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Handys im Vergleich: alle 26 Marken

Von Alexander Müller Aktualisiert am 23. Juli 2026 Datenbasis: Herstellerangaben, EU-Label 8 Minuten Lesezeit

Kurzantwort

Welche Marke die richtige ist, entscheidet sich seltener am Datenblatt als an zwei Angaben: wie lange der Hersteller Sicherheitsupdates zusagt und wie gut sich das Gerät reparieren lässt. Beide zusammen ergeben die Kosten pro Nutzungsjahr – die ehrlichere Vergleichsgröße als der Kaufpreis. Die Spanne im Markt ist groß: 12 der 26 Marken nennen einen Zeitraum in Jahren, 6 veröffentlichen stattdessen ein Enddatum je Gerät, 7 machen gar keine belastbare Angabe. Die Tabelle unten stellt alle 26 nebeneinander.

Auf handy.rocks hat jede der 26 Marken eine eigene Seite mit ihrem eigenen Datensatz. Diese Übersicht führt die Datensätze zusammen: Was sagt der Hersteller zu, in welcher Form sagt er es zu, und wofür steht die Marke im Markt. Konkrete Modellnamen und Preise stehen bewusst nicht in der Tabelle – Modelle wechseln jährlich, die Logik einer Marke bleibt.

Alle 26 Marken im Vergleich

Sortiert nach der Länge der zugesagten Sicherheitsupdates. Die Angaben gelten jeweils für die genannte Modellreihe: Fast alle Hersteller versorgen ihre Spitzenmodelle länger als ihre Einstiegsgeräte, bei Xiaomi und Honor liegt zwischen der besten und der schlechtesten Reihe mehr Abstand als zwischen manchen Marken.

Alle 26 Marken des Silos, sortiert nach der Länge der zugesagten Sicherheitsupdates. Angaben gelten für die jeweils genannte Modellreihe, nicht für das gesamte Sortiment. Stand: 23. Juli 2026.
MarkeAndroid-Versionen SicherheitsupdatesForm der Zusage Wofür die Marke steht
Fairphone7 Versionenbis 2033 zugesagtkalendarisches EnddatumBestwert bei der Reparierbarkeit, zwölf Module tauschbar
Google Pixel7 Versionen7 Jahreschriftlich, ganze Generationeinzige symmetrische Zusage, gilt auch für die günstige a-Reihe
Samsung6 Versionen7 Jahreschriftlich pro ModellreiheSpitze im Massenmarkt, Mittelklasse mit sechs Jahren
Honor7 Versionen (Magic)7 Jahre (Magic)schriftlich, mit AusnahmenMagic-Reihe auf Spitzenniveau, Lite-Modelle ausgenommen
Nothing5 Versionen7 Jahreschriftlich pro ModellreiheSpitzenmodell sieben Jahre, Mittelklasse sechs
vivo5 Versionen (X-Reihe)7 Jahre (X-Reihe)schriftlich pro Reihelange Zusage, aber späte Rollouts außerhalb Chinas
Emporiakeine Versionszahl7 Jahre Softwarepflegeschriftlich, mit Ersatzteilfristeinfache Bedienung, Akku in Sekunden wechselbar
Xiaomibis 5 Versionen6 Jahre (Spitzenmodelle)Enddatum pro Gerätgrößter Abstand innerhalb einer Marke – es zählt das Modell
CMF by Nothing3 Versionen6 Jahreschriftlich pro ModellMittelklasse-Versorgung unter 300 Euro
Sony Xperia4 Versionen6 Jahre (Flaggschiff)Enddatum pro ModellKlinke, Speicherkarte, manuelle Kamera – Patches nur alle 90 Tage
Applekeine feste Zusagemindestens 5 JahreEU-Mindestmaß, Praxis längerkürzeste Zusage der Spitzengruppe, längste Praxis
Oppo5 Versionen (Find)3 Jahre (Mittelklasse)Enddatum pro ModellSpitzenmodelle stark, große Updates kommen spät
Pocoje nach PlattformF-Reihe bis 2031Enddatum pro GerätLeistung pro Euro, Versorgung extrem ungleich
Nubia / RedMagickeine Versionszusage5 Jahre (EU und UK)schriftlich seit der EU-RegelSpielesmartphones mit aktiver Kühlung
Asus2 Versionen5 Jahrezuletzt schriftlich2026 keine neuen Geräte, Support läuft weiter
OnePlus4 VersionenEnddaten bis in die frühen 2030erEnddatum pro Modellkein Neugeschäft mehr in Europa, Oppo übernimmt
Motorola2–5 Versionen3–5 JahreEnddatum pro Gerätkurze Zusagen, dafür gerätegenau ausgewiesen
realme3 Versionen4 Jahreschriftlichviel Hardware fürs Geld, Marke im Konzernumbau
TCLuneinheitlichteils bis 2030, teils ohne Angabeje Modell verschiedenmattes NXTPAPER-Display, sonst wenig Verlässlichkeit
Nokia / HMD2 Versionen3 Jahreschriftlich, Marke ausgelaufenMarkenlizenz im März 2026 ausgelaufen
Huaweiwenige Versionenkeine verbindliche Fristkeine Zusage, nur Praxisstarke Hardware, aber ohne Google-Dienste
ZTE1–2 Versionen in der Praxiskeine Zusagekeine Übersicht veröffentlichtviel Ausstattung fürs Geld in der Einstiegsklasse
Shiftphonekeine Angabekein Enddatum genanntAbsichtserklärung statt Fristmodular reparierbar, Ersatzteile im eigenen Shop
Blackviewkeine Zusagekeine Zusagekeinerobust und günstig – Datenblatt kritisch lesen
Doogeekeine Zusagekeine Zusagekeinerobusteste Kategorie im Markt, IP69K und Zusatzsensorik
Ulefonekeine Zusagekeine ZusagekeineOutdoor mit Sensorik: Barometer, Höhenmesser, UV-Sensor

