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5G-Netz 2026: Ausbau, Standalone und die Netze im Vergleich

Von Alexander Müller Aktualisiert am 22. Juli 2026 Datenbasis: connect 2026, Anbieterangaben 9 Minuten Lesezeit

Kurzantwort

5G ist 2026 in Deutschland praktisch flächendeckend verfügbar – die Telekom gibt rund 99 Prozent Bevölkerungsabdeckung an, Vodafone rund 93 Prozent, o2 Telefónica eine nahezu vollständige Versorgung. Der entscheidende technische Unterschied liegt heute aber nicht mehr in der Abdeckung, sondern zwischen 5G Non-Standalone und 5G Standalone. Erst Standalone bringt niedrige Latenz, Network Slicing und 5G-Telefonie.

Beim 5G-Ausbau ist das Rennen weitgehend gelaufen: Alle vier Netzbetreiber melden sehr hohe Abdeckungswerte, und die Unterschiede zwischen den Angaben sagen mehr über die jeweilige Rechenmethode aus als über die Netzqualität. Interessant ist 2026 eine andere Frage – nämlich warum 5G im Alltag deutlich seltener genutzt wird, als der Ausbaustand vermuten lässt, und was hinter dem Kürzel „5G+“ steckt, mit dem inzwischen alle Anbieter werben.

5G in Deutschland: die Grundlagen

5G ist der Mobilfunkstandard der fünften Generation und seit 2019 in Deutschland im Einsatz. Für die Praxis wesentlich sind drei Frequenzbereiche, die sehr unterschiedliche Eigenschaften haben.

Die drei 5G-Frequenzbereiche in Deutschland und ihre Eigenschaften Vergleich der drei Bereiche: 700 MHz bietet große Reichweite und gute Gebäudedurchdringung bei geringer Bandbreite und wird für die Fläche genutzt. Das Mittelband um 2,1 GHz liegt bei Reichweite und Bandbreite dazwischen. Der Bereich 3,4 bis 3,7 GHz bietet die höchste Bandbreite bei geringer Reichweite und wird vor allem in Städten eingesetzt. Reichweite gegen Geschwindigkeit Je niedriger die Frequenz, desto weiter das Signal – je höher, desto mehr Bandbreite 700 MHz Reichweite: sehr hoch Bandbreite: gering In Gebäuden: stark Fläche und Land 2,1 GHz Reichweite: mittel Bandbreite: mittel In Gebäuden: solide Vororte und Mittelzentren 3,4 – 3,7 GHz Reichweite: gering Bandbreite: sehr hoch In Gebäuden: schwach Städte und Hotspots
Kein Frequenzbereich kann alles: Deshalb kombinieren die Netzbetreiber Low-, Mid- und High-Band – und deshalb ist 5G nicht überall gleich schnell.

Ein Punkt sorgt regelmäßig für Enttäuschung: Ein 5G-Symbol im Display bedeutet nicht automatisch mehr Geschwindigkeit. Über Dynamic Spectrum Sharing teilen sich 4G und 5G häufig dieselben Frequenzen – ein bestehender LTE-Standort bekommt im Grunde ein Software-Update und funkt danach zusätzlich 5G. Der Ausbau ging dadurch anfangs sehr schnell voran, die real verfügbare Kapazität blieb aber ähnlich. Spürbare Sprünge gibt es vor allem dort, wo im 3,6-GHz-Band gefunkt wird.

Non-Standalone und Standalone

Der wichtigste Unterschied im 5G-Netz ist heute nicht mehr die Abdeckung, sondern die Architektur dahinter.

