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Handy mit Wechselakku: was ab Februar 2027 gilt und für wen nicht

Eine Wechselakku-Pflicht fürs Handy bringt auch der Februar 2027 nicht. Artikel 11 der Batterieverordnung verlangt zwar ab dem 18. Februar 2027 Akkus, die Endnutzer selbst tauschen können; für Smartphones gehen aber die Ökodesign-Regeln vor. Danach darf der Tausch der Werkstatt vorbehalten bleiben, wenn der Akku nach 500 Zyklen noch 83 und nach 1.000 Zyklen noch 80 Prozent hat und das Gerät nach IP67 geschützt ist. Einen echten Wechselakku haben etwa Shiftphone 8, Emporia-Smartphones und das Galaxy XCover7; beim Fairphone genügt ein Schraubendreher.

Von Geprüft am 9 Min. Lesezeit

Robustes Smartphone liegt mit der Rückseite nach oben auf einer Hobelbank, daneben Akkudeckel und Ersatzakku in einer Ladeschale
KI-generiert

Früher war der Handy-Akku ein Verbrauchsteil wie die Batterie in der Fernbedienung: Deckel ab, alter Akku raus, neuer rein. Heute ist er bei den meisten Smartphones verklebt. Die EU-Batterieverordnung soll das ab dem 18. Februar 2027 ändern, doch für Smartphones gilt eine Sonderregel, die in vielen Meldungen fehlt. Diese Kaufberatung zeigt den Wortlaut, was er für Ihren nächsten Kauf bedeutet und welche Geräte schon heute einen Wechselakku haben.

Verbreiteter IrrtumEin Smartphone darf den Akkutausch schon ab 800 Ladezyklen der Werkstatt überlassen

Was stimmt800 Zyklen mit 80 Prozent Restkapazität sind die Untergrenze für jedes neue Smartphone. Für den Werkstatt-Tausch verlangt die Ökodesign-Verordnung mehr: 83 Prozent nach 500 und 80 Prozent nach 1.000 Zyklen sowie Schutz nach IP67.

Was Artikel 11 ab dem 18. Februar 2027 verlangt

Artikel 11 der Verordnung (EU) 2023/1542 richtet sich an alle, die Produkte mit eingebauten Gerätebatterien in Verkehr bringen. Endnutzer sollen die Batterie während der gesamten Lebensdauer des Produkts leicht entfernen und austauschen können. „Leicht“ heißt: mit handelsüblichem Werkzeug, ohne Spezialwerkzeug, das nicht kostenlos beiliegt, ohne herstellerspezifisches Werkzeug und ohne Wärme oder Lösungsmittel.

Drei weitere Pflichten gehören dazu. Anleitung und Sicherheitshinweise zum Tausch müssen dauerhaft online stehen. Ersatzbatterien müssen noch fünf Jahre nach dem letzten in Verkehr gebrachten Gerät des Modells zu einem angemessenen Preis erhältlich sein. Und Software darf den Tausch gegen eine kompatible Batterie nicht erschweren.

Alle Pflichten gelten nur für Produkte, die ab dem 18. Februar 2027 in Verkehr gebracht werden. Ihr heutiges Handy bleibt, wie es ist.

Warum Smartphones trotzdem verklebt bleiben dürfen

Artikel 11 lässt besondere EU-Regeln für Elektrogeräte ausdrücklich unberührt. Für Smartphones, andere Mobiltelefone, schnurlose Telefone und Tablets gibt es eine solche Regel: die Ökodesign-Verordnung (EU) 2023/1670, die seit dem 20. Juni 2025 gilt. Die EU-Kommission hat in Leitlinien vom 10. Januar 2025 festgehalten, dass deren Vorgaben zum Akkutausch Vorrang haben. Die Ökodesign-Verordnung lässt zwei Wege zu.

