer unterdrücken

    #31# verbirgt die Nummer für einen Anruf – bei 110 und 112 sieht die Leitstelle sie trotzdem.

  • Handy-Codes

    Belegte Codes aus dem GSM-Standard und von den Netzen – derselbe Code wirkt je Anbieter anders.

  • APN-Einstellungen

    Zugangspunkte von zehn Netzen und Marken aus Anbieterquellen – MMS-Felder bleiben seit Juli 2026 leer.

  • SMS kommen nicht an

    Oft liegt die SMS im Filterordner oder hängt bei iMessage – die Prüfreihenfolge bis zur SMS-Zentrale.

  • SIM-Karte nicht erkannt

    Reinigen, neu einsetzen, Gegenprobe – und woran Sie Defekt, Netzsperre und Anbietersperre erkennen.

  • Spam-Anrufe blockieren

    Spamfilter in iPhone und Android, Schutz im Netz und welches Formular der Bundesnetzagentur passt.

  • Akku schnell leer

    Erst Verbrauch je App, dann Empfang, dann Akkuzustand: Unter 80 Prozent Kapazität hilft ein neuer Akku.

Passt dazu

  • Hilfe Handy zu langsam

    Unter 10 Prozent freiem Speicher wird es eng; Booster-Apps und Wegwischen machen es schlimmer.

  • Hilfe Handy orten

    Erst orten und sperren, zuletzt löschen – und 116 116 sperrt nur SIM-Karten von Telekom und congstar.

  • Hilfe Speicher voll

    Gelöschte Fotos liegen 30 Tage im Papierkorb – erst danach wird der Speicher wirklich frei.

  • Ratgeber Update-Politik

    Google zählt ab Marktstart, die EU ab Verkaufsende, Apple nennt nur das EU-Mindestmaß von fünf Jahren.