Unterschied zwischen 5G Non-Standalone und 5G Standalone Zwei Architekturen im Vergleich: Bei 5G Non-Standalone verbindet sich das Smartphone zwar mit einer 5G-Antenne, die Steuerung läuft aber über das LTE-Kernnetz, wodurch Latenz und Network Slicing eingeschränkt bleiben. Bei 5G Standalone verbindet sich das Gerät mit einer 5G-Antenne und einem eigenen 5G-Kernnetz, wodurch niedrige Latenz, Network Slicing und 5G-Telefonie möglich werden. 5G Non-Standalone (NSA) Smartphone 5G-Antenne LTE-Kernnetz der Flaschenhals Latenz begrenzt · kein Slicing Telefonie läuft über VoLTE 5G Standalone (SA) – vermarktet als „5G+“ Smartphone 5G-Antenne 5G-Kernnetz eigenständig niedrige Latenz · Network Slicing höhere Gerätedichte 5G-Telefonie über VoNR Beide Varianten zeigen im Display „5G“ – der Unterschied ist von außen nicht sichtbar.
Non-Standalone hängt am alten LTE-Kernnetz. Erst Standalone liefert die Eigenschaften, mit denen 5G ursprünglich beworben wurde.

Bei 5G Non-Standalone funken zwar 5G-Antennen, die Steuerung läuft aber weiterhin über das LTE-Kernnetz. Das begrenzt genau die Merkmale, die 5G ausmachen sollten: garantierte niedrige Latenzen, paralleles Network Slicing und eine deutlich höhere Gerätedichte je Funkzelle. 5G Standalone bringt ein eigenes 5G-Kernnetz mit und damit auch Voice over New Radio – also Telefonie direkt über 5G statt über den LTE-Umweg.

Warum überall „5G+“ steht

Alle Netzbetreiber vermarkten 5G Standalone unter dem Namen „5G+“ beziehungsweise „5G Plus“ – das lässt sich besser verkaufen als „Standalone“. Wenn Sie diese Bezeichnung in einem Tarif oder in der Statusleiste sehen, funken Sie im eigenständigen 5G-Kernnetz.

Der Ausbaustand je Netz

Beim Standalone-Ausbau sind die Netzbetreiber sehr unterschiedliche Wege gegangen – und die Reihenfolge ist eine andere als beim allgemeinen 5G-Ausbau.

5G-Ausbau und Standalone-Status der vier deutschen Netze. Abdeckungswerte sind Eigenangaben der Anbieter mit unterschiedlichen Bezugsgrößen, Stand Juli 2026.
Netz5G-AbdeckungStandalone seitStand Standalone
Telekomca. 99 %Oktober 2024rund 95 % der 5G-Standorte (04/2026)
Vodafoneca. 93 %April 2021im gesamten 5G-Netz
o2 Telefónicanahezu flächendeckendOktober 2023im gesamten Netz
1&1Eigennetz ca. 27 % der HaushalteDezember 2023von Beginn an reines SA-Netz

Vodafone: früh dran

Vodafone schaltete 5G Standalone im April 2021 frei und war damit nach eigenen Angaben der erste Anbieter in Europa mit der Technik im Livenetz – zunächst mit rund 1.000 Antennen im 3,5-GHz-Band. Seit 2025 ist Standalone im gesamten 5G-Netz von Vodafone ausgebaut.

o2 Telefónica: bundesweit seit 2023

o2 begann 2022 in München und schaltete Standalone im Oktober 2023 bundesweit für alle Nutzer frei – schwerpunktmäßig dort, wo bereits über 3,6 GHz gefunkt wird. Seit 2025 steht die Technik im gesamten o2-Netz zur Verfügung.

Telekom: spät, aber gezielt

Die Telekom ging den umgekehrten Weg. Aus ihrer Sicht bringt Standalone ohne konkrete Zusatzfunktionen keinen Mehrwert für Endkunden – technisch war das Netz nach eigenen Angaben länger bereit, als es vermarktet wurde. Der Start erfolgte im Oktober 2024 gekoppelt an ein Gaming-Angebot auf Basis von Network Slicing. Bis Ende April 2026 hat die Telekom rund 95 Prozent ihrer bestehenden 5G-Standorte für Standalone freigeschaltet.

1&1: Standalone von Anfang an

Das 1&1-Netz ist technisch das modernste: vollständig virtualisiert, auf Open-RAN-Basis gebaut und von Beginn an ein reines Standalone-Netz. Der Haken liegt woanders – das Eigennetz erreicht bislang rund ein Viertel der Haushalte, überall sonst greift National Roaming über Vodafone.