Zwei Wege, die Hersteller beim Smartphone-Akku habenGegenüberstellung: Weg 1: Tausch durch Laien: Ohne Werkzeug, mit beigelegtem oder einfachem Werkzeug, Machbar zu Hause, ohne Werkstatt, Befestigungen wiederverwendbar oder mitgeliefert, Ersatzakku auch für Privatleute erhältlich – Weg 2: Tausch nur durch Fachleute: Nach 500 Ladezyklen noch mindestens 83 Prozent Kapazität, Nach 1.000 Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent, Staubdicht und 30 Minuten in 1 Meter Tiefe dicht (IP67), Ersatzakku nur für WerkstättenZwei Wege, die Hersteller beim Smartphone-Akku habenÖkodesign-Verordnung (EU) 2023/1670 – für Smartphones vorrangig vor der BatterieverordnungWeg 1: Tausch durch LaienOhne Werkzeug, mit beigelegtem oder einfachemWerkzeugMachbar zu Hause, ohne WerkstattBefestigungen wiederverwendbar oder mitgeliefertErsatzakku auch für Privatleute erhältlichWeg 2: Tausch nur durch FachleuteNach 500 Ladezyklen noch mindestens 83 ProzentKapazitätNach 1.000 Ladezyklen noch mindestens 80 ProzentStaubdicht und 30 Minuten in 1 Meter Tiefe dicht(IP67)Ersatzakku nur für WerkstättenQuellen: Verordnung (EU) 2023/1670, Anhang II; Leitlinien der EU-Kommission C/2025/214
Welcher Weg gilt, entscheidet der Hersteller. Vor dem Kauf verraten es Zyklenangabe und Schutzart auf dem EU-Label.

Die Zahlen dazu werden oft verwechselt. Die Tabelle zeigt, was der Verordnungstext für jeden Weg verlangt.

Akku-Vorgaben der Ökodesign-Verordnung für Smartphones nach dem Wortlaut von Anhang II Teil B
VorgabeGilt fürFundstelle
Akku hält mindestens 800 Ladezyklen mit 80 Prozent Restkapazitätjedes SmartphoneAbschnitt 1.2 Nr. 4
Tausch durch Laien: ohne Werkzeug, mit beigelegtem oder einfachem Werkzeug, dort, wo das Gerät benutzt wirdWeg 1Abschnitt 1.1 Nr. 5 Buchst. c Ziffer i
nach 500 vollen Ladezyklen noch mindestens 83 Prozent RestkapazitätWeg 2, zusätzlichAbschnitt 1.1 Nr. 5 Buchst. c Ziffer ii
mindestens 1.000 volle Ladezyklen, danach noch 80 ProzentWeg 2, zusätzlichebenda
staubdicht und 30 Minuten in 1 Meter Wassertiefe geschützt, also IP67Weg 2, zusätzlichebenda
Ersatzakku bis sieben Jahre nach Verkaufsende, bei Weg 2 nur für Werkstättenbeide WegeAbschnitt 1.1 Nr. 1

Wer nur 800 Zyklen schafft oder kein IP67 erreicht, muss also den Tausch durch Laien ermöglichen. Oberklassegeräte mit IP68 und 1.000 oder mehr Ladezyklen erfüllen dagegen beide Hürden für den Werkstattweg. Deshalb ändert die Batterieverordnung an verklebten Akkus wenig. Neu ist für Smartphones vor allem das Verbot, den Tausch per Software zu behindern; laut Kommission gelten hier die Regeln beider Verordnungen nebeneinander.

Wen Artikel 11 im Februar 2027 wie trifft

Die Batterieverordnung nimmt neben Smartphones weitere Produkte aus, teils ganz, teils mit dem Werkstattweg. Für andere Geräte rund ums Handy fehlt dagegen eine Sonderregel. Die Tabelle ordnet die wichtigsten Fälle nach dem Verordnungstext und den Leitlinien der Kommission.

Was Artikel 11 ab dem 18. Februar 2027 für verschiedene Geräte bedeutet, eigene Einordnung
GerätRegel für den AkkutauschWas sich ändert
Smartphone, TabletÖkodesign-Verordnung: Laientausch oder Werkstatt mit IP67 und 1.000 ZyklenSoftware darf den Tausch gegen kompatible Akkus nicht behindern
TastenhandyÖkodesign-Verordnung, Teil A: dieselben zwei Wegewie beim Smartphone
Kopfhörer, Smartwatch, TrackerArtikel 11: Tausch durch Endnutzer mit handelsüblichem Werkzeugneu für Geräte ab Stichtag, soweit keine Ausnahme greift
Elektrische Zahnbürste, RasiererArtikel 11 Absatz 2: Fachleute dürfen tauschen, wenn es der Sicherheit dientWerkstatt statt Laie zulässig
Hörgerät, ImplantatArtikel 11 Absatz 3: ganz ausgenommenkeine Pflicht zum Tausch durch Nutzer
Ihr heutiges Gerätkeine Rückwirkungnichts

Bei den abwaschbaren Geräten verlangen die Leitlinien, dass ein Gerät speziell und hauptsächlich für die nasse Umgebung gebaut ist; als Beispiele nennen sie Zahnbürsten und Rasierer. Für Smartphones kommt es darauf wegen des Ökodesign-Vorrangs ohnehin nicht an.

