Netze

Netze und Marken vergleichen: der passende Vergleich zu Ihrer Frage

Für die Netzfrage gibt es vier Duelle: Telekom gegen Vodafone, Telekom gegen o2, Vodafone gegen o2 und 1&1 gegen o2. Steht das Netz fest, klären congstar gegen Telekom und die Discounter-Vergleiche die Markenfrage, Prepaid gegen Vertrag und eSIM gegen SIM-Karte die Tarifform. Fair vergleichen Sie Netze mit der Karte der Bundesnetzagentur für Ihre eigenen Wege – Werbezahlen beziehen sich meist auf Haushalte oder Bevölkerung, nicht auf die Fläche.

Von Geprüft am 12 Min. Lesezeit

Flusstal in der Abenddämmerung mit Bahnlinie und Landstraße, auf beiden Hängen steht je ein Funkmast
Bild: KI-generiert

Ein Vergleich hilft nur, wenn er die richtige Frage beantwortet. „Welches Netz ist das beste?“ lässt sich für ganz Deutschland nicht klären. Klären lässt sich aber, welches Netz an Ihren Orten funkt, welche Marke Ihnen dieses Netz zu passenden Bedingungen verkauft und welche Tarifform zu Ihrem Alltag passt. Diese Seite führt Sie zur passenden Gegenüberstellung.

Grundlage aller Netzvergleiche auf handy.rocks sind die Versorgungsdaten der Bundesnetzagentur, die Angaben der Netzbetreiber und die Produktinformationsblätter der Tarife. Ranglisten, Testnoten und Tarifpreise finden Sie hier nicht. Sie veralten schnell und sagen wenig darüber, wie das Netz an Ihrer Adresse funkt.

In vier Schritten zum passenden Vergleich

Die meisten Fragen rund um Netz und Tarif lassen sich in eine feste Reihenfolge bringen. Erst kommt der Ort, dann das Netz, dann die Marke, zuletzt Tarifform und Gerät. Wer diese Reihenfolge einhält, vermeidet die häufigsten Fehlgriffe.

  1. Orte festlegen Notieren Sie Wohnung, Arbeitsplatz, Pendelstrecke und die Orte, an denen Sie oft sind. Der Netz-Finder fragt diese Punkte ab und schlägt Netze und Marken vor. Wie Sie die amtliche Karte selbst lesen, zeigt der Ratgeber Netzabdeckung.
  2. Zwei Netze gegeneinander abwägen Bleiben zwei Netze übrig, hilft das passende Duell. Telekom oder Vodafone liegen beim LTE fast gleichauf und trennen sich bei 5G. Bei Telekom oder o2 wächst der Abstand, je weiter Sie sich von Hauptstrecken entfernen. Vodafone oder o2 heißt mehr LTE gegen mehr 5G, 1&1 oder o2 eigenes Netz plus Roaming gegen ein Flächennetz.
  3. Die Marke im Netz wählen Steht das Netz fest, ist die Marke oft wichtiger als der Netzbetreiber. congstar oder Telekom zeigt, was der Originaltarif zusätzlich bietet. congstar oder fraenk stellt zwei Marken im Telekom-Netz gegenüber, Aldi Talk oder Lidl Connect zwei Supermarkt-Karten in den Netzen von o2 und Vodafone.
  4. Tarifform und Gerät klären Zum Schluss geht es um Vertrag und Hardware. Prepaid oder Vertrag klärt Kostenkontrolle und Bindung, eSIM oder SIM-Karte den Wechsel und den Verlustfall. Wer zugleich ein neues Gerät sucht, findet in iPhone oder Android Update-Dauer und Kosten pro Jahr.
Frau am Küchentisch mit zwei Smartphones, die mit dem Display nach unten vor ihr liegen, daneben Tee und Lesebrille
Zwei Karten, zwei Netze: Wer unsicher ist, testet beide eine Woche lang im eigenen Alltag. Bild: KI-generiert

Die vier Netze in den Zahlen der Bundesnetzagentur

Für das Mobilfunk-Monitoring melden die Netzbetreiber der Bundesnetzagentur für jede 100 mal 100 Meter große Rasterzelle, wie stark ihr Signal dort im Freien ist. Die Behörde gibt Mindestpegel vor und prüft die Angaben mit eigenen Stichproben und mit Meldungen aus ihrer App. Die Tabelle zeigt, welchen Anteil der Fläche und der Verkehrswege jedes Netz mit eigenen Antennen versorgt.