Die Marke allein reicht als Kaufkriterium also nicht. Sie grenzt aber den Bereich ein, in dem Sie überhaupt suchen müssen – und sie sagt Ihnen, ob Sie beim konkreten Modell nachprüfen sollten oder ob die Zusage für das ganze Sortiment gilt. Nur Google und Fairphone sagen für jedes Gerät ihrer aktuellen Generation dasselbe zu.

Zugesagte Sicherheitsupdates in Jahren, nach Marke Waagerechte Balken für zwölf ausgewählte Marken. Fairphone liegt mit einer Zusage bis 2033 an der Spitze, Google, Samsung, Nothing, vivo und Emporia folgen mit sieben Jahren, Xiaomi und Sony mit sechs, Apple mit mindestens fünf. Motorola erreicht bis zu fünf, Nokia drei Jahre. Outdoor-Marken wie Doogee veröffentlichen gar keine Zusage – der Balken ist leer. Zugesagte Sicherheitsupdates in Jahren jeweils die längste Zusage der Marke, gemessen ab Marktstart des Modells Fairphone 8 Jahre Google Pixel 7 Jahre Samsung 7 Jahre Nothing 7 Jahre vivo 7 Jahre Emporia 7 Jahre Xiaomi 6 Jahre Sony Xperia 6 Jahre Apple 5 Jahre Motorola 4 Jahre Nokia / HMD 3 Jahre Doogee keine Zusage Die Zusage gilt jeweils für die genannte Spitzenreihe – nicht für jedes Modell der Marke.
Zwischen der längsten und der kürzesten Zusage im Silo liegen acht Jahre. Bei einem Drittel der Marken gibt es überhaupt keine.

Was die Form der Zusage verrät

Die Jahreszahl ist die eine Hälfte der Antwort, ihre Form die andere. Eine Zusage, die als Zeitraum in Jahren veröffentlicht ist, lässt sich vor dem Kauf prüfen und nach dem Kauf einfordern. Ein Support-Enddatum je Gerät ist sogar noch genauer – es gilt dann aber wirklich nur für dieses eine Modell, und Sie müssen es für jedes Gerät einzeln nachschlagen. Eine Absichtserklärung im Sinne von „so lange wie möglich“ ist beides nicht.

Vier Formen der Update-Zusage im Markenvergleich Aufteilung der 26 Marken nach der Form ihrer Zusage: 12 Marken nennen einen Zeitraum in Jahren oder ein Kalenderdatum, 6 Marken veröffentlichen stattdessen ein Support-Enddatum je Gerät, 1 Marke verlässt sich auf das gesetzliche Mindestmaß von fünf Jahren, 7 Marken machen keine belastbare Angabe. Die Form entscheidet darüber, ob sich eine Zusage vor dem Kauf überhaupt prüfen lässt. Nicht nur wie lange – auch in welcher Form 26 Marken, vier Arten von Zusage 12 Zeitraum in Jahren vor dem Kauf prüfbar, gilt je Modellreihe 6 Enddatum je Gerät genauer, gilt aber nur für das eine Modell 1 nur das EU-Minimum fünf Jahre Pflicht, Praxis meist länger 7 keine Angabe Sicherheitsstand bleibt im Zweifel stehen
Eine Zusage, die nur als Absichtserklärung existiert, lässt sich vor dem Kauf nicht prüfen – und nach dem Kauf nicht einfordern.