„Vom Nutzer auswechselbar“: was das EU-Datenblatt verrät

Welchen Weg ein Hersteller gewählt hat, steht seit Juni 2025 im Produktdatenblatt zum EU-Energielabel, Zeile 7: „Vom Nutzer auswechselbare Batterie“. Ein Ja bedeutet nicht, dass sich der Akku ohne Werkzeug herausnehmen lässt. Es bedeutet: Ein Laie kann ihn dort tauschen, wo er das Gerät benutzt, mit beigelegtem Werkzeug oder mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendreher, Spatel oder Pinzette. Befestigungen müssen mitgeliefert werden oder wiederverwendbar sein.

Akku-Angaben in EU-Produktdatenblättern ausgewählter Modelle, abgerufen am 4. Oktober 2026
ModellSchutzartLadezyklenVom Nutzer auswechselbar
iPhone 17IP68≥ 1.000nein
Galaxy S26IP681.200nein
Pixel 10aIP681.000nein
Xperia 10 VIIIIP681.400nein
motorola edge 70 fusionIP681.200ja
Nothing Phone (3a)IP641.400ja
Galaxy Z Flip8IP481.200ja
emporia SMART.8IP541.000ja

Die Tabelle zeigt das Muster der Verordnung: Wer den Laientausch ausschließt, hat IP67 oder mehr und mindestens 1.000 Zyklen. Daraus ergibt sich eine Prüfregel für Ihr Wunschgerät. Steht in Zeile 7 ein Nein, liegt die Schutzart aber unter IP67, passt die Angabe nicht zum Werkstattweg – fragen Sie dann beim Hersteller nach, wie der Tausch vorgesehen ist. Wie Sie die übrigen Zeilen lesen, erklärt der Ratgeber EU-Energielabel.

Vor dem Kauf prüfen, wer den Akku tauschen darfAblauf in 4 Schritten: Schritt 1 – QR-Code auf dem Label öffnen: Er führt zum Produktdatenblatt in der EU-Datenbank EPREL.; Schritt 2 – Zeile 7 lesen: Ja heißt: Laientausch mit beigelegtem oder einfachem Werkzeug.; Schritt 3 – Schutzart und Zyklen prüfen: Ein Nein ist nur mit IP67 oder mehr und mindestens 1.000 Zyklen vorgesehen.; Schritt 4 – Anleitung und Ersatzakku suchen: Richtpreis und Bestellweg stehen auf der Herstellerseite.Vor dem Kauf prüfen, wer den Akku tauschen darfVier Blicke ins EU-Produktdatenblatt und auf die Herstellerseite1234Schritt 1QR-Code auf dem Label öffnenEr führt zum Produktdatenblatt in der EU-Datenbank EPREL.Schritt 2Zeile 7 lesenJa heißt: Laientausch mit beigelegtem oder einfachem Werkzeug.Schritt 3Schutzart und Zyklen prüfenEin Nein ist nur mit IP67 oder mehr und mindestens 1.000 Zyklen vorgesehen.Schritt 4Anleitung und Ersatzakku suchenRichtpreis und Bestellweg stehen auf der Herstellerseite.Quellen: Delegierte Verordnung (EU) 2023/1669, Produktdatenblatt; Verordnung (EU) 2023/1670, Anhang II Teil B
Passt ein Nein in Zeile 7 nicht zu Schutzart und Zyklenzahl, lohnt eine Nachfrage beim Hersteller.