Versorgung der vier Netze laut Mobilfunk-Monitoring der Bundesnetzagentur, Datenstand Juni 2026 (alphabetisch, keine Rangfolge)
NetzFläche mit 4GFläche mit 5Gdavon 5G StandaloneSchienenwege mit 4GKreisstraßen mit 4GEigene Angabe des Netzbetreibers zu 5G
1&13,0 %2,1 %nicht ausgewiesen15,0 %3,4 %ca. 95 % deutschlandweit (Anfang 2026), außerhalb des eigenen Netzes über Vodafone-Antennen
o2 Telefónica88,3 %80,2 %80,2 %98,2 %93,2 %über 99 % der Bevölkerung (Juni 2026)
Telekom92,6 %89,9 %89,9 %98,2 %95,2 %nahezu 99 % der Haushalte (September 2026)
Vodafone92,2 %77,2 %76,8 %98,0 %93,9 %über 94 % der Bevölkerung (Oktober 2026)
mindestens ein Netz97,8 %96,2 %96,1 %99,7 %98,9 %–

Drei Befunde stechen heraus. Beim LTE liegen Telekom und Vodafone fast gleichauf, o2 folgt mit gut vier Prozentpunkten Abstand. Bei 5G hat die Telekom einen deutlichen Vorsprung, und o2 versorgt inzwischen mehr Fläche mit 5G als Vodafone. An Bahnstrecken funken alle drei großen Netze auf mindestens 98 Prozent der Strecke mit LTE: Der Unterschied entsteht in der Fläche, nicht an der Hauptstrecke.

Das 1&1-Netz wirkt in dieser Rechnung klein, weil die Bundesnetzagentur nur eigene Antennen zählt. 1&1 baut vor allem in Großstädten und erreicht nach eigenen Angaben über 34 Prozent der Haushalte. Wo das eigene Netz fehlt, funken 1&1-Kunden über Vodafone-Antennen.

Netze fair vergleichen: Versorgungsdaten statt Werbezahlen

Wer Netze nach Werbung vergleicht, vergleicht oft verschiedene Dinge. Die Telekom nennt den Anteil der Haushalte, Vodafone und o2 den Anteil der Bevölkerung, die Bundesnetzagentur den Anteil der Fläche. Die Fläche ist die strengste Größe, denn sie zählt auch Felder, Wälder und Landstraßen, auf denen niemand wohnt. Ein Netz kann deshalb fast alle Haushalte erreichen und trotzdem auf rund einem Zehntel der Fläche kein 5G anbieten.

Verbreiteter IrrtumEin Netz mit 99 Prozent 5G-Abdeckung hat fast überall 5G

Was stimmtDie 99 Prozent beziehen sich auf Haushalte oder Bevölkerung. Nach Fläche versorgt laut Bundesnetzagentur kein Netz mehr als 89,9 Prozent mit 5G.

Drei Fragen helfen, jede Werbezahl einzuordnen:

  • Worauf bezieht sich die Zahl? Haushalte, Bevölkerung oder Fläche – nur Angaben mit derselben Bezugsgröße lassen sich vergleichen.
  • Welche Antennen sind gemeint? 1&1 nennt rund 95 Prozent 5G-Abdeckung und nutzt außerhalb des eigenen Netzes Vodafone-Antennen. Im Monitoring, das nur eigene Antennen zählt, stehen für 1&1 2,1 Prozent der Fläche.
  • Von wann ist die Zahl? Die Bundesnetzagentur aktualisiert ihre Daten zweimal im Jahr, Netzbetreiber melden ihren Ausbau oft monatlich. Fair ist ein Vergleich nur, wenn die Stände zusammenpassen.

