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IP-Schutzklasse beim Handy: was IP67 und IP68 abdecken und was nicht

Die erste Ziffer steht für den Schutz gegen Staub, die zweite für den gegen Wasser. IP67 heißt staubdicht und geschützt bei kurzem Untertauchen bis 1 Meter, IP68 dauerhaftes Untertauchen zu Bedingungen, die der Hersteller festlegt – beim iPhone 17 sind das 6 Meter für 30 Minuten, beim Galaxy S26 1,5 Meter. Geprüft wird in klarem Wasser an neuen Geräten; Salz, Chlor, Seife und Bewegung im Wasser deckt die Angabe nicht ab, und Apples Garantie schließt Flüssigkeitsschäden aus.

Von Geprüft am 9 Min. Lesezeit

Hand greift nach einem Smartphone mit Regentropfen auf einem nassen Gartentisch aus Stein
KI-generiert

Die IP-Schutzklasse steht in fast jedem Datenblatt und seit dem 20. Juni 2025 auch auf dem EU-Energielabel jedes neuen Smartphones. Sie beschreibt eine Laborprüfung nach der Norm IEC 60529: Wie gut hält das Gehäuse eines neuen Geräts Staub und Wasser ab, wenn es unter festgelegten Bedingungen geprüft wird? Wie weit diese Bedingungen vom Alltag entfernt sind, zeigt ein Blick in die Fußnoten der Hersteller.

Verbreiteter IrrtumIP68 heißt wasserdicht – mit dem Handy kann man schwimmen gehen.

Was stimmtIP68 beschreibt eine Prüfung in klarem Wasser an einem neuen, ruhig liegenden Gerät. Apple rät vom Schwimmen ab, Samsung schließt Salz- und Poolwasser aus, und Apples Garantie deckt keine Flüssigkeitsschäden.

Was die zwei Ziffern bedeuten

Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen feste Fremdkörper bis hin zu Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser. Steht an einer Stelle ein X, wurde diese Eigenschaft nicht geprüft: „IPX7“ sagt also nichts über Staub. Die EU-Verordnung zum Energielabel listet die Stufen so auf; die Tabelle zeigt die bei Smartphones üblichen.

Schutzstufen nach IEC 60529, wie sie die Verordnung (EU) 2023/1669 verwendet
ZifferErste Ziffer: feste FremdkörperZweite Ziffer: Wasser
4Teile ab 1 MillimeterSpritzwasser
5staubgeschütztStrahlwasser
6staubdichtstarkes Strahlwasser
7–zeitweiliges Untertauchen, 1 Meter
8–dauerndes Untertauchen, 1 Meter oder mehr

Zwei Feinheiten fehlen in fast jeder Werbung. Erstens schließen die Stufen 7 und 8 die Strahlwasser-Stufen 5 und 6 nicht automatisch ein. Ein Gerät, das ruhig im Wasser liegen darf, muss einen Wasserstrahl nicht aushalten; wer beides geprüft hat, gibt zwei Kennungen an, etwa IP65/IP68.

Zweitens werben manche Geräte zusätzlich mit IP69. Die 9 steht für heißes Hochdruck-Strahlwasser, wie es beim Reinigen von Maschinen vorkommt, und sagt über das Untertauchen nichts.

Die erste Ziffer wird oft übersehen, ist im Alltag aber wichtig. Staubdicht heißt: In der Prüfung dringt kein Staub ins Gehäuse. Ladebuchse und Lautsprecheröffnungen bleiben trotzdem offen und sammeln Flusen aus der Hosentasche – das hat mit der Schutzart nichts zu tun. Wie man eine verstopfte Buchse ohne Metallwerkzeug säubert, steht unter Ladebuchse reinigen.

IP68 ist nicht gleich IP68

Die Stufe 8 bedeutet laut EU-Tabelle dauerndes Untertauchen bei 1 Meter oder mehr. Wie tief und wie lange genau, legt der Hersteller fest. Seit Juni 2025 steht die angegebene Eintauchtiefe deshalb auch im EU-Datenblatt jedes neuen Modells. Ein Vergleich der Fußnoten zeigt, wie weit die Angaben auseinanderliegen.

Was hinter der Schutzart steht: Herstellerangaben, abgerufen am 4. Oktober 2026
GerätSchutzartPrüfbedingung laut HerstellerEinschränkungen laut Hersteller
iPhone 12 bis iPhone 17e, iPhone 18 ProIP68bis 6 Meter für bis zu 30 MinutenSchutz nicht dauerhaft, kann durch Abnutzung nachlassen; nicht schwimmen, nicht duschen, keine Sauna
iPhone 11 Pro und 11 Pro MaxIP68bis 4 Meter für bis zu 30 Minutenwie oben
iPhone 11, XS und XS MaxIP68bis 2 Meter für bis zu 30 Minutenwie oben
iPhone SE (2. und 3. Generation), XR, X, 8, 7IP67bis 1 Meter für bis zu 30 Minutenwie oben
Galaxy S26, S26+, S26 UltraIP681,5 Meter für 30 Minuten, nur klares Wasserkein Schutz bei Salz- oder Poolwasser, Seifenlauge, Alkohol und heißen Flüssigkeiten; SIM-Halter muss bündig schließen
Fairphone (Gen. 6+)IP55staubgeschützt, StrahlwasserUntertauchen ist nicht Teil der Angabe

Dieselbe Kennung kann also den vierfachen Wasserdruck bedeuten, denn in 6 Meter Tiefe lastet viermal so viel Wasser auf dem Gehäuse wie in 1,5 Meter. Für den Alltag ist das weniger wichtig, als es klingt. Ein Sturz ins Waschbecken dauert Sekunden und geht selten tiefer als einen halben Meter. Entscheidend ist dort, ob die Dichtungen noch in Ordnung sind.

Was die Prüfung abdeckt und was nicht Gegenüberstellung: hilft: Klares Süßwasser – Leitungswasser bei Raumtemperatur ist der definierte Prüfstoff; hilft: Neuwertiger Zustand – Geprüft wird ein fabrikneues Gerät mit unversehrten Dichtungen; hilft: Ruhendes Eintauchen – Das Gerät liegt im Wasser, es bewegt sich nicht dagegen; schadet: Salzwasser und Chlorwasser – Meer und Pool sind nicht abgedeckt – Salz und Chlor greifen Dichtungen an; schadet: Heiße Flüssigkeiten und Seife – Kaffee, Duschgel und heißes Wasser verändern die Oberflächenspannung; schadet: Bewegung im Wasser – Schwimmen oder Duschen erzeugt Druck, für den die Prüfung nicht ausgelegt ist. Was die Prüfung abdeckt und was nicht Die Prüfbedingungen sind enger, als die Zahl vermuten lässt ✓ Klares Süßwasser Leitungswasser bei Raumtemperatur ist der definierte Prüfstoff ✓ Neuwertiger Zustand Geprüft wird ein fabrikneues Gerät mit unversehrten Dichtungen ✓ Ruhendes Eintauchen Das Gerät liegt im Wasser, es bewegt sich nicht dagegen × Salzwasser und Chlorwasser Meer und Pool sind nicht abgedeckt – Salz und Chlor greifen Dichtungen an × Heiße Flüssigkeiten und Seife Kaffee, Duschgel und heißes Wasser verändern die Oberflächenspannung × Bewegung im Wasser Schwimmen oder Duschen erzeugt Druck, für den die Prüfung nicht ausgelegt ist
Die Prüfbedingungen beschreiben ein Labor, nicht den Alltag. Drei der sechs Punkte deckt die Zertifizierung überhaupt nicht ab.

Welche Flüssigkeiten die Prüfung nicht abdeckt

Geprüft wird mit Wasser. Was im Alltag auf das Handy gelangt, ist oft etwas anderes – und die Hersteller sagen in ihren Hinweisen recht genau, wofür ihre Angabe nicht gilt. Die Tabelle fasst zusammen, was Apple und Samsung dazu schreiben.

Flüssigkeiten im Alltag: Herstellerhinweise von Apple und Samsung, Stand Oktober 2026
FlüssigkeitWas die Hersteller sagenWas Sie danach tun
Leitungswasser, Regenvon der Prüfung mit Wasser abgedecktabtrocknen, Buchse trocknen lassen
Salzwasser, PoolwasserSamsung: kein Schutz; Apple: nicht schwimmen oder badenmit Leitungswasser abspülen, dann trocknen
Seife, Duschgel, ReinigungsmittelSamsung: kein Schutz bei Seifenlauge; Apple: so wenig wie möglich aussetzenabspülen, nach Pflegehinweis des Herstellers reinigen
Kaffee, Tee, Saft, Limonade, BierApple: die meisten iPhones ab XS und XR gegen versehentliches Verschütten geschütztbetroffene Stelle mit Leitungswasser abspülen
Sonnencreme, Öl, Parfüm, LösemittelApple: so wenig wie möglich aussetzennach Pflegehinweis des Herstellers reinigen
Heiße Flüssigkeiten, DampfSamsung: kein Schutz bei erhitzten Flüssigkeiten; Apple: keine Sauna, kein Dampfbadabkühlen lassen, nicht laden, beobachten

Die Tabelle zeigt, warum die Fußnoten so lang sind. Die Prüfung beantwortet nur die Frage nach klarem Wasser; für alles andere gibt es keine genormte Angabe, sondern nur die Hinweise der Hersteller.

Was die EU seit Juni 2025 verlangt

Die Ökodesign-Verordnung für Smartphones setzt eine Untergrenze: Jedes neue Gerät muss gegen Fremdkörper ab 1 Millimeter und gegen Spritzwasser geschützt sein. Das entspricht der Stufe IP44 und klingt bescheiden, schließt aber Geräte aus, denen schon ein Regenschauer schadet. Auf dem Label steht die tatsächliche Schutzart, und die Prüfung dafür findet ohne Schutzhülle statt.

Weniger bekannt ist eine Verknüpfung mit dem Akku. Ein Hersteller darf den Akku nur dann so verbauen, dass ihn nicht Laien, sondern nur Fachleute in einer Werkstatt tauschen können, wenn das Gerät mindestens IP67 erreicht. Es muss also staubdicht sein und 30 Minuten in 1 Meter Tiefe überstehen. Außerdem muss der Akku nach 1.000 Ladezyklen noch 80 Prozent seiner Kapazität haben.

Daran ändert auch die EU-Batterieverordnung nichts, deren Akku-Regel ab dem 18. Februar 2027 gilt. Nach den Leitlinien der EU-Kommission haben für Smartphones die Ökodesign-Vorgaben Vorrang. Was das für den Akkutausch heißt, erklären die Ratgeber Akku tauschen und Handy mit Wechselakku.

Warum der Schutz mit den Jahren nachlässt

Apple schreibt es in jede Fußnote: Der Schutz vor Wasser und Staub ist nicht dauerhaft und kann durch normale Abnutzung geringer werden. Die Dichtungen bestehen meist aus Klebestreifen und Gummiringen. Wärme, Stürze und Chemikalien wie Seife oder Parfüm setzen ihnen zu. Ein Sturz, der das Gehäuse minimal verzieht, kann die Dichtigkeit beenden, ohne dass man es von außen sieht.

Nach einer Reparatur gilt die Werksangabe nur, wenn die Dichtungen fachgerecht erneuert wurden. Nachprüfen können Sie das als Kunde nicht. Ein Gerät mit getauschtem Display oder Akku behandeln Sie deshalb besser wie eines ohne Schutzart; worauf es bei der Werkstattwahl ankommt, steht im Ratgeber zur Display-Reparatur. Dasselbe gilt für generalüberholte Geräte, die für die Aufbereitung geöffnet wurden.

Alltagssituationen im Überblick Gegenüberstellung: hilft: Regen und Spritzwasser – Der Regelfall, für den die Prüfung ausgelegt ist – hier hilft sie zuverlässig; hilft: Sturz ins Waschbecken – Kurzes Eintauchen in klares Wasser übersteht ein zertifiziertes Gerät meist folgenlos; hilft: Staubige Umgebung – Die erste Ziffer ist der oft übersehene, im Alltag aber sehr wirksame Teil; schadet: Schwimmbad und Meer – Chlor und Salz greifen Dichtungen an, Bewegung erzeugt zusätzlichen Druck; schadet: Duschen und Sauna – Dampf und Temperaturwechsel belasten Dichtungen stärker als kurzes Eintauchen; schadet: Nach Sturz oder Reparatur – Die Dichtigkeit kann unbemerkt beendet sein – gedanklich Abstand davon nehmen. Alltagssituationen im Überblick Wofür die Zertifizierung gedacht ist – und wofür nicht ✓ Regen und Spritzwasser Der Regelfall, für den die Prüfung ausgelegt ist – hier hilft sie zuverlässig ✓ Sturz ins Waschbecken Kurzes Eintauchen in klares Wasser übersteht ein zertifiziertes Gerät meist folgenlos ✓ Staubige Umgebung Die erste Ziffer ist der oft übersehene, im Alltag aber sehr wirksame Teil × Schwimmbad und Meer Chlor und Salz greifen Dichtungen an, Bewegung erzeugt zusätzlichen Druck × Duschen und Sauna Dampf und Temperaturwechsel belasten Dichtungen stärker als kurzes Eintauchen × Nach Sturz oder Reparatur Die Dichtigkeit kann unbemerkt beendet sein – gedanklich Abstand davon nehmen
Regen und ein kurzer Sturz ins Waschbecken sind abgedeckt. Alles, was warm, salzig oder in Bewegung ist, fällt aus der Zusage heraus.

Wasserschaden: Garantie und Gewährleistung sind zweierlei

Apple stellt klar, dass die Garantie keine Flüssigkeitsschäden abdeckt, und verweist zugleich auf mögliche Rechte nach Verbraucherschutzgesetzen. Der Unterschied ist wichtig. Die Garantie ist ein freiwilliges Versprechen des Herstellers mit eigenen Ausschlüssen. Die gesetzliche Gewährleistung richtet sich gegen den Verkäufer und gilt für Mängel, die schon bei der Übergabe bestanden.

Ist ein Gerät mit IP68 schon bei leichtem Spritzwasser undicht, kann das ein solcher Mangel sein. Zeigt er sich im ersten Jahr nach dem Kauf, wird vermutet, dass er von Anfang an bestand; danach müssen Sie ihn selbst nachweisen. Die Einzelheiten stehen im Ratgeber Garantie und Gewährleistung.

Nach Salzwasser, Seife oder einem Sturz ins Wasser

  1. Abspülen Ist eine andere Flüssigkeit als Wasser auf das Gerät gelangt, