Ausland

Handy im Ausland: Wo Roaming wie zu Hause gilt und wo nicht

In den 27 EU-Staaten, in Island, Liechtenstein und Norwegen und seit dem 1. Januar 2026 auch in der Ukraine und in Moldau telefonieren, simsen und surfen Sie zu den Bedingungen Ihres deutschen Tarifs. Nur bei sehr großen oder unbegrenzten Datentarifen darf der Anbieter das Auslandsvolumen nach einer festen Formel begrenzen. In der Schweiz, in Großbritannien und in der Türkei entscheidet Ihr Anbieter, und auf Schiffen und in Flugzeugen gelten eigene, teure Bordnetze.

Von Geprüft am 18 Min. Lesezeit

Smartphone auf einem Reiserucksack an einem Alpenpass, im Hintergrund Berge und eine Passstraße
KI-generiert

Seit Juni 2017 gilt in der Europäischen Union „Roam like at home“, also Roaming wie zu Hause. Wer mit einer deutschen SIM-Karte in ein anderes EU-Land reist, nutzt dort Minuten, SMS und Datenvolumen zu den Bedingungen seines Tarifs. Roaming heißt nur, dass sich das Handy in ein fremdes Netz einbucht. Seit dem 1. Januar 2026 gehören neben den 27 EU-Staaten, Island, Liechtenstein und Norwegen auch die Ukraine und Moldau dazu. Außerhalb dieser 32 Länder bestimmt allein Ihr Anbieter, was ein Gespräch oder ein Megabyte kostet.

Wohin geht die Reise? Der Weg zur passenden Seite

Ob ein Urlaub teuer wird, hängt vor allem vom Ziel ab – in manchen Ländern auch vom Netzbetreiber. Diese fünf Wege decken fast jede Reise ab.

EU, EWR, Ukraine und Moldau

Es gelten die Inlandsbedingungen Ihres Tarifs, ohne Buchung. Nur bei sehr großen oder unbegrenzten Datentarifen lohnt ein Blick auf die Fair-Use-Grenze.

Schweiz und Großbritannien

Kein EU-Roaming, aber freiwillige Zusagen einzelner Netze. Was Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 berechnen, steht unter Roaming in der Schweiz und Roaming in Großbritannien.

Türkei, USA und Fernziele

Ohne Paket wird es schnell teuer. Vergleichen Sie Auslandsoption, Reise-eSIM und lokale Karte, etwa für die Türkei oder die USA.

Schiff, Fähre, Flugzeug

An Bord funken oft Satellitennetze ohne Preisgrenze. Wie Sie sich schützen, steht unter Handy auf Kreuzfahrt und Fähre und Handy im Flugzeug.

Urlaub oder Wohnort an der Grenze

Das Handy bucht sich auch auf deutschem Boden in ausländische Netze ein. Die Gegenmittel stehen unter Roaming in der Grenzregion.

Was Roaming wie zu Hause garantiert

Die Regel steht in der Roaming-Verordnung (EU) 2022/612, die bis zum 30. Juni 2032 gilt. Sobald sich Ihr Handy in einem der 32 Länder einbucht, rechnet Ihr Anbieter wie zu Hause ab; eine Buchung ist nicht nötig. Beim Grenzübertritt kommt eine kostenlose SMS mit Ihren persönlichen Konditionen. Lesen Sie sie, denn dort steht auch eine etwaige Fair-Use-Grenze.

  • Dieselben Leistungen: Minuten, SMS und Datenvolumen gehen von Ihrem Inlandspaket ab. Ist das Volumen aufgebraucht, passiert im Ausland dasselbe wie zu Hause, etwa eine Drosselung.
  • Dieselbe Qualität, wo es technisch geht: Bietet das Gastnetz 5G oder das Tempo Ihres Tarifs, dürfen Sie es nutzen. Fehlt 5G dort, surfen Sie mit dem, was das Gastnetz hat.
  • Anrufe in alle EU-Länder: Ob Sie aus dem Urlaub nach Hause telefonieren oder eine Nummer im Urlaubsland wählen – es kostet so viel wie im Inland.
  • Kostenloser Notruf: Die 112 ist in allen EU-Ländern gebührenfrei.