Auch die amtliche Karte hat Grenzen. Sie zeigt den Empfang im Freien in 1,5 Metern Höhe, berechnet aus den Daten der Netzbetreiber. In Gebäuden ist der Empfang meist schwächer, in Fahrzeugen ebenfalls. Wie schnell es vor Ort wird, hängt zudem von der Auslastung der Funkzelle, vom Handy und vom Höchsttempo im Tarif ab.

Netze fair vergleichen: vier SchritteAblauf in 4 Schritten: Schritt 1 – Orte festlegen: Wohnung, Arbeitsplatz, Pendelstrecke und häufige Ziele notieren.; Schritt 2 – Amtliche Karte prüfen: Im Mobilfunk-Monitoring für jeden Ort 4G und 5G je Netz ansehen.; Schritt 3 – Messpunkte abgleichen: Die Netzcheck-Karte zeigt gemeldete Messungen – ein Hinweis, kein Beweis.; Schritt 4 – Im Alltag testen: Mit Testkarte, Flex- oder Prepaid-Tarif eine Woche an allen Orten nutzen.Netze fair vergleichen: vier SchritteVon den eigenen Wegen bis zum Test im Alltag – Werbezahlen kommen darin nicht vor1234Schritt 1Orte festlegenWohnung, Arbeitsplatz, Pendelstrecke und häufige Ziele notieren.Schritt 2Amtliche Karte prüfenIm Mobilfunk-Monitoring für jeden Ort 4G und 5G je Netz ansehen.Schritt 3Messpunkte abgleichenDie Netzcheck-Karte zeigt gemeldete Messungen – ein Hinweis, kein Beweis.Schritt 4Im Alltag testenMit Testkarte, Flex- oder Prepaid-Tarif eine Woche an allen Orten nutzen.Quelle: Bundesnetzagentur, Mobilfunk-Monitoring und Netzcheck-Karte, Stand Oktober 2026
Erst die eigenen Orte, dann die amtlichen Daten, zuletzt der Test im Alltag – in dieser Reihenfolge vergleichen Sie Netze fair.

Zwei amtliche Karten, zwei Blickwinkel

Die Bundesnetzagentur bietet zwei Karten, die sich ergänzen. Das Mobilfunk-Monitoring zeigt die berechnete Versorgung je Netz und Technik, getrennt nach 2G, 4G, 5G und 5G Standalone. Die Netzcheck-Karte sammelt Messpunkte, die Nutzerinnen und Nutzer mit der App Mobilfunk-Check melden, standardmäßig aus den letzten zwölf Monaten. Diese Messpunkte sind nicht repräsentativ, zeigen aber, wo die berechnete Versorgung im Alltag nicht ankommt.

Wenn das Netz nicht hält, was der Vertrag verspricht

Seit dem 20. April 2026 können Sie zu langsames mobiles Internet amtlich nachweisen. Die Bundesnetzagentur verlangt dafür 30 Messungen an fünf Kalendertagen mit ihrer App „Breitbandmessung Nachweisverfahren Mobilfunk“. Eine erhebliche Abweichung liegt vor, wenn an mindestens drei dieser Tage ein festgelegter Anteil des geschätzten Höchsttempos aus dem Produktinformationsblatt nicht erreicht wird. Dieser Anteil hängt von der Haushaltsdichte ab: 25 Prozent in dicht, 15 Prozent in mittel und 10 Prozent in dünn besiedelten Gebieten.