Auch ein Ja kann bedeuten, dass Sie die Rückseite mit Spatel und Hebelwerkzeug lösen müssen; ein Wechselakku im alten Sinn ist das nicht. So geben etwa Samsungs Falt-Handys mit Schutzart IP48 im Datenblatt ein Ja an, mehr dazu unter Faltbare Handys. Wann sich ein Tausch lohnt und wo die Preise stehen, erklärt der Ratgeber Akku tauschen.

Diese Handys haben heute einen echten Wechselakku

Einen Akku, den Sie ohne Werkstatt in Sekunden oder wenigen Minuten tauschen, bieten im Oktober 2026 nur wenige Hersteller. Die Tabelle nennt belegte Beispiele aus deren Produktangaben; vollständig ist sie nicht.

Smartphones mit Wechselakku laut Hersteller, Stand 4. Oktober 2026
ModellSo tauschen Sie den AkkuSchutzartHinweis
Shiftphone 8ohne Werkzeug, laut Hersteller in unter einer MinuteIP66Universalakku; Garantie auf den Akku zwölf Monate
emporia SMART.8, SMART.7lite, SMART.7mini, ME7Akku selbst tauschen, beim SMART.8 über einen abnehmbaren AkkudeckelIP54auf 1.000 Ladezyklen geprüft, Ersatzteile mindestens sieben Jahre
Galaxy XCover7 Enterprise Editiongeladenen Ersatzakku einsetzenIP68robustes Business-Gerät, geprüft nach MIL-STD 810H
Fairphone (Gen. 6) und (Gen. 6+)Rückseite mit Schraubendreher öffnen; beim Gen. 6+ nennt Fairphone einen T5-Torx und unter fünf MinutenIP55 (Gen. 6+)über 1.000 Zyklen bei 80 Prozent (Gen. 6+), Ersatzteile bis 2033

Zwei Dinge fallen auf. Erstens schließen sich Wechselakku und Wasserschutz nicht aus: Das XCover7 ist nach IP68 geschützt, das Shiftphone 8 nach IP66. Zweitens finden sich Wechselakkus vor allem bei Spezialisten für Senioren, Outdoor und Langlebigkeit.

Mehr zu den Marken steht unter Fairphone, Shiftphone und Emporia; robuste Geräte vergleicht die Kaufberatung Outdoor-Handy. Shiftphone 8, emporia SMART.8, XCover7 und Fairphone haben zudem einen Kartenslot, siehe Handy mit Speicherkarte.

Hände setzen im Morgenlicht in einem Zelt einen frischen Akku in ein Smartphone ein, daneben Schlafsack und Stirnlampe
Mit einem geladenen Zweitakku ist der Strom unterwegs in Sekunden zurück – das können nur echte Wechselakkus. KI-generiert

Rechnung: wie oft der Akku in sieben Update-Jahren fällig wird

Wie schnell ein Akku auf 80 Prozent seiner Kapazität sinkt, hängt an der Zahl der vollen Ladezyklen. Angenommen, Sie verbrauchen jeden Tag eine volle Ladung. Dann ergeben die Zyklenangaben aus dem Datenblatt diese Laufzeiten:

Jahre bis 80 Prozent Restkapazität bei einem vollen Ladezyklus pro Tag, eigene Rechnung
Ladezyklen laut DatenblattJahre bis 80 ProzentAkkutausche in sieben Jahren
800, der EU-Mindestwert2,23
1.0002,72
1.2003,32
2.0005,51

Rechnen Sie die Kosten dazu. Samsungs Reparaturrechner nennt für den Akkutausch beim Hersteller Preise um 90 Euro. Zwei Tausche in der Werkstatt kosten damit rund 180 Euro und zwei Termine. Ein Wechselakku spart Arbeitslohn und Wartezeit: Angenommen, ein Ersatzakku kostet 40 Euro, sind es bei zwei Tauschen 80 Euro.

Ihren Akkuzustand und die Restjahre schätzt der Rechner im Ratgeber Akkulaufzeit. Die Rechnung setzt voraus, dass das Gerät so lange Updates bekommt; endet die Versorgung früher, lohnt auch der günstigste Tausch nur bis dahin.

Ein nachlassender Akku ist übrigens meist kein Fall für die Gewährleistung. Dass die Kapazität mit den Jahren sinkt, ist normaler Verschleiß. Ein Mangel kann vorliegen, wenn sie nach wenigen Monaten deutlich stärker einbricht als üblich oder sich der Akku aufbläht; Einzelheiten stehen unter Garantie und Gewährleistung.