Wie viel 5G im Alltag ankommt

Hier wird es interessant. Trotz der hohen Ausbauwerte spielt 5G in der tatsächlichen Nutzung eine kleinere Rolle als erwartet: Im connect-Netztest 2026 lag der 5G-Anteil an allen Messungen nur zwischen rund 16 und 20 Prozent. LTE überwiegt weiterhin klar. 5G Standalone kam noch seltener zum Einsatz.

16–20 %Anteil der 5G-Verbindungen an allen Messungen im connect-Netztest 2026
2019Start des kommerziellen 5G-Betriebs in Deutschland
3wesentliche Frequenzbereiche: 700 MHz, 2,1 GHz und 3,4 bis 3,7 GHz
4Netze mit Standalone-Betrieb – alle vermarktet als „5G+“

Die Gründe sind banal: Wer kein 5G-fähiges Smartphone und keinen 5G-Tarif nutzt, kann keine 5G-Verbindung aufbauen. Für Standalone kommt hinzu, dass bislang nur ein Teil der Geräte die Technik vollständig unterstützt und nicht jeder Tarif sie freischaltet. Praktisch heißt das: Eine gute LTE-Versorgung ist für den Alltag weiterhin wichtiger als der letzte Prozentpunkt 5G-Abdeckung.

Was Sie für 5G brauchen

Drei Bedingungen müssen zusammenkommen. Fehlt eine davon, bleibt das Handy bei LTE.

  1. Ein 5G-fähiges Smartphone Und zwar eines, das die in Deutschland genutzten Frequenzbänder unterstützt. Bei Importgeräten lohnt sich der Blick auf die Bandliste. Für 5G Standalone muss das Gerät zusätzlich SA-fähig sein.
  2. Einen Tarif mit freigeschaltetem 5G Bei den meisten Anbietern ist 5G ohne Aufpreis enthalten. Achten Sie aber auf die maximale Surfgeschwindigkeit: Viele Discounter drosseln auf 25, 50 oder 100 Mbit/s.
  3. 5G-Versorgung am Standort Prüfen Sie die Netzabdeckung über die Ausbaukarte Ihres Anbieters – für Wohnort, Arbeitsplatz und Pendelstrecke getrennt.

Worauf es im Tarif wirklich ankommt

Die Telekom bietet in eigenen Tarifen Spitzengeschwindigkeiten bis 1 Gbit/s, o2 in vielen Tarifen bis 300 Mbit/s. Für Streaming, Videocalls und Navigation reichen jedoch schon 50 Mbit/s locker aus. Ein gedrosselter Discounter-Tarif im gleichen Netz ist deshalb für die meisten Nutzungsprofile die vernünftigere Wahl.

Was mit 3G und 2G passiert ist

Damit 5G und LTE mehr Kapazität bekommen, verschwinden die alten Standards. 3G wurde bereits 2021 in allen deutschen Netzen abgeschaltet; die frei gewordenen Frequenzen gingen an LTE und 5G. Für 2G steht das Ende 2028 fest: Die Telekom schaltet zum 30. Juni 2028 ab, Vodafone ab September 2028, o2 Telefónica in der zweiten Jahreshälfte 2028. Vodafone lässt 2G für besonders kritische IoT-Anwendungen bis Ende 2030 weiterlaufen.

Wen die 2G-Abschaltung betrifft

Reine 2G-Handys ohne LTE sind heute selten – kritischer sind Geräte, an die kaum jemand denkt: Alarmanlagen, Aufzugsnotrufe, Notrufknöpfe, Fahrzeug-Telematik und Zählerfernauslesung arbeiten oft noch mit 2G-Modulen. Bei Aufzügen ist das besonders heikel: Nach der Betriebssicherheitsverordnung muss eine Anlage stillgelegt werden, wenn das Notruf-Kommunikationssystem ausfällt. Klären Sie den Ersatzbedarf rechtzeitig mit dem Hersteller – die Details stehen unter 2G-Abschaltung.