Mit dem Nachweis dürfen Sie nach § 57 Absatz 4 Telekommunikationsgesetz das Entgelt mindern oder den Vertrag außerordentlich kündigen. Ein Rechenbeispiel: Bei einem Tarif mit 50 Mbit/s müssen in einem dünn besiedelten Gebiet mindestens 5 Mbit/s ankommen, in einer Großstadt mindestens 12,5 Mbit/s. Bei 300 Mbit/s sind es 30 und 75 Mbit/s. Das Verfahren ersetzt keine sorgfältige Netzwahl, es hilft aber, wenn sich ein Netz am Wohnort als Fehlgriff erweist.

Wo die Netzwahl wirklich einen Unterschied macht

Die Bundesnetzagentur unterscheidet drei Arten von Lücken. Weiße Flecken haben kein mobiles Breitband, also weder LTE noch 5G. Graue Flecken haben LTE oder 5G von mindestens einem, aber nicht von allen drei großen Netzen. Funklöcher haben gar keinen Empfang.

Nur in grauen Flecken entscheidet die Wahl des Netzes darüber, ob Sie mobil surfen können. Wie groß diese Flächen sind, zeigt die Auswertung der Bundesnetzagentur.

Bundesweit liegen 12,6 Prozent der Fläche in grauen und 1,7 Prozent in weißen Flecken. Rechnerisch funken also auf 85,7 Prozent der Fläche alle drei großen Netze mit LTE oder 5G. Bei den Haushalten sieht es anders aus: Nur 1,6 Prozent wohnen in einem grauen Fleck, 98,3 Prozent haben draußen vor der Tür mobiles Breitband von allen drei Netzen. Für die allermeisten Menschen ist die Netzwahl damit vor allem eine Frage der Wege und des Empfangs im Haus.

Graue und weiße Flecken nach Bundesland, Anteil an Fläche und Haushalten, Bundesnetzagentur, Datenstand Juni 2026
LandFläche in grauen FleckenFläche in weißen FleckenHaushalte in grauen Flecken
Baden-Württemberg18,4 %2,5 %2,6 %
Bayern14,3 %2,8 %2,3 %
Berlin0,6 %0,0 %0,0 %
Brandenburg11,6 %1,0 %1,5 %
Bremen0,1 %0,0 %0,0 %
Hamburg1,2 %0,0 %0,0 %
Hessen18,8 %2,7 %2,2 %
Mecklenburg-Vorpommern9,2 %0,9 %2,0 %
Niedersachsen10,1 %1,0 %1,6 %
Nordrhein-Westfalen10,2 %1,1 %0,7 %
Rheinland-Pfalz17,7 %2,7 %3,1 %
Saarland11,5 %0,8 %2,2 %
Sachsen8,7 %0,8 %1,1 %
Sachsen-Anhalt10,6 %1,5 %1,9 %
Schleswig-Holstein3,5 %0,1 %0,8 %
Thüringen14,5 %2,8 %3,1 %
Deutschland12,6 %1,7 %1,6 %

Am meisten zählt die Netzwahl in den Ländern mit vielen Mittelgebirgen. In Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz liegt fast jeder fünfte Quadratkilometer in einem grauen Fleck. In Thüringen und Rheinland-Pfalz wohnen gut drei Prozent der Haushalte dort. In Berlin, Bremen und Hamburg spielt die Frage praktisch keine Rolle.

Ob ein grauer Fleck auf Ihrer Strecke liegt, zeigt die Karte des Mobilfunk-Monitorings mit der Einstellung „Breitband“ über alle Netze. Wählen Sie danach die einzelnen Netze aus, sehen Sie, wer an dieser Stelle fehlt.

Netz oder Marke: die zweite Entscheidung

Neben den vier Netzbetreibern verkaufen Dutzende Marken Mobilfunk. Sie alle nutzen die Antennen eines der vier Netze, die Abdeckung ist deshalb dieselbe wie beim Netzbetreiber. Unterschiede liegen im Tarif: beim Höchsttempo, bei Zusatzkarten, beim Roaming außerhalb der EU und bei Funktionen wie 5G Standalone. Die Datenliste von handy.rocks erfasst 43 Marken mit Netz, Tempo, eSIM und WLAN-Call.