Bemerkenswert ist der Sonderfall in der Mitte: Genau eine Marke im Silo verlässt sich auf das gesetzliche Mindestmaß von fünf Jahren und wird in der Praxis trotzdem am längsten versorgt – Apple nennt keinen Zeitraum, liefert aber seit Jahren deutlich darüber hinaus. Umgekehrt gilt: Seit der EU-Ökodesign-Verordnung vom 20. Juni 2025 müssen alle neu verkauften Geräte fünf Jahre Sicherheitsupdates bekommen. Bei 7 Marken im Silo finden Sie diese Zusage nirgends veröffentlicht – prüfen Sie dort direkt nach dem Einrichten, welcher Sicherheitspatch installiert ist.

Sechs Gruppen statt 26 Einzelfälle

Sieben Jahre, schriftlich zugesagt

Diese Marken nennen einen Zeitraum, den sie pro Modellreihe dokumentieren. Google sagt als einziger Hersteller für alle Geräte einer Generation dasselbe zu, inklusive der günstigen a-Reihe – rechnerisch der billigste Weg zu sieben Jahren Versorgung. Samsung und Honor staffeln nach Reihe, bei Honor sind die Lite-Modelle ausgenommen. Bei vivo ist die Zusage lang, die Auslieferung großer Updates außerhalb Chinas aber langsam.

Fünf bis sechs Jahre – die breite Mitte

Hier liegt das Gros des Marktes. Auffällig sind die Marken mit Enddatum je Gerät: Xiaomi, Poco, Sony und Oppo veröffentlichen taggenaue Support-Enden, was die Prüfung leicht macht – aber eben auch nötig. Innerhalb von Xiaomi und Poco reicht die Spanne von sechs Jahren bis zu zwei großen Android-Updates, je nach Hardware-Plattform. Der Preis ist dabei kein Indikator.

Spezialisten mit einem klaren Grund

Diese fünf Marken kauft man nicht wegen der Update-Tabelle, sondern wegen genau einer Eigenschaft: Fairphone wegen der Reparierbarkeit und einem Support-Horizont bis 2033, Emporia wegen der Bedienbarkeit und des in Sekunden wechselbaren Akkus, Shiftphone wegen der modularen Bauweise aus deutscher Fertigung, TCL wegen des matten NXTPAPER-Displays und Nubia wegen der aktiv gekühlten Spielesmartphones. Der Preis dafür ist überall derselbe: Hardware oder Software-Zusage bleiben hinter dem zurück, was Samsung oder Google bieten.

Kurze oder gar keine Angaben

Motorola ist der offene Gegenentwurf zum Trend: kurze Zusagen, dafür gerätegenau ausgewiesen. ZTE veröffentlicht weder Zusage noch Übersicht; in der Praxis bleibt es bei ein bis zwei großen Android-Versionen. In beiden Fällen gilt: Der Sicherheitsstand beim Kauf ist eine gute Schätzung für den Stand in zwei Jahren.

Marken in einer Sonderlage

Fünf Marken lassen sich 2026 nicht sinnvoll über die Update-Zahl bewerten. OnePlus führt in Europa keine neuen Produkte mehr ein, Oppo übernimmt den Support. Asus pausiert das Smartphone-Geschäft. Die Markenlizenz für Nokia-Smartphones ist im März 2026 ausgelaufen – was im Handel liegt, ist Restbestand. realme steckt im Konzernumbau, und bei Huawei entscheidet nicht die Update-Dauer über den Kauf, sondern die fehlenden Google-Dienste. Vorhandene Geräte funktionieren in allen fünf Fällen weiter; die Frage ist der Neukauf.

Outdoor-Marken ohne Zusage

Blackview, Doogee und Ulefone bauen robuste Geräte zu Preisen, die große Marken für vergleichbar geschützte Modelle nicht bieten. Eine Update-Zusage gibt es bei keiner der drei. Wichtiger als die Marke ist hier ohnehin, was die Schutzangaben tatsächlich abdecken: MIL-STD-810 ist keine Zertifizierung, sondern eine Sammlung von Prüfverfahren – welche davon durchlaufen wurden, entscheidet der Hersteller selbst. Und IP-Prüfungen gelten für Süßwasser bei Raumtemperatur, nicht für Salzwasser.