Ausblick: Frequenzen und 6G

Die Nutzungsrechte in den Bereichen 800, 1.800 und 2.600 MHz liefen Ende 2025 aus. Statt einer neuen Auktion hat die Bundesnetzagentur sie um fünf Jahre verlängert und im Gegenzug schärfere Versorgungsauflagen erlassen – der Fokus verschiebt sich dabei von der Haushalts- auf die Flächenversorgung. Für den Wettbewerb ist das eine Weichenstellung: 1&1 hatte auf eine Auktion gesetzt, um eigene reichweitenstarke Low-Band-Frequenzen zu erwerben, und geht vorerst leer aus. Ohne eigenes Low-Band bleibt der vierte Netzbetreiber auf National Roaming angewiesen; die Bundesnetzagentur will diesen Nachteil über Sonderregelungen abmildern.

6G ist dagegen noch weit weg und wird frühestens Anfang der 2030er Jahre kommerziell erwartet. Bis dahin liegt der Fokus auf der Verdichtung des bestehenden 5G-Netzes, auf dem weiteren Standalone-Ausbau und auf der Schließung der verbliebenen Funklöcher.

Fazit

Der 5G-Ausbau in Deutschland ist weitgehend abgeschlossen – die Unterschiede zwischen den Netzen sind bei der reinen Abdeckung 2026 kaum noch relevant und die veröffentlichten Prozentwerte ohnehin nur eingeschränkt vergleichbar. Der interessantere Unterschied liegt bei 5G Standalone, und dort hat ausgerechnet Vodafone den längsten Vorlauf, während die Telekom erst spät und gezielt eingestiegen ist.

Für Ihre Tarifentscheidung ist 5G damit selten das ausschlaggebende Kriterium. Wichtiger sind die Versorgung an Ihren tatsächlichen Aufenthaltsorten und die im Tarif freigeschaltete Maximalgeschwindigkeit. Ein günstiger Tarif mit 50 Mbit/s im gut versorgten Netz schlägt einen teuren Gigabit-Tarif in einer Region mit Funklöchern.

5G-Tarif im passenden Netz finden

5G ist heute in fast jedem Tarif enthalten. Entscheidend sind Netz, Datenvolumen und die maximale Surfgeschwindigkeit – unabhängig verglichen und ohne versteckte Provisionen.

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Häufige Fragen zum 5G-Netz

Was ist der Unterschied zwischen 5G und 5G Standalone?

Beim verbreiteten 5G Non-Standalone funken zwar 5G-Antennen, das Kernnetz ist aber weiterhin das alte LTE-Kernnetz. 5G Standalone bringt ein eigenes 5G-Kernnetz mit und erst damit die versprochenen Eigenschaften: sehr niedrige Latenz, Network Slicing für garantierte Dienstgüte, höhere Gerätedichte pro Funkzelle und 5G-Telefonie über Voice over New Radio. Alle Netzbetreiber vermarkten Standalone unter dem Namen „5G+“ oder „5G Plus“.

Welches Netz hat 2026 die beste 5G-Abdeckung?

Nach Eigenangaben liegt die Telekom vorn: rund 99 Prozent 5G-Bevölkerungsabdeckung zum Ende 2025. Vodafone gibt rund 93 Prozent an, o2 Telefónica meldet eine nahezu flächendeckende Versorgung. Alle drei Angaben stammen von den Anbietern selbst und verwenden unterschiedliche Bezugsgrößen und Mindestgeschwindigkeiten – sie sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar.

Seit wann gibt es 5G Standalone in Deutschland?

Vodafone schaltete 5G Standalone im April 2021 als erster Anbieter in Europa im Livenetz frei. o2 Telefónica folgte im Oktober 2023 mit einer bundesweiten Freischaltung, die Telekom startete im Oktober 2024 – zunächst gekoppelt an konkrete Anwendungsfälle wie ein Gaming-Angebot mit Network Slicing. Das 1&1-Netz ist von Anfang an ein reines Standalone-Netz.

Wie viel wird 5G tatsächlich genutzt?