Marken je Netz in der Datenliste von handy.rocks, Höchsttempo laut Produktinformationsblättern, Stand Oktober 2026
NetzMarkenTarife des NetzbetreibersHöchsttempo der übrigen MarkenBeispiele
1&19bis 300 Mbit/s50 Mbit/s, mit Option 100winSIM, PremiumSIM, simplytel, yourfone
o2 Telefónica1415 bis 300 Mbit/sbis 150 Mbit/sAldi Talk, Blau, FONIC, NettoKOM, Tchibo Mobil
Telekom10bis 300 Mbit/smeist bis 100 Mbit/s, EDEKA smart im LTE-Tarif bis 300congstar, fraenk, Kaufland mobil, Penny Mobil
Vodafone7bis 300 Mbit/sbis 150 Mbit/sLidl Connect, otelo, SIMon mobile, FYVE
mehrere Netze3–je nach Tariffreenet, klarmobil, crash-tarife

Die Tabelle zeigt eine Regel, die in allen Netzen gilt: Die Netzbetreiber bieten in ihren eigenen Tarifen meist bis zu 300 Mbit/s, die übrigen Marken begrenzen meist auf 25 bis 150 Mbit/s. Für Streaming in Full HD empfiehlt Netflix 5 Mbit/s, für 4K 15 Mbit/s – beides liegt weit unter diesen Grenzen. Alle Marken mit Tempo, Guthabenregel und Eigenheiten stehen im Bereich Tarife, filtern lassen sie sich im Marken-Finder.

Ein zweiter Blick lohnt bei den Zusatzfunktionen: Die Option 5G+ Ultra für Spiele und Videoanrufe bietet die Telekom nur in MagentaMobil-Tarifen an. Bei Penny Mobil gibt es die eSIM laut Datenliste nur als Wechsel von einer bereits aktiven SIM-Karte. Bei einigen Marken, etwa FONIC, otelo und Lyca Mobile, ist WLAN-Call in den Unterlagen nicht eindeutig belegt. Wer zu Hause schlechten Empfang hat, sollte das vor dem Abschluss klären.

Fragen, die vor jedem Vergleich geklärt sein sollten

Einige Punkte unterscheiden sich zwischen den Netzen stärker als die Abdeckung. In vielen Vergleichen gehen sie unter, obwohl sie im Alltag schnell teuer oder lästig werden.

Reisen außerhalb der EU

In der EU sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen gilt Roaming zu Inlandskonditionen, seit Januar 2026 auch in der Ukraine und der Republik Moldau. Für die Schweiz, Großbritannien und die Türkei regelt jedes Netz es anders.

Schweiz, Großbritannien und Türkei bei den vier Netzbetreibern laut Roaming-Seiten und Preislisten, Stand Oktober 2026
NetzSchweizGroßbritannienTürkei
1&1Weltzone 2, Option buchbarvorerst wie EU-Zone, Änderung vorbehaltenWeltzone 3, Option buchbar
o2 TelefónicaZone 2, Roaming Pack buchbarbis 31. Dezember 2026 wie EUZone 3
Telekomwie EUwie EULändergruppe 2, in MagentaMobil mit Jahresvolumen
Vodafonenicht in der EU-Zone, Pakete buchbarbleibt in der EU-Zonenicht in der EU-Zone, Pakete buchbar

Marken in fremden Netzen können abweichen; congstar etwa nennt für seine Allnet Flats Datenroaming in der Schweiz. Details je Land stehen im Bereich Roaming und Ausland.

5G Standalone, Laufzeit und 2G

5G Standalone, also 5G mit eigenem Kernnetz ohne LTE als Anker, weist die Bundesnetzagentur inzwischen für fast die gesamte 5G-Fläche aus. Nutzen können Sie es nur mit passendem Gerät und Tarif. Vodafone schaltet es kostenlos in der App frei, die Telekom bietet in MagentaMobil die Option 5G+ Ultra für ausgewählte Geräte.

