Netze

Das Vodafone-Netz: viel LTE in der Fläche, 5G+ und Partner für 1&1

Vodafone deckt laut Bundesnetzagentur 92,2 Prozent der Fläche mit 4G ab, fast so viel wie die Telekom, mit 5G aber nur 77,2 Prozent (Juni 2026). Fast die ganze 5G-Fläche ist Standalone-fähig: Vodafone nennt das 5G+ und hat es im Oktober 2024 bundesweit freigeschaltet. Nach eigenen Angaben erreicht das Netz mit 5G mehr als 94 Prozent der Bevölkerung. Neben sieben Marken funken hier auch alle 1&1-Kunden außerhalb des 1&1-Netzes.

Von Geprüft am 9 Min. Lesezeit

Schlanker Betonmast neben einem alten Backstein-Bauernhof in der norddeutschen Tiefebene, Birkenreihe und Morgennebel über den Wiesen
KI-generiert

Vodafone, früher als D2 bekannt, hat zwei Gesichter. Bei 4G liegt das Netz in der Fläche fast gleichauf mit der Telekom und in Teilen Nord- und Ostdeutschlands sogar vorn. Bei 5G reicht es dagegen weniger weit als die beiden anderen großen Netze – dafür war Vodafone bei 5G Standalone früh dran. Seit 2024 trägt das Netz außerdem die Kundinnen und Kunden von 1&1 überall dort, wo deren eigenes Netz endet.

5G+: Standalone auf fast der ganzen 5G-Fläche

Bei 5G Standalone, kurz SA, läuft die Verbindung über ein eigenes 5G-Kernnetz statt über das LTE-Kernnetz. Das senkt die Verzögerung, ermöglicht Telefonate direkt über 5G, genannt VoNR, und getrennte Netzbereiche mit zugesicherter Qualität, das sogenannte Network Slicing. Beim älteren 5G Non-Standalone hängt die Verbindung dagegen an einem LTE-Anker.

Unterschied zwischen 5G Non-Standalone und 5G Standalone Zwei Architekturen im Vergleich: Bei 5G Non-Standalone verbindet sich das Smartphone zwar mit einer 5G-Antenne, die Steuerung läuft aber über das LTE-Kernnetz, wodurch Latenz und Network Slicing eingeschränkt bleiben. Bei 5G Standalone verbindet sich das Gerät mit einer 5G-Antenne und einem eigenen 5G-Kernnetz, wodurch niedrige Latenz, Network Slicing und 5G-Telefonie möglich werden. 5G Non-Standalone (NSA) Smartphone 5G-Antenne LTE-Kernnetz der Flaschenhals Latenz begrenzt · kein Slicing Telefonie läuft über VoLTE 5G Standalone (SA) – vermarktet als „5G+“ Smartphone 5G-Antenne 5G-Kernnetz eigenständig niedrige Latenz · Network Slicing höhere Gerätedichte 5G-Telefonie über VoNR Beide Varianten zeigen im Display „5G“ – der Unterschied ist von außen nicht sichtbar.
Non-Standalone hängt am alten LTE-Kernnetz. Erst Standalone liefert die Eigenschaften, mit denen 5G ursprünglich beworben wurde.

Vodafone setzte nach eigenen Angaben schon 2021 als erster Netzbetreiber beim 5G-Ausbau nicht mehr nur auf das bestehende LTE-Netz und schaltete 5G+ am 8. Oktober 2024 bundesweit frei. Damals war es für mehr als 90 Prozent der Bevölkerung nutzbar; über 16.000 der insgesamt 26.000 Stationen waren umgerüstet. Den Zugang konnten Kundinnen und Kunden kostenlos freischalten, etwa in der MeinVodafone-App, und an vielen Standorten war auch VoNR schon möglich.

Die Statistik der Bundesnetzagentur zeigt den heutigen Stand. Vodafone meldet 5G auf 77,2 Prozent der Fläche und 5G Standalone auf 76,8 Prozent – das sind 99,5 Prozent der eigenen 5G-Fläche. Ob Sie davon etwas haben, hängt von Handy und Tarif ab: Das Gerät muss 5G SA unterstützen, und die Marke muss es freischalten. Was Standalone im Alltag bringt und was nicht, erklärt der Ratgeber 5G Standalone.