Nicht geregelt sind Satellitennetze auf Schiffen und in Flugzeugen sowie dauerhaftes Roaming, etwa wenn Sie überwiegend im Ausland leben. Auch Anrufe, die Sie von Deutschland aus in ein anderes EU-Land führen, sind kein Roaming: Sie kosten, was Ihr Tarif für Auslandsgespräche vorsieht. Wer oft ins Ausland telefoniert, findet passende Angebote unter Auslandstarife.

EU-Roaming: die Stationen von 2017 bis 2032Zeitleiste: Juni 2017 – Roaming wie zu Hause: Inlandsbedingungen in allen EU-Ländern; Juli 2022 – Neue Verordnung: Verlängert bis 2032, Schutz vor teuren Bordnetzen; Januar 2026 – Ukraine und Moldau: 32 Länder, in beide Richtungen; Juni 2026 – Westbalkan: EU darf mit sechs Staaten verhandeln; Januar 2027 – Letzte Entgeltstufe: Fair-Use-Grenze steigt um zehn Prozent; Juni 2032 – Verordnung endet: Ohne Nachfolger enden die VorgabenEU-Roaming: die Stationen von 2017 bis 2032Was seit wann gilt und was noch anstehtJuni 2017Roaming wie zuHauseInlandsbedingungenin allenEU-LändernJuli 2022Neue VerordnungVerlängert bis2032, Schutz vorteuren BordnetzenJanuar 2026Ukraine undMoldau32 Länder, inbeide RichtungenJuni 2026WestbalkanEU darf mit sechsStaatenverhandelnJanuar 2027LetzteEntgeltstufeFair-Use-Grenzesteigt um zehnProzentJuni 2032Verordnung endetOhne Nachfolgerenden dieVorgabenQuellen: EU-Kommission, Bundesnetzagentur, Parlament Österreich (EU-Datenbank); Stand Oktober 2026
Die wichtigste Änderung für Reisende 2027: Bei gleichem Tarifpreis steht im EU-Ausland zehn Prozent mehr Datenvolumen zu.

Alle Länder auf einen Blick

Die Tabelle zeigt 76 Reiseländer mit Notrufnummer und dem wichtigsten Hinweis. „Gilt“ heißt: Roaming wie zu Hause ist gesetzlich garantiert. „Gilt nicht“ heißt: Es gelten die Auslandspreise Ihres Anbieters – auch dort, wo einzelne Netze freiwillig wie in der EU abrechnen. Über das Suchfeld finden Sie ein Land, der Filter zeigt nur Länder mit oder ohne EU-Roaming.