Ohne lange Bindung geht es in jedem Netz: Die Telekom bietet jede MagentaMobil-Stufe als Flex-Tarif, o2 jeden Vertragstarif auch monatlich kündbar, 1&1 Tarife ohne Mindestlaufzeit. Die Vodafone-Mobil-Tarife laufen 24 Monate; flexibel bleiben Sie dort mit CallYa oder anderen Marken im Netz. Die Rufnummer nehmen Sie bei jedem Wechsel mit.

Wer noch ein Telefon ohne VoLTE nutzt, also ohne Telefonie über LTE, sollte die 2G-Abschaltung kennen. Die Telekom schaltet 2G voraussichtlich am 30. Juni 2028 ab, Vodafone stellt den Dienst Ende September 2028 ein, o2 in der zweiten Jahreshälfte 2028. Für ein solches Gerät ist die Netzwahl zweitrangig: Es kann danach nicht mehr telefonieren und muss ersetzt werden.

Nächster Schritt

Sie wissen, welche Orte zählen? Dann prüfen Sie dort die Netze – mit dem Netz-Finder oder direkt auf der amtlichen Karte.

Quellen und Stand

Die Netzwerte stammen aus der Excel-Auswertung der Bundesnetzagentur; die interaktive Grafik beschriftet dieselben Werte mit „Januar 2026“. Die Markenzahlen stammen aus der Datenliste von handy.rocks. Geprüft am 4. Oktober 2026.

Alle Seiten im Bereich Netze

  • Vergleich

    Auf 85,7 % der Fläche funken alle drei großen Netze. Die Netzwahl zählt vor allem unterwegs.

  • 1&1

    Eigenes Netz in Großstädten, 3 Prozent der Fläche: Leipzig 82 Prozent, Umland fast nur Vodafone.

  • 5G-Netz

    5G Standalone reicht über 96,1 Prozent der Fläche, fast so weit wie 5G insgesamt.

  • Bestes Netz

    Bei der 4G-Fläche trennen die Netze 4,3 Prozentpunkte, je Bundesland in anderer Reihenfolge.

  • Mobilfunkmarken

    43 Marken, vier Netze: Das o2-Netz trägt 14 Marken, das Vodafone-Netz sieben.

  • National Roaming

    Das eigene 1&1-Netz erreicht 34 Prozent der Haushalte, aber erst 3 Prozent der Fläche.

  • Netzabdeckung

    "Versorgt" heißt in der amtlichen Karte: draußen mindestens 2 Mbit/s am Rand der Funkzelle.

  • o2 Telefónica

    In Städten 99,3 Prozent 4G-Fläche, in Landgemeinden 83,1; bis 2028 steht die größte Umrüstung an.

  • Telekom

    Größte 5G-Fläche, aber bei 4G auf dem Land gleichauf mit Vodafone. Im Netz funken zehn Marken.

  • Vodafone

    92,2 Prozent der Fläche mit 4G, 77,2 mit 5G: viel LTE im Norden, 5G+ und Roaming für 1&1.

  • 1&1 oder o2

    1&1 erreicht über 34 % der Haushalte, aber nur 3 % der Fläche. Sonst funkt Vodafone.

  • congstar oder Telekom

    Dieselben Masten, aber 50 statt 300 Mbit/s: wann der Originaltarif der Telekom passt.

  • Telekom oder o2

    An Bahn und Autobahn gleichauf, in der Fläche hat die Telekom rund 15.200 km² mehr LTE.

  • Telekom oder Vodafone

    Beim LTE fast gleichauf (92,6 zu 92,2 % der Fläche), bei 5G liegt die Telekom 12,7 Punkte vorn.

  • Vodafone oder o2

    Vodafone hat mehr LTE-Fläche, o2 mehr 5G; an Bahnstrecken liegen beide gleichauf.

  • Funkloch

    Einzelne Meldungen bauen keinen Mast, Auflagen schon: 99,5 Prozent der Fläche je Netz ab 2030.