Deutlich weniger, als der Ausbaustand vermuten lässt. Im connect-Netztest 2026 lag der 5G-Anteil an allen Messungen nur zwischen rund 16 und 20 Prozent – LTE überwiegt weiterhin klar. 5G Standalone kam noch seltener zum Einsatz, weil bislang nur wenige Smartphones die Technik vollständig unterstützen und nicht jeder Tarif sie freischaltet.

Was brauche ich, um 5G zu nutzen?

Drei Dinge müssen zusammenkommen: ein 5G-fähiges Smartphone mit den passenden Frequenzbändern, ein Tarif mit freigeschaltetem 5G und 5G-Versorgung an Ihrem Standort. Fehlt eines davon, bleibt das Handy bei LTE. Bei den meisten Anbietern ist 5G inzwischen ohne Aufpreis enthalten, viele Discounter drosseln die maximale Surfgeschwindigkeit aber auf 25, 50 oder 100 Mbit/s.

Welche Frequenzen nutzt 5G in Deutschland?

Drei Bereiche sind wesentlich: 700 MHz für große Reichweite in der Fläche und in Gebäuden, das Mittelband um 2,1 GHz als Kompromiss aus Reichweite und Kapazität, sowie 3,4 bis 3,7 GHz für hohe Bandbreite in Städten. Grundregel: Je niedriger die Frequenz, desto größer die Reichweite; je höher die Frequenz, desto mehr Geschwindigkeit auf kurzer Distanz.

Warum ist 5G manchmal nicht schneller als LTE?

Weil ein 5G-Symbol im Display nichts über die tatsächliche Bandbreite sagt. Über Dynamic Spectrum Sharing teilen sich 4G und 5G häufig dieselben Frequenzen – die Anzeige wechselt auf 5G, die verfügbare Kapazität bleibt aber ähnlich. Echte Geschwindigkeitssprünge gibt es vor allem dort, wo im 3,6-GHz-Band gefunkt wird, und bei 5G Standalone.

Ist 5G bei Discountern genauso schnell?

Die Netzabdeckung ist identisch, die Geschwindigkeit oft nicht. Viele Discounter und Tochtermarken schalten 5G zwar frei, begrenzen die maximale Surfgeschwindigkeit aber auf 25, 50 oder 100 Mbit/s. Die Telekom bietet in eigenen Tarifen Spitzenwerte bis 1 Gbit/s, o2 in vielen Tarifen bis 300 Mbit/s. Prüfen Sie vor dem Abschluss, welcher Maximalwert im Tarif steht.

Was ist mit 3G und 2G passiert?

3G wurde bereits 2021 in allen deutschen Netzen abgeschaltet, die frei gewordenen Frequenzen gingen an LTE und 5G. 2G folgt 2028: Die Telekom schaltet zum 30. Juni 2028 ab, Vodafone ab September 2028, o2 Telefónica in der zweiten Jahreshälfte 2028. Relevant ist das vor allem für alte Geräte ohne LTE sowie für Alarmanlagen, Aufzugsnotrufe und ähnliche Technik mit 2G-Modul.

Wann kommt 6G?

Frühestens Anfang der 2030er Jahre. Näher liegt die Frequenzpolitik: Die Bundesnetzagentur hat die Ende 2025 auslaufenden Nutzungsrechte in den Bereichen 800, 1.800 und 2.600 MHz um fünf Jahre verlängert, statt sie neu zu versteigern – verbunden mit strengeren Auflagen zur Flächenversorgung. 1&1 kommt dadurch vorerst nicht an eigene reichweitenstarke Low-Band-Frequenzen.

Quellen und Stand: connect Mobilfunknetztest 2026 (5G-Anteil an den Messungen) · Unternehmensangaben von Telekom, Vodafone, o2 Telefónica und 1&1 zu Ausbau und Standalone-Status · Bundesnetzagentur zu Frequenzen und Versorgungsauflagen.

Alle Abdeckungswerte sind Eigenangaben der Netzbetreiber und beruhen auf unterschiedlichen Bezugsgrößen und Mindestgeschwindigkeiten; sie sind untereinander nur eingeschränkt vergleichbar und als Richtwerte zu verstehen. Stand dieser Seite: 22. Juli 2026.