Abdeckung: viel 4G-Fläche, deutlich weniger 5G

Mit 4G erreicht Vodafone 92,2 Prozent der Fläche, mit 5G 77,2 Prozent (Bundesnetzagentur, Juni 2026). Der Abstand von knapp 15 Prozentpunkten ist der größte der drei großen Netze; rechnerisch funkt Vodafone auf rund 53.400 km² mit 4G, aber ohne 5G. Für Telefonate, Navigation und Musik reicht LTE dort in aller Regel aus, Spitzenwerte beim Tempo gibt es eher in der Stadt. Seit Oktober 2025 ist die 5G-Fläche von 75,0 auf 77,2 Prozent gewachsen, die 4G-Fläche von 91,7 auf 92,2 Prozent.

Regional ist das Bild gemischt. In fünf Bundesländern deckt Vodafone mehr Fläche mit 4G ab als die Telekom, alle im Norden und Osten. In den dünn besiedelten Gemeinden mit weniger als 25 Haushalten je km² kommt Vodafone bei 4G auf 90,1 Prozent der Fläche, mehr als jedes andere Netz. Bei 5G sind es dort 72,2 Prozent, weniger als bei jedem anderen.

Vodafone in ausgewählten Bundesländern: Fläche mit 4G und 5G in Prozent, Datenstand Juni 2026 (Bundesnetzagentur)
BundeslandVodafone 4GTelekom 4GVodafone 5G
Schleswig-Holstein98,697,491,2
Sachsen96,593,784,6
Niedersachsen95,793,884,8
Brandenburg95,291,781,4
Sachsen-Anhalt94,293,582,6
Baden-Württemberg87,589,267,5
Rheinland-Pfalz87,889,867,3
Hessen86,191,962,3

Im Südwesten reicht Vodafone-5G dagegen nur über rund zwei Drittel der Fläche, in Hessen über 62,3 Prozent. Nach eigenen Angaben erreicht Vodafone mit LTE oder 5G 82,8 Millionen Menschen oder 99,3 Prozent der Bevölkerung, mit 5G mehr als 94 Prozent; das Netz besteht aus 28.400 Standorten. Auf seiner Netzkarte weist Vodafone selbst darauf hin, dass die Versorgung in Gebäuden geringer ausfallen kann, etwa durch dicke Wände. Den Vergleich mit dem Telekom-Netz an konkreten Orten bietet Telekom oder Vodafone.

An Straßen, Schienen und Wasserwegen

Für Pendler zählt die Strecke mehr als der Wohnort. Auch dafür weist das Mobilfunk-Monitoring Anteile je Netz aus, gerechnet für den Empfang im Freien; im Auto und im Zug ist das Signal schwächer.

Vodafone an Verkehrswegen: Anteil der Strecke mit 4G und 5G, im Freien, Datenstand Juni 2026 (Bundesnetzagentur)
VerkehrswegVodafone 4GVodafone 5G4G mindestens ein Netz
Autobahnen99,9 %97,4 %99,99 %
Bundesstraßen97,8 %87,3 %99,8 %
Landes- und Staatsstraßen94,0 %79,3 %98,9 %
Kreisstraßen93,9 %79,0 %98,9 %
Schienenwege98,0 %89,9 %99,7 %
Wasserwege96,7 %88,4 %98,8 %

Bei 4G liegt Vodafone an Autobahnen, Bundesstraßen und Schienen fast gleichauf mit den anderen Netzen. An den Wasserwegen erreicht Vodafone mit 96,7 Prozent sogar mehr Strecke als die Telekom mit 95,6 und o2 mit 93,1 Prozent. Bei 5G zeigt sich dagegen auch hier die Lücke: Auf Landes- und Kreisstraßen sind nur rund vier Fünftel der Strecke mit Vodafone-5G versorgt. Wer über Land pendelt, ist im Vodafone-Netz also oft per LTE unterwegs – für Navigation, Musik und Telefonate genügt das.

Frequenzen: viel Spektrum für die Stadt, Reserve aus 2G

Laut Frequenzübersicht der Bundesnetzagentur verfügt Vodafone im 3,6-GHz-Band über 90 MHz, genauso viel wie die Telekom, und unter 1 GHz über 2 × 30 MHz. Die Tabelle zeigt alle Bereiche.