Wenn Sie nur eine Zahl prüfen wollen

Dann die Restlaufzeit, nicht die Zusage. Die Frist läuft ab Marktstart des Modells, nicht ab Ihrem Kaufdatum. Ein zwei Jahre altes Gerät mit sieben Jahren Zusage hat noch fünf – und kostet oft ein Drittel weniger als das aktuelle Modell. Den vollständigen Vergleich der Update-Politik finden Sie unter Update-Garantie im Vergleich.

Welches Gerät zu welchem Anspruch passt

An dieser Stelle stand bis Juli 2026 eine Top-10-Liste konkreter Geräte. Wir haben sie entfernt, und der Grund ist lehrreich für jede Kaufberatung: Innerhalb eines halben Jahres war ein Drittel der Einträge überholt – ein empfohlenes Foldable wurde noch im selben Monat von seinem Nachfolger abgelöst, ein anderes Gerät stammte von einer Marke, die inzwischen kein Neugeschäft in Europa mehr betreibt. Eine Rangliste einzelner Modelle ist zum Zeitpunkt des Lesens fast immer veraltet.

Verlässlich bleibt die Frage, worauf Sie in Ihrer Situation achten sollten. Die aktuelle Modellempfehlung finden Sie danach in jedem gut gepflegten Testportal – die Auswahllogik liefert diese Seite:

Wenn das Gerät lange halten soll

Zusagedauer und Reparierbarkeitsklasse schlagen jedes Datenblatt. Die Spitzengruppe der Tabelle oben liefert beides, quer durch alle Preisklassen.

Wenn wenig Geld da ist

Rechnen Sie den Preis auf die Jahre um, in denen es Updates gibt. Ein Mittelklassegerät mit sechs Jahren Zusage ist pro Jahr oft günstiger als ein Billiggerät mit zwei.

Wenn die Kamera zählt

Sensorfläche und Bildverarbeitung entscheiden, nicht die Megapixelzahl. Fachtests mit Labormessung sind hier aussagekräftiger als jede Herstellerangabe.

Wenn Robustheit zählt

Prüfen Sie, welche MIL-STD-Verfahren tatsächlich durchlaufen wurden und ob IP-Angaben zum Einsatzzweck passen. Süßwasser bei Raumtemperatur ist nicht Salzwasser.

Wer eine tagesaktuelle Rangfolge einzelner Geräte sucht, ist bei den Bestenlisten der Fachmagazine richtig, die laufend nachmessen. Diese Seite ordnet stattdessen die Marken ein – eine Information, die auch in einem Jahr noch stimmt.

Worauf es beim Kauf 2026 ankommt

  • Restlaufzeit statt Zusage rechnen – Zusage in Jahren minus Alter des Modells. Das ist die Zahl, die für Ihr Gerät gilt.
  • Reparierbarkeitsklasse auf dem EU-Label lesen – A bis E, seit Juni 2025 verpflichtend. Ein Displaytausch kann je nach Klasse das Doppelte kosten.
  • Ladezyklen prüfen – ebenfalls auf dem Label. Der Akku ist die häufigste Verschleißstelle und entscheidet oft darüber, wann ein Gerät ausgetauscht wird.
  • Sensorgröße statt Megapixel – bei der Kamera sagen Sensorfläche und Software mehr aus als die beworbene Auflösung.
  • Bandliste und VoLTE prüfen – vor allem bei Importware und sehr günstigen Geräten. Ohne VoLTE gibt es nach der Abschaltung der alten Netze Probleme beim Telefonieren.
  • Sicherheitspatch direkt nach dem Einrichten kontrollieren – bei Marken ohne Zusage ist der Stand beim Kauf meist auch der Stand in zwei Jahren.

Gerät und Tarif zusammen rechnen

Ob sich der Kauf im Bundle lohnt oder das Gerät separat günstiger kommt, hängt vor allem an der Laufzeit.

Mit oder ohne Vertrag? EU-Label lesen lernen

Häufige Fragen zu Handys und Handy-Marken

Welche Handy-Marke hat die längste Update-Zusage?

Fairphone. Der Hersteller sagt Software-Support bis 2033 zu, also rund acht Jahre ab Marktstart, dazu sieben große Android-Versionen. Im Massenmarkt folgen Google und Samsung mit sieben Jahren Sicherheitsupdates; Google ist dabei der einzige Hersteller, der dieselbe Zusage für alle Geräte einer Generation gibt, auch für die günstige a-Reihe.

Wie viele Marken machen gar keine Angabe zu Updates?