Gilt „Roam like at home“? Länder von A bis Z
LandEU-RoamingNotruf vor OrtHinweis
Albaniengilt nicht112 (Polizei 129, Rettung 127, Feuerwehr 128)Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Andorragilt nicht112 (Polizei 110, Feuerwehr 118, ärztlicher Notdienst 116)Kein EU-Roaming; Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 führen Andorra außerhalb ihrer EU-Zone – Tarif prüfen.
Australiengilt nicht000Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Belgiengilt (EU)112EU-Roaming gilt; alle Nachbarländer gehören ebenfalls zum Roaming-Gebiet.
Bosnien und Herzegowinagilt nichtPolizei 122, Feuerwehr 123, Rettung 124Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Brasiliengilt nichtPolizei 190, Rettung 192, Feuerwehr 193Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Bulgariengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an den Grenzen zu Serbien, Nordmazedonien und der Türkei auf das eingebuchte Netz achten.
Chinagilt nichtPolizei 110, Rettung 120, Feuerwehr 119Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Costa Ricagilt nicht911Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Deutschlandgilt (EU)112 (Polizei 110)Inland für deutsche SIM-Karten; an der Grenze zur Schweiz (Bodensee, Hochrhein) auf das eingebuchte Netz achten.
Dominikanische Republikgilt nicht911Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Dänemarkgilt (EU)112EU-Roaming gilt; Färöer und Grönland gehören zwar zu Dänemark, aber nicht zur EU – dort gilt es nicht.
Estlandgilt (EU)112EU-Roaming gilt; an der Grenze zu Russland auf das eingebuchte Netz achten.
Finnlandgilt (EU)112EU-Roaming gilt, auch auf den Ålandinseln; an der Grenze zu Russland auf das eingebuchte Netz achten.
Frankreichgilt (EU)112EU-Roaming gilt auch in Überseedepartements wie Réunion, Guadeloupe oder Martinique, nicht in Französisch-Polynesien oder Neukaledonien.
Färöergilt nicht112Gehören zu Dänemark, aber nicht zur EU: kein EU-Roaming, die großen deutschen Netze führen sie außerhalb der EU-Zone.
Gibraltargilt nicht999Britisches Überseegebiet ohne EU-Roaming; Telekom, Vodafone und 1&1 rechnen wie EU ab, o2 nicht – Tarif prüfen.
Griechenlandgilt (EU)112EU-Roaming gilt; auf Inseln vor der türkischen Küste und an den Landgrenzen das eingebuchte Netz prüfen.
Großbritanniengilt nicht999 oder 112Seit dem Brexit kein EU-Roaming; Telekom, Vodafone, o2 (vorerst bis 31.12.2026) und 1&1 rechnen derzeit wie EU ab.
Grönlandgilt nichtPolizei +299 701448Gehört zum Königreich Dänemark, aber nicht zur EU: kein EU-Roaming, bei der Telekom Ländergruppe 3.
Indiengilt nicht112 (Polizei 100, Feuerwehr 101, Rettung 102)Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Indonesiengilt nicht112 (Polizei 110, Feuerwehr 113, Rettung 118 oder 119)Kein EU-Roaming; wer eine indonesische SIM nutzen will, muss das Handy bei der Einreise per IMEI beim Zoll registrieren.
Irlandgilt (EU)112EU-Roaming gilt; Nordirland gehört zu Großbritannien (kein EU-Roaming), die großen deutschen Netze rechnen es derzeit wie EU ab.
Islandgilt (EWR)112EWR-Staat: Roaming wie zu Hause gilt wie in der EU; auf Schiffen können Satelliten-Bordnetze greifen.
Israelgilt nichtPolizei 100, Rettung 101, Feuerwehr 102Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Italiengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an der Grenze zur Schweiz Netz prüfen – die großen deutschen Netze zählen San Marino und Vatikan meist zur EU-Zone.
Japangilt nichtPolizei 110, Rettung und Feuerwehr 119Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Jordaniengilt nicht911Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Kanadagilt nicht911Kein EU-Roaming; Telekom Ländergruppe 2, o2 Zone 3, 1&1 Weltzone 3 – Optionen oder Pässe vorab prüfen.
Kanalinseln (Jersey, Guernsey)gilt nicht999Kronbesitz, nicht Teil des Vereinigten Königreichs: Telekom rechnet wie EU ab, Vodafone und 1&1 nicht wie Großbritannien.
Kap Verdegilt nichtPolizei 132, Rettung 130, Feuerwehr 131Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Kosovogilt nicht112 (Polizei 192, Rettung 194, Feuerwehr 193)Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Kroatiengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an den Grenzen zu Bosnien und Herzegowina (etwa bei Neum), Serbien und Montenegro auf das Netz achten.
Kubagilt nichtPolizei 106, Rettung 104, Feuerwehr 105Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3, bei Vodafone CallYa Zone 4 – Roaming vorab beim Anbieter klären.
Lettlandgilt (EU)112EU-Roaming gilt; an den Grenzen zu Russland und Belarus auf das eingebuchte Netz achten.
Liechtensteingilt (EWR)112 (Polizei 117, Rettung 144, Feuerwehr 118)EWR-Staat mit EU-Roaming; an der Grenze zur Schweiz auf das eingebuchte Netz achten – dort gilt EU-Roaming nicht.
Litauengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an den Grenzen zu Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad auf das eingebuchte Netz achten.
Luxemburggilt (EU)112EU-Roaming gilt; alle Nachbarländer gehören ebenfalls zum Roaming-Gebiet.