Frequenzen von Vodafone, Stand 29. Januar 2026 (Bundesnetzagentur)
BereichSpektrumEigenschaft
700 MHz2 × 10 MHzgroße Reichweite
800 MHz2 × 10 MHzgroße Reichweite
900 MHz2 × 10 MHzgroße Reichweite
1.500 MHz20 MHz, nur Downloadzusätzliche Kapazität
1.800 MHz2 × 25 MHzKapazität
2.100 MHz2 × 20 MHzKapazität
2.600 MHz2 × 20 MHzKapazität auf kurzer Strecke
3.600 MHz90 MHzhohe Datenraten, geringe Reichweite

Die Nutzungsrechte bei 800, 1.800 und 2.600 MHz hat die Bundesnetzagentur im März 2025 bis Ende 2030 verlängert. Mit dem 2G-Ende kommen die bisher dafür genutzten Frequenzen nach Angaben von Vodafone LTE und 5G zugute. Welche Bänder ein Handy kennen sollte, damit es alle diese Frequenzen nutzen kann, steht unter Frequenzen.

Partnernetz für 1&1: was das National Roaming bedeutet

Seit dem 29. August 2024 funken neue 1&1-Kunden überall dort im Vodafone-Netz, wo 1&1 keine eigene Antenne hat. Die übrigen, mehr als zwölf Millionen Kundinnen und Kunden stellte 1&1 schrittweise um; im November 2025 war die Migration abgeschlossen. Seitdem nutzen die Tarife der Marke 1&1 und der acht Drillisch-Marken außerhalb des 1&1-Netzes die Antennen von Vodafone, der Datenverkehr läuft dabei ins Kernnetz von 1&1.

Weil das eigene 1&1-Netz erst 3,0 Prozent der Fläche abdeckt, landet ein großer Teil dieses Verkehrs bei Vodafone, vor allem außerhalb der Großstädte. Bezahlt wird nach Nutzung: 1&1 vergütet einen Anteil an den Gesamtkosten des Vodafone-Netzes, der dem Anteil seiner Kunden am Datenvolumen dort entspricht. Weil das Vodafone-Netz langsamer wuchs, als 1&1 erwartet hatte, fiel dieser Anteil nach dem Halbjahresbericht 2026 höher aus.

Für Vodafone-Kunden bedeutet das: Mehr Menschen teilen sich dieselben Funkzellen. Belastbare öffentliche Messungen zu den Folgen haben wir weder bei Vodafone noch bei der Bundesnetzagentur gefunden; spürbar wird zusätzliche Last am ehesten in Zellen, die ohnehin voll sind. Wie das Roaming technisch funktioniert, erklärt National Roaming, das eigene Netz von 1&1 die Seite 1&1-Netz.

Ausbau 2026 und das Ende von 2G

Das Vodafone-Netz: von 5G+ bis zum Ende von 2GZeitleiste: 2021 – Start mit 5G SA: 5G-Ausbau nicht mehr nur auf LTE-Basis; 29.08.2024 – Roaming für 1&1: Neukunden funken außerhalb des 1&1-Netzes hier; 08.10.2024 – 5G+ bundesweit: für mehr als 90 % der Bevölkerung; 16.07.2026 – Vodafone Mobil: neuer Name der GigaMobil-Tarife; Sommer 2026 – über 300 Stationen: 5G erstmals in 500 Orten; Sept. 2028 – Ende von 2G: kritische IoT-Anwendungen bis Ende 2030Das Vodafone-Netz: von 5G+ bis zum Ende von 2GStationen nach Angaben von Vodafone und 1&12021Start mit 5G SA5G-Ausbau nichtmehr nur aufLTE-Basis29.08.2024Roaming für 1&1Neukunden funkenaußerhalb des1&1-Netzes hier08.10.20245G+ bundesweitfür mehr als 90 %der Bevölkerung16.07.2026Vodafone Mobilneuer Name derGigaMobil-TarifeSommer 2026über 300Stationen5G erstmals in500 OrtenSept. 2028Ende von 2GkritischeIoT-Anwendungenbis Ende 2030Quellen: Vodafone (8.10.2024, 22.9.2025, 30.6.2026, 2.10.2026), 1&1 (23.8.2024)
Bis zum 2G-Ende will Vodafone Flächen, die heute nur 2G haben, mit LTE oder 5G versorgen.