Von den 26 Marken auf handy.rocks veröffentlichen 7 keine belastbare Zusage. Dazu gehören die drei Outdoor-Marken Blackview, Doogee und Ulefone sowie ZTE, TCL, Huawei und Shiftphone. Rechtlich müssen auch diese Geräte seit Juni 2025 fünf Jahre Sicherheitsupdates bekommen – nachprüfbar dokumentiert ist das aber nicht.

Gilt die Update-Zusage ab dem Kauf oder ab dem Marktstart?

Ab dem Marktstart des Modells. Wer ein zwei Jahre altes Gerät mit einer Zusage von sieben Jahren kauft, hat noch fünf Jahre vor sich. Das ist kein Nachteil: Vorjahresmodelle verlieren beim Preis meist deutlich mehr als bei der Restlaufzeit und sind deshalb oft der bessere Kauf.

Ist eine lange Update-Zusage wichtiger als die Hardware?

Sie ist wichtiger, als sie in den meisten Kaufberatungen vorkommt. Die Zusage entscheidet darüber, wie lange ein Gerät sicher nutzbar bleibt, und damit über die Kosten pro Nutzungsjahr. Ein günstiges Gerät mit zwei Jahren Versorgung kann pro Jahr teurer sein als ein doppelt so teures mit sieben Jahren.

Was bedeutet die Reparierbarkeitsklasse auf dem EU-Label?

Seit dem 20. Juni 2025 trägt jedes neu verkaufte Smartphone in der EU ein Energielabel mit einer Reparierbarkeitsklasse von A bis E und einer Angabe zu den Akku-Ladezyklen. Die Klasse bewertet unter anderem, wie leicht sich Bauteile ausbauen lassen und wie lange Ersatzteile verfügbar sind. Die Preise der Ersatzteile fließen nicht ein.

Welche Marke passt zu welchem Nutzertyp?

Wer ein Gerät möglichst lange behalten will, ist bei Google, Samsung oder Fairphone richtig. Wer viel Leistung für wenig Geld sucht, findet sie bei Xiaomi, Poco oder Nothing, muss aber das konkrete Modell prüfen. Für einfache Bedienung steht Emporia, für robuste Geräte die Outdoor-Marken, für Reparierbarkeit Fairphone und Shiftphone.

Welche Marken haben sich 2026 aus dem Markt zurückgezogen?

OnePlus führt in Europa und Nordamerika keine neuen Produkte mehr ein; Oppo übernimmt Support und Garantie. Asus bringt 2026 keine neuen Smartphones. Die exklusive Markenlizenz für Nokia-Smartphones ist im März 2026 ausgelaufen. In allen Fällen laufen Updates und Reparaturen für vorhandene Geräte weiter.

Lohnt sich ein Outdoor-Handy ohne Update-Zusage?

Nur, wenn Sie die Robustheit tatsächlich brauchen. Für ein Zweitgerät auf der Baustelle oder auf Tour ist die Rechnung oft attraktiv. Als einziges Smartphone bedeutet es dagegen: einfache Kamera, hohes Gewicht und ein Sicherheitsstand, der stehen bleibt. Ein regulär versorgtes Gerät mit robuster Hülle ist dann meist die bessere Wahl.

Was ist das beste Handy 2026?

Diese Frage lässt sich nicht dauerhaft beantworten, weil sich die Rangfolge mit jeder Gerätegeneration ändert – oft innerhalb weniger Wochen. Sinnvoller ist die Frage nach dem längsten Nutzungszeitraum: Wer Updatezusage und Reparierbarkeit zur Grundlage macht, trifft eine Entscheidung, die auch in drei Jahren noch trägt. Die Tabelle auf dieser Seite zeigt beides für alle 26 Marken.

Quellen und Stand: Support-Zusagen der Hersteller auf den offiziellen Update-Seiten · EU-Energielabel nach Verordnung (EU) 2023/1669, verpflichtend seit 20.06.2025 · EU-Ökodesign-Verordnung (EU) 2023/1670 · eigene Einordnung. Die Tabelle wird aus den 26 Markendatensätzen erzeugt und gegen sie geprüft.

Update-Zusagen und Label-Werte sind Herstellerangaben und beziehen sich auf einzelne Modellreihen, nicht auf das gesamte Sortiment. Gerätepreise und tagesaktuelle Modellstände nennen wir bewusst nicht, da beides schnell veraltet – aus demselben Grund führt diese Seite seit Juli 2026 keine Rangliste einzelner Geräte mehr. Stand dieser Seite: 23. Juli 2026.