Maledivengilt nichtPolizei 119, Rettung 102, Feuerwehr 118Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Maltagilt (EU)112EU-Roaming gilt; auf Fähren und Kreuzfahrtschiffen können Satelliten-Bordnetze ohne EU-Preisgrenzen greifen.
Marokkogilt nichtPolizei 19 (Städte), Gendarmerie 177 (ländlich), Rettung 141, Feuerwehr 15Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Mauritiusgilt nichtPolizei 999 oder 112, Rettung 114, Feuerwehr 115Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Mexikogilt nicht911Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Moldaugilt (seit 2026)112Seit 1. Januar 2026 Roaming wie zu Hause; Transnistrien kontrolliert die Regierung nicht, das Auswärtige Amt rät von Reisen dorthin ab.
Monacogilt nicht112 (vom Festnetz 18)Kein EU-Roaming, obwohl ringsum Frankreich liegt; die großen deutschen Netze führen Monaco außerhalb der EU-Zone.
Montenegrogilt nicht112 (Polizei 122, Feuerwehr 123, Rettung 124)Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Neuseelandgilt nicht111Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Niederlandegilt (EU)112EU-Roaming gilt; Aruba, Curaçao, Sint Maarten sowie Bonaire, Saba und Sint Eustatius gehören nicht zur EU.
Nordmazedoniengilt nicht112 (Polizei 192, Feuerwehr 193, Rettung 194)Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Norwegengilt (EWR)Polizei 112, Rettung 113, Feuerwehr 110EWR-Staat: Roaming wie zu Hause gilt wie in der EU; auf Küstenschiffen und Fähren können Satelliten-Bordnetze greifen.
Polengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an den Grenzen zu Belarus und Kaliningrad (Russland) auf das eingebuchte Netz achten.
Portugalgilt (EU)112EU-Roaming gilt auch auf Madeira und den Azoren.
Rumäniengilt (EU)112EU-Roaming gilt; an der Grenze zu Serbien auf das Netz achten – Moldau und Ukraine sind seit 2026 eingeschlossen.
San Marinogilt nichtPolizei 112 oder 113, Rettung 118, Feuerwehr 115Kein EU-Mitglied; Telekom, Vodafone (CallYa), o2 und 1&1 führen San Marino aber in ihrer EU-Zone – Tarif prüfen.
Schwedengilt (EU)112EU-Roaming gilt; auch die Nachbarn Norwegen (EWR) und Finnland gehören zum Roaming-Gebiet.
Schweizgilt nicht112 (Polizei 117, Rettung 144, Feuerwehr 118)Kein EU-Roaming; die Telekom rechnet die Schweiz wie die EU ab, Vodafone, o2 und 1&1 nicht – Tarifbedingungen prüfen.
Serbiengilt nicht112 (Polizei 192, Feuerwehr 193, Rettung 194)Kein EU-Roaming; seit Juni 2026 darf die EU-Kommission über eine Aufnahme ins Roaming-Gebiet verhandeln, ein Termin steht nicht fest.
Singapurgilt nichtPolizei 999, Rettung und Feuerwehr 995Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Slowakeigilt (EU)112EU-Roaming gilt; alle Nachbarländer gehören zum Roaming-Gebiet, die Ukraine seit 1. Januar 2026.
Sloweniengilt (EU)112EU-Roaming gilt; alle Nachbarländer gehören ebenfalls zum Roaming-Gebiet.
Spaniengilt (EU)112EU-Roaming gilt auch auf Balearen und Kanaren sowie in Ceuta und Melilla; an der Grenze zu Andorra auf das Netz achten.
Südafrikagilt nicht112 (Polizei 10111, Rettung 10177)Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Südkoreagilt nichtPolizei 112, Rettung und Feuerwehr 119Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Thailandgilt nichtPolizei 191, Rettung 1669, Feuerwehr 199, Touristenpolizei 1155Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Tschechiengilt (EU)112EU-Roaming gilt; alle Nachbarländer gehören ebenfalls zum Roaming-Gebiet.
Tunesiengilt nichtPolizei 197, Rettung 190, Feuerwehr 198Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Türkeigilt nicht112Kein EU-Roaming; Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 führen die Türkei außerhalb der EU-Zone – Option oder Pass vorab prüfen.
USAgilt nicht911Kein EU-Roaming; Telekom Ländergruppe 2, o2 Zone 3, 1&1 Weltzone 3 – Optionen, Pässe oder Tarifleistung vorab prüfen.
Ukrainegilt (seit 2026)112 (Polizei 102, Rettung 103, Feuerwehr 101)Seit 1. Januar 2026 Roaming wie zu Hause in ukrainischen Netzen, nicht in besetzten Gebieten; das Auswärtige Amt warnt vor Reisen.
Ungarngilt (EU)112EU-Roaming gilt; an der Grenze zu Serbien auf das eingebuchte Netz achten.
Vatikanstadtgilt nichtGendarmerie und Feuerwehr +39 06 698112Kein EU-Mitglied, versorgt über italienische Netze; Telekom, Vodafone (CallYa), o2 und 1&1 rechnen wie EU ab.
Vereinigte Arabische Emirategilt nicht999Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Vietnamgilt nichtPolizei 113, Rettung 115, Feuerwehr 114Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Zyperngilt (EU)112EU-Roaming gilt nur im Südteil; den Norden rechnen Telekom und Vodafone wie die Türkei ab – eingebuchtes Netz prüfen.
Ägyptengilt nichtPolizei 122, Rettung 123, Feuerwehr 180, Touristenpolizei 126Kein EU-Roaming; bei der Telekom Ländergruppe 3 – vor der Reise Auslandsoption, Datenpass oder lokale SIM prüfen.
Österreichgilt (EU)112EU-Roaming gilt; an der Grenze zur Schweiz (Vorarlberg, Tirol) auf das eingebuchte Netz achten.

Die Notrufnummern stammen aus den Reiseinformationen des österreichischen und des britischen Außenministeriums; wo sich die Angaben widersprachen, steht nur der übereinstimmende Teil. Außerhalb Europas gilt oft nicht die 112, sondern eine eigene Nummer wie 911, 999 oder 000. Notieren Sie sie vor der Abreise – wie der Notruf vom Handy aus funktioniert, steht unter Notruf 110 und 112.

Grenzfälle: Wo die vier Netze unterschiedlich abrechnen

Für einige Gebiete am Rand der EU entscheiden die Netzbetreiber selbst. Wir haben die Länderlisten von Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 nebeneinandergelegt. „Wie EU“ heißt: Der Anbieter rechnet freiwillig zu Inlandsbedingungen ab, kann das aber ändern. Zonen und Ländergruppen sind die Preisstufen der Anbieter außerhalb der EU.

So rechnen die vier Netzbetreiber ausgewählte Gebiete ab, Stand Oktober 2026
GebietTelekomVodafoneo21&1
Schweizwie EUnur mit ZusatzpaketZone 2Weltzone 2
Großbritannienwie EUwie EUwie EU bis 31.12.2026wie EU, „vorerst“
TürkeiLändergruppe 2nur mit ZusatzpaketZone 3Weltzone 3
Gibraltarwie EUwie EUZone 2wie EU
Kanalinseln, Isle of Manwie EUCallYa: nicht wie GroßbritannienIsle of Man: Zone 2Weltzone 2
San Marino, Vatikanstadtwie EUCallYa: wie EUwie EUwie EU
AndorraLändergruppe 2CallYa: Zone 2Zone 2Weltzone 2
MonacoLändergruppe 2CallYa: Zone 2Zone 3Weltzone 3
Westbalkan (sechs Staaten)Ländergruppe 2CallYa: Zone 2Zone 3Weltzone 3
Ukraine, Moldauwie EUEU-ZoneZone 1 (EU)EU-Zone
Nordteil Zypernswie Türkeinur der Südteil in der EU-Zonekeine Angabenicht in der EU-Zone

Die Ländergruppen der Telekom für Gibraltar, die Kanalinseln, die Kleinstaaten und den Westbalkan stammen aus ihrer Länderliste für Geschäftskunden; für Privattarife belegt sind Schweiz, Großbritannien, Ukraine und Moldau. Bei Vodafone sind einige Gebiete nur für CallYa-Prepaid ausgewiesen. Discounter und andere Marken im selben Netz haben eigene Listen – entscheidend ist die Preisliste Ihres Tarifs, nicht das Netz.

Außerhalb Europas: Auslandsoption, Reise-eSIM oder lokale Karte

Für Ziele wie die Türkei, die USA oder Thailand gibt es drei Wege ins Netz. Welcher passt, hängt davon ab, ob Sie unter Ihrer deutschen Nummer erreichbar sein wollen und wie lange Sie bleiben.

Drei Wege außerhalb des EU-Roamings im Vergleich, Stand Oktober 2026
KriteriumAuslandsoption des AnbietersReise-eSIMLokale SIM-Karte
Deutsche Nummer erreichbarjaja, über die deutsche Karte im selben Handynur mit Dual-SIM-Handy
Telefonierenje nach Option mit Minutenmeist nur Daten, Anrufe per Messengermit lokaler Nummer
EinrichtungBuchung in App oder per SMSKauf und Installation vor der ReiseKauf vor Ort, oft mit Pass oder Registrierung
VoraussetzungkeineeSIM-fähiges Handy ohne SIM-LockHandy ohne SIM-Lock
Typische FalleOptionen mit mehreren Monaten LaufzeitDatenroaming der deutschen Karte bleibt eingeschaltetRegistrierungspflichten, etwa nach 120 Tagen in der Türkei