Im Sommer 2026, zwischen dem 21. Juni und dem 23. September, hat Vodafone nach eigenen Angaben mehr als 300 neue Mobilfunkstationen in Betrieb genommen und an 2.100 Standorten zusätzliche Antennen für LTE und 5G installiert. In 500 Orten funkt seitdem erstmals 5G, an 560 bestehenden 5G-Stationen wurde das Netz dauerhaft verstärkt. Den mobilen Datenverkehr sieht Vodafone um mehr als 30 Prozent im Jahr wachsen.

Ende September 2028 stellt Vodafone den 2G-Dienst ein. Kritische IoT-Anwendungen können das Netz nach Absprache bis Dezember 2030 weiter nutzen, dann wird es komplett abgeschaltet. Die frei werdenden Frequenzen sollen LTE und 5G im unteren Frequenzbereich rund 10 Prozent mehr Kapazität bringen. Ländliche Gebiete, die heute nur 2G haben, will Vodafone vorher mit LTE oder 5G versorgen.

Wie groß diese Aufgabe ist, zeigt die Statistik: Vodafone erreicht mit 2G 98,31 Prozent der Fläche, mit 4G 92,16 Prozent. Auf mindestens 6,2 Prozent der Fläche, rund 22.100 km², gibt es im Vodafone-Netz also bisher nur 2G. Was das 2G-Ende für Handys und Notrufgeräte bedeutet, steht unter 2G-Abschaltung.

Sieben Marken im Vodafone-Netz

Im Vodafone-Netz funken laut unserer Datenliste sieben Marken, so wenige wie in keinem anderen Netz. Die Tabelle wird aus der Liste erzeugt und zeigt den jeweils aktuellen Stand:

Tarifmarken im Vodafone-Netz Stand 4. Oktober 2026
MarkeNetzDownload (Mbit/s)VertragsartBei leerem GuthabenEigenheit
FYVEVodafone50PrepaidPaket ruht, Abrechnung nach Basistarif, nach Aufladung automatisch wieder aktivPrepaid-Marke im Vodafone-Netz, vermarktet von Innovares, Smart-Pakete laufen je einen Monat
Lidl ConnectVodafone50 bis 150PrepaidTarif wird ruhend gestellt und nach Lidl Connect Classic abgerechnet, nach Aufladung automatische ReaktivierungNeben 4-Wochen-Paketen gibt es Jahrestarife mit 365 Tagen Gültigkeit und Unlimited-on-Demand-Tarife
oteloVodafone21,6 bis 100Prepaid und Laufzeit und monatlich kündbarOption wird ruhend gestellt, Abrechnung nach Basistarif ohne Datennutzung, nach Aufladung automatische ReaktivierungYoung-Tarife für unter 30-Jährige, deren Vorteile auch nach dem 30. Geburtstag erhalten bleiben
SIMon mobileVodafone100 bis 150 (mit Option)monatlich kündbarentfällt, kein PrepaidEin einziger Basistarif mit 25 GB, der per Datenoption auf bis zu 250 GB erweitert werden kann
Vodafone CallYaVodafone300PrepaidTarifleistungen entfallen, Abrechnung nach Einzelpreisen je Minute, SMS und MBTarife laufen je 4 Wochen, daneben drei Jahrespakete mit einmaliger Abbuchung
Vodafone Mobil (früher GigaMobil)Vodafone300Laufzeitentfällt, kein PrepaidSeit 16.07.2026 heißen die GigaMobil-Tarife Vodafone Mobil, das GigaDepot für Restvolumen entfiel

Die eigenen Vertragstarife heißen seit dem 16. Juli 2026 Vodafone Mobil statt GigaMobil. Laut Datenliste gibt es sie nur mit Laufzeit; Prepaid bietet Vodafone unter CallYa an. Beide erreichen bis zu 300 Mbit/s.

Darunter staffeln sich die Marken deutlich. Lidl Connect und SIMon mobile erreichen bis zu 150 Mbit/s, SIMon nur mit Datenoption. otelo endet bei 100 Mbit/s, FYVE und sparSIM von Sparhandy bei 50 Mbit/s. Bei FYVE ist eine eSIM nicht eindeutig belegt, bei otelo WLAN Call nicht; Sparhandy richtet die eSIM nur nachträglich über den Service ein. Wie sich die Supermarkt-Angebote von Lidl und Aldi unterscheiden, zeigt Aldi Talk oder Lidl Connect.