  • LTE (4G)

    90,1 Millionen SIM-Profile funken über LTE. Auch das meiste 5G hängt am LTE-Kernnetz.

  • VoLTE und WLAN Call

    WLAN Call ist bei 36 von 43 Marken belegt. Im Ausland kostet der Anruf ins Urlaubsland wie aus Deutschland.

  • Frequenzen

    Alle Ländervarianten des iPhone 18 Pro können Band 20. Lücken liegen eher bei VoLTE und Einmarkt-Geräten.

  • Handy über Satellit

    Per Satellit geht in Deutschland nur der Notruf, mit iPhone ab Modell 14 und Pixel ab 9 (ohne 9a).

  • Netz im Zug

    Bahn-Auflagen gelten am Mast, nicht am Sitzplatz: Wagenhülle und volle Züge bleiben außen vor.

  • Mobilfunk und Gesundheit

    Das Handy am Ohr wirkt stärker als der Mast nebenan, so das Bundesamt für Strahlenschutz.

  • Netzstörung

    Entschädigung ab Tag 3 nach der Meldung, seit April 2026 auch Minderung per amtlicher Mobilfunk-Messung.

  • iPhone oder Android

    Apple garantiert nur das EU-Minimum, Samsung und Google sieben Jahre. Nachgerechnet pro Nutzungsjahr.

  • Prepaid oder Vertrag

    Im Vier-Wochen-Takt wird 13-mal im Jahr abgebucht; Verträge ohne Laufzeit sind oft der Mittelweg.

  • eSIM oder SIM-Karte

    Die eSIM spart nach einem Verlust den Postweg, bei kaputtem Handy ist die Plastikkarte im Vorteil.

  • Aldi Talk oder Lidl Connect

    Gleiche Stufen mit 50, 100 und 150 Mbit/s. Den Ausschlag geben das Netz und fünf Detailregeln.

  • congstar oder fraenk

    Gleiche Firma, gleiches Netz, gleiche 50 Mbit/s: congstar verkauft Auswahl, fraenk einen Tarif per App.

Häufige Fragen

Welches Handynetz ist das beste in Deutschland?

Eine Antwort für ganz Deutschland gibt es nicht. Laut Bundesnetzagentur versorgt die Telekom die meiste Fläche mit LTE und 5G, Vodafone liegt beim LTE aber fast gleichauf und in acht Bundesländern sogar vorn. Für Ihren Alltag zählt, welches Netz an Wohnort, Arbeitsplatz und auf Ihren Strecken funkt.

Wie viele Mobilfunknetze gibt es in Deutschland?

Vier: Telekom, Vodafone, o2 Telefónica und seit Dezember 2023 1&1. Das 1&1-Netz ist noch im Aufbau; wo es fehlt, nutzen 1&1-Kunden Antennen von Vodafone. Alle anderen Marken, von Aldi Talk bis congstar, nutzen eines dieser vier Netze.

Haben Discounter einen schlechteren Empfang als die Netzbetreiber?

Nein, die Funkmasten sind dieselben. Unterschiede gibt es beim Höchsttempo, das bei vielen Discountern bei 25, 50 oder 100 Mbit/s liegt, und bei Zusatzfunktionen wie der Option 5G+ Ultra, die die Telekom nur in MagentaMobil-Tarifen anbietet.

Passt dazu

  • Netze 1&1

    Eigenes Netz in Großstädten, 3 Prozent der Fläche: Leipzig 82 Prozent, Umland fast nur Vodafone.

  • Netze 5G-Netz

    5G Standalone reicht über 96,1 Prozent der Fläche, fast so weit wie 5G insgesamt.

  • Netze Bestes Netz

    Bei der 4G-Fläche trennen die Netze 4,3 Prozentpunkte, je Bundesland in anderer Reihenfolge.

  • Ratgeber Akkulaufzeit

    Das EU-Label nennt Laufzeit und Ladezyklen; der Rechner macht daraus die Jahre bis 80 Prozent.