Bei der Telekom brauchen Sie außerhalb der EU einen Datenpass: Ohne ihn bleibt das mobile Internet gesperrt, was vor teuren Überraschungen schützt. Vodafone rechnet ohne Paket über den voreingestellten Auslandstarif Vodafone World nach Verbrauch ab, 1&1 je Minute und Megabyte. Alle vier Netzbetreiber bieten kurzfristige Pakete an, die von selbst enden; daneben gibt es Optionen mit sechs oder 24 Monaten Laufzeit, die sich nur für regelmäßige Reisen lohnen.

Datenroaming einstellen: so geht es bei Android und iPhone

Ob das Handy im Ausland mobile Daten nutzt, entscheidet ein einziger Schalter. In den 32 Ländern des EU-Roamings sollte er eingeschaltet sein, außerhalb nur dann, wenn Sie ein Paket gebucht haben.

Android

  • „Einstellungen“ öffnen, dann „Verbindungen“ oder „Netzwerk und Internet“
  • „Mobile Netzwerke“ oder „SIMs“ wählen
  • „Daten-Roaming“ oder „Roaming“ ein- oder ausschalten, bei zwei Karten für jede einzeln

iPhone

  • „Einstellungen“ und dann „Mobilfunk“ öffnen
  • „Mobilfunkdatenoptionen“ wählen, bei zwei Karten zuerst die Karte
  • „Datenroaming“ ein- oder ausschalten

Die Bezeichnungen unterscheiden sich je nach Hersteller und Version. Der Flugmodus schaltet alle Funkverbindungen ab; WLAN und Bluetooth lassen sich danach einzeln wieder einschalten. So bleibt das Handy auf Schiffen und im Flugzeug sicher vom Mobilfunk getrennt, und Sie können trotzdem das Bord-WLAN nutzen. Klappt das Surfen in der EU trotz eingeschaltetem Datenroaming nicht, hilft die Anleitung Mobile Daten funktionieren nicht.

Ukraine und Moldau: seit 2026 dabei, mit Einschränkungen

Seit dem 1. Januar 2026 gilt Roaming wie zu Hause auch in der Ukraine und in Moldau, und zwar in beide Richtungen. Deutsche Karten funktionieren dort zu Inlandsbedingungen, ukrainische und moldauische Karten in der EU. Grundlage sind Beschlüsse zu den Assoziierungsabkommen; der EU beitreten mussten die beiden Länder dafür nicht. Alle vier deutschen Netzbetreiber führen sie in ihrer EU-Zone.

Die Regel wirkt nur in Netzen unter ukrainischer oder moldauischer Kontrolle. In den von Russland besetzten Gebieten wurden die Netze übernommen, dort gibt es keine EU-Konditionen. Für Transnistrien, das die moldauische Regierung nicht kontrolliert, ist offen, ob die dortigen Netze zu EU-Bedingungen abrechnen; prüfen Sie dort die Netzanzeige. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die Ukraine und rät von Reisen nach Transnistrien ab.

Inseln, Kleinstaaten und Überseegebiete

Zur EU gehören auch die Kanaren, Madeira und die Azoren sowie die französischen Gebiete Guadeloupe, Martinique, Französisch-Guayana, Réunion, Mayotte und Saint-Martin. Dort gilt Roaming wie zu Hause, ebenso auf den Ålandinseln und in Ceuta und Melilla. Anders ist es in Gebieten, die zu einem EU-Staat gehören, aber nicht zur EU: Grönland und die Färöer, Französisch-Polynesien, Neukaledonien sowie Aruba, Curaçao und die übrigen niederländischen Karibikinseln. Im Nordteil Zyperns, den die Regierung der Republik nicht kontrolliert, gilt die Regel ebenfalls nicht.

Andorra und Monaco sind keine EU-Mitglieder und liegen außerhalb der Regel, obwohl sie von EU-Staaten umgeben sind. San Marino und die Vatikanstadt werden über italienische Netze versorgt; die großen deutschen Netze rechnen sie wie die EU ab. Mit Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien darf die EU-Kommission seit Juni 2026 über eine Aufnahme verhandeln. Einen Termin gibt es nicht; bis dahin gelten dort die Auslandspreise Ihres Tarifs.

Fair Use: wann das Auslandsvolumen begrenzt sein darf

Bei Tarifen mit sehr viel oder unbegrenztem Datenvolumen darf der Anbieter das Volumen im EU-Ausland begrenzen – aber nicht beliebig. Die Untergrenze ergibt sich aus einer Formel: Monatspreis ohne Mehrwertsteuer, geteilt durch das Großkundenentgelt, mal zwei. Das Großkundenentgelt ist der Höchstbetrag, den sich Netzbetreiber gegenseitig je Gigabyte berechnen dürfen. Es liegt 2026 bei 1,10 Euro und sinkt am 1. Januar 2027 auf 1,00 Euro.

Angenommen, Ihr Tarif kostet 30 Euro im Monat. Ohne Mehrwertsteuer sind das 25,21 Euro, geteilt durch 1,10 Euro und verdoppelt ergibt das rund 45,8 GB. So viel steht Ihnen 2026 im EU-Ausland mindestens zu. Hat Ihr Tarif weniger Inlandsvolumen, gilt das ganze Volumen auch im Ausland. Den Rechner und die Sonderfälle für Kombi-Tarife und Prepaid finden Sie unter Fair Use im EU-Ausland.

Wer länger bleibt: die Viermonatsregel

Roaming wie zu Hause ist für Reisen gedacht, nicht für ein Leben im Ausland mit deutscher Karte. Der Anbieter darf deshalb über vier Monate beobachten, wo Sie sich aufhalten und wo Sie Ihr Handy nutzen. Überwiegen beide im Ausland, muss er Sie zuerst warnen und Ihnen mindestens zwei Wochen Zeit geben, etwas zu ändern. Erst danach darf er Aufschläge verlangen.

Für ein Auslandssemester, einen Winter am Mittelmeer oder eine lange Montage ist deshalb oft eine Karte aus dem Gastland die bessere Wahl. Wer seine deutsche Nummer behalten will, nutzt beide Karten parallel in einem Dual-SIM-Handy.

Offener Koffer auf einem Hotelbett mit Sommerkleidung, Ladekabel, Powerbank und einem Smartphone
Zehn Minuten in den Einstellungen vor der Abreise ersparen oft die teuerste Überraschung des Urlaubs. KI-generiert

Die typischen Kostenfallen

  • Grenzregion: Am Bodensee, am Hochrhein oder in Liechtenstein bucht sich das Handy mitunter in ein Schweizer Netz ein, obwohl Sie in Deutschland, Österreich oder Liechtenstein sind. Dann gelten Schweizer Preise. Abhilfe schafft die manuelle Netzwahl.
  • Schiff, Fähre und Flugzeug: Bordnetze laufen über Satellit und sind nicht preisreguliert. Die Anbieter müssen zwar vor unbeabsichtigtem Roaming schützen, etwa mit abgeschalteten Daten oder einer Hinweis-SMS, sobald sich das Handy in ein Bordnetz einbucht. Verlässlich ist nur der Flugmodus mit WLAN.
  • Rufumleitung und Mailbox: Außerhalb der EU-Zone kann ein umgeleiteter Anruf doppelt kosten – als ankommendes Gespräch im Ausland und als Weiterleitung. Mit dem Code ##002# löschen Sie alle Umleitungen; die Codes je Netz stehen unter Mailbox ausschalten.
  • Angenommene Anrufe: Im EU-Roaming kostenlos, außerhalb davon bei vielen Tarifen nicht. 1&1 etwa berechnet sie laut Preisliste in allen Weltzonen.
  • Kostenbremse nur für Daten: Mobile Daten stoppen in der Regel bei 50 Euro netto, also 59,50 Euro mit Mehrwertsteuer, wenn Sie kein anderes Limit gewählt haben. Für Telefonate und SMS gibt es keine solche Bremse.
  • Hintergrunddaten: Fotos, die sich in die Cloud laden, App-Updates und ein eingeschalteter Hotspot verbrauchen außerhalb der EU unbemerkt teure Megabytes. Stellen Sie Updates und Sicherungen vor der Reise auf „nur über WLAN“.

Vor der Reise: das Handy startklar machen

Die meisten teuren Überraschungen lassen sich zu Hause in zehn Minuten verhindern. Die Checkliste fasst die Handgriffe zusammen. Ihre Haken bleiben nur in Ihrem Browser gespeichert, und die Liste lässt sich ausdrucken.