Im Alltag: wo Vodafone trägt und was bei Störungen hilft

Spricht für das Vodafone-Netz

  • viel 4G-Fläche, besonders im Norden, im Osten und in dünn besiedelten Gemeinden
  • 5G Standalone auf 99,5 Prozent der eigenen 5G-Fläche
  • an Autobahnen 99,9 Prozent der Strecke mit 4G und 97,4 Prozent mit 5G
  • zwei Marken außerhalb der eigenen Tarife mit bis zu 150 Mbit/s

Spricht dagegen

  • 5G nur auf 77,2 Prozent der Fläche, in Hessen auf 62,3 Prozent
  • zusätzliche Last durch die 1&1-Kunden im Roaming
  • nur sieben Marken, die eigenen Vertragstarife nur mit Laufzeit
  • rund 22.100 km² heute nur mit 2G, bis Ende September 2028 umzurüsten

Ob an Ihrer Adresse eine Störung bekannt ist, zeigt Vodafone unter Störung finden: Nach Eingabe der Adresse erscheinen bekannte Störungen und Wartungen, sonst lässt sich dort ein Ticket eröffnen. Kundinnen und Kunden von otelo, Lidl Connect und den anderen Marken wenden sich an ihren eigenen Anbieter. Welche Rechte Sie bei längeren Ausfällen haben, steht unter Netzstörung.

Ist der Empfang in der Wohnung dauerhaft schwach, hilft WiFi Calling, also Telefonieren mit der eigenen Nummer über das WLAN. Laut Vodafone ist es in fast allen eigenen Tarifen automatisch und kostenlos enthalten, auch bei CallYa. Voraussetzung sind ein Internetanschluss mit WLAN und ein passendes Smartphone.

Nächster Schritt

Vergleichen Sie Vodafone an Ihren Orten mit den anderen Netzen – besonders dort, wo 5G für Sie zählt.

Quellen und Stand

Geprüft am 4. Oktober 2026. Differenzen in Prozentpunkten und Quadratkilometern sind eigene Berechnungen aus den Daten der Bundesnetzagentur.

Häufige Fragen

Wie schalte ich 5G+ bei Vodafone frei?

Seit der bundesweiten Einführung im Oktober 2024 lässt sich der Zugang laut Vodafone kostenlos freischalten, zum Beispiel in der MeinVodafone-App. Voraussetzung ist ein Handy, das 5G Standalone unterstützt; ältere 5G-Geräte nutzen weiter das bisherige 5G. Bei otelo, Lidl Connect und den anderen Marken im Netz entscheidet deren Produktinformationsblatt.

Heißen die GigaMobil-Tarife jetzt anders?

Ja. Seit dem 16. Juli 2026 heißen sie Vodafone Mobil. Mit der Umstellung entfiel das GigaDepot, das ungenutztes Datenvolumen in den nächsten Monat übertrug; dafür hob Vodafone die Inklusivvolumen an, in der kleinsten Stufe XS etwa von 7 auf 15 GB.

Funktioniert WiFi Calling bei Vodafone auch im Ausland?

Nein. Im Ausland telefonieren Sie über das Mobilfunknetz, auch wenn WiFi Calling eingeschaltet ist. Bei Notrufen wechselt das Handy ebenfalls automatisch ins Mobilfunknetz. Wurde das Smartphone bei einem anderen Anbieter oder im Ausland gekauft, funktioniert WiFi Calling nach Angaben von Vodafone unter Umständen gar nicht.

Passt dazu

  • Netze 1&1 oder o2

    1&1 erreicht über 34 % der Haushalte, aber nur 3 % der Fläche – sonst funkt Vodafone.

  • Netze congstar oder Telekom

    Dieselben Masten, aber 50 statt 300 Mbit/s – wann der Originaltarif der Telekom passt.

  • Netze Telekom oder o2

    An Bahn und Autobahn gleichauf, in der Fläche hat die Telekom rund 15.200 km² mehr LTE.

  • Tarife o2 Handyvertrag

    GROW bringt über 24 Monate nur 3 bis 5 Prozent mehr Volumen – spürbar wird es erst danach.