Selbst tauschen, aber sicher

  • Einen gewölbten oder beschädigten Akku nicht weiter laden und nicht selbst herausnehmen, sondern in die Werkstatt bringen.
  • Ersatzakkus beim Hersteller oder bei Händlern kaufen, die Herkunft und Kapazität nachvollziehbar angeben.
  • Den alten Akku nie in den Hausmüll werfen; Lithium-Akkus können in Abfallanlagen Brände auslösen. Wo die Abgabe kostenlos ist, steht unter Handy recyceln.

Kaufkriterien mit Gewicht

Kriterien für ein Handy mit langer Akku-Nutzung, redaktionelle Gewichtung
KriteriumGewichtWorauf achten
Ersatzakku lieferbarhochRichtpreis auf der Herstellerseite, Bestellweg auch für Privatleute
Ladezyklen laut Datenblatthoch1.000 oder mehr verschieben den ersten Tausch um Jahre
Update-Dauerhochein neuer Akku lohnt nur mit weiteren Update-Jahren
Tauschweghoch, wenn Sie selbst tauschen wollenZeile 7 im Datenblatt und die Anleitung des Herstellers vor dem Kauf ansehen
Schutzartmittelbei verklebtem Akku IP67 oder mehr; nach dem Tausch die Dichtung erneuern lassen
Garantie auf den Akkugeringoft kürzer als aufs Gerät: zwölf Monate bei Samsung und Shift, sechs bei Emporia

Ausschlussgründe

  • Sie wollen unterwegs einen geladenen Zweitakku einsetzen – dann kommen nur echte Wechselakkus in Frage.
  • Der Hersteller gibt „vom Nutzer auswechselbar“ an, nennt aber keinen Bestellweg für Ersatzakkus an Privatleute.
  • Das Gerät bekommt nur noch kurz Updates; dann lohnt auch der beste Wechselakku wenig.

Akku tauschen statt Handy ersetzen

Wann sich der Tausch rechnet, welche Rechte Sie bei der Reparatur haben und wie lange Ihr Modell noch Updates bekommt, steht in drei eigenen Ratgebern.

Quellen und Stand

Geprüft am 4. Oktober 2026. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.

Häufige Fragen

Muss mein jetziges Handy ab 2027 einen tauschbaren Akku bekommen?

Nein. Artikel 11 gilt nur für Geräte, die ab dem 18. Februar 2027 in Verkehr gebracht werden, und auch dann gehen für Smartphones die Ökodesign-Regeln vor. Für Ihr heutiges Gerät bleibt der Tausch in der Werkstatt oder mit Anleitung des Herstellers.

Darf ich einen Nachbau-Akku einsetzen lassen?

Ja, Hersteller dürfen den Tausch gegen einen kompatiblen Akku nicht per Software blockieren; ein Hinweis auf einen nicht originalen Akku bleibt erlaubt. Achten Sie auf nachvollziehbare Herkunft und Kapazitätsangaben, denn billige Nachbauten ohne ordentliche Schutzschaltung sind ein Sicherheitsrisiko.

Verliert ein Handy mit verklebtem Akku nach dem Tausch den Wasserschutz?

Er bleibt nur erhalten, wenn die Dichtung fachgerecht erneuert wird. Fragen Sie die Werkstatt, ob sie das tut und für die Schutzart einsteht. Hersteller weisen darauf hin, dass der Schutz mit der Zeit ohnehin nachlassen kann.

Passt dazu

  • Smartphones Dual-SIM

    Zwei Nummern, ein Netz zur Zeit: Daten laufen über eine Karte, im Gespräch hilft nur WLAN-Call.

  • Smartphones Handy mit Speicherkarte

    microSD gibt es noch bei Sony, Fairphone und Emporia; günstige Galaxy-A-Modelle teilen den Platz mit der SIM.

  • Smartphones Ladegerät und Netzteil

    Die nötige Wattzahl steht auf der Verpackung – für das Höchsttempo zählen oft auch PPS oder AVS.

  • Tarife Prepaid

    Restguthaben muss erstattet werden; ohne Aufladung bleibt eine Karte oft nur zwölf Monate aktiv.