Vor der Reise: Handy startklar machen

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Zwei Dinge fehlen auf vielen Listen: Prüfen Sie, ob Ihr Handy einen SIM-Lock hat, denn dann nimmt es keine fremde Karte an. Und klären Sie vor einer Fernreise, ob es eine eSIM aufnehmen kann – sonst fällt die Reise-eSIM als Alternative weg. Wie viel Datenvolumen Sie unterwegs brauchen, schätzt der Datenvolumen-Rechner.

Quellen und Stand

Geprüft am 4. Oktober 2026. Konditionen der Netzbetreiber ändern sich; verbindlich sind Preisliste und Produktinformationsblatt Ihres Tarifs.

Alle Seiten im Bereich Ausland

  • Fair Use

    Je Euro Monatspreis stehen 2026 mindestens 1,53 GB im EU-Ausland zu – gerechnet ohne Mehrwertsteuer.

  • Schweiz

    Nur die Telekom rechnet die Schweiz wie die EU ab; am Bodensee kann es schon auf deutscher Seite teuer werden.

  • Großbritannien

    Alle vier Netze rechnen Großbritannien freiwillig wie die EU ab – o2 vorerst nur bis Ende 2026.

  • Türkei

    Kein EU-Roaming, viele eSIM-Anbieter gesperrt: Reise-eSIM zu Hause einrichten, Paket vorab buchen.

  • USA

    Seit August 2026 gibt es in den USA kein 2G mehr: Ohne VoLTE-Roaming klappt kein normaler Anruf.

  • Kreuzfahrt und Fähre

    Bordnetze auf See laufen über Satellit ohne Preisgrenze – die Kostensperre gilt nur für Daten.

  • Flugzeug

    Den Flugmodus regelt die Airline; Mobilfunk an Bord sendet erst ab 3.000 Metern und ist kein EU-Roaming.

  • Reise-eSIM

    Lohnt sich vor allem außerhalb der EU – mit Rechenweg gegen die Roaming-Option des eigenen Anbieters.

  • Grenzregion

    Am Bodensee kann das Handy ins Schweizer Netz wechseln; nur bei der Telekom bleibt das ohne Aufpreis.

Häufige Fragen

Muss ich EU-Roaming aktivieren?

Nein. Die Inlandsbedingungen gelten automatisch, sobald sich Ihr Handy in einem der 32 Länder einbucht. Damit mobile Daten fließen, muss im Handy aber das Datenroaming eingeschaltet sein – bei Android und iPhone steht der Schalter in den Mobilfunk-Einstellungen. Ein ausgeschaltetes Datenroaming ist der häufigste Grund, warum im Urlaub kein Internet funktioniert.

Gilt EU-Roaming auch für Prepaid-Karten?

Ja, für Prepaid gilt dieselbe Regel wie für Verträge. Bei Prepaid-Tarifen, die nach Verbrauch abrechnen, darf der Anbieter das Datenvolumen im EU-Ausland am Restguthaben ausrichten: Guthaben ohne Mehrwertsteuer geteilt durch das Großkundenentgelt. Prepaid-Tarife mit Monatspaket behandelt er dagegen wie einen Vertrag.

Kostet WhatsApp im Ausland etwas?

WhatsApp, Signal oder FaceTime nutzen mobile Daten. In den 32 Ländern des EU-Roamings geht das vom Inlandsvolumen ab und kostet nichts extra. Außerhalb davon wird ohne Paket jedes Megabyte nach den Auslandspreisen Ihres Tarifs berechnet; im WLAN fallen keine Roamingkosten an.

Passt dazu

  • Ausland Fair Use

    Je Euro Monatspreis stehen 2026 mindestens 1,53 GB im EU-Ausland zu – gerechnet ohne Mehrwertsteuer.

  • Ausland Schweiz

    Nur die Telekom rechnet die Schweiz wie die EU ab; am Bodensee kann es schon auf deutscher Seite teuer werden.

  • Ausland Großbritannien

    Alle vier Netze rechnen Großbritannien freiwillig wie die EU ab – o2 vorerst nur bis Ende 2026.

  • Netze Funkloch

    Einzelne Meldungen bauen keinen Mast – Auflagen schon: 99,5 Prozent der Fläche je Netz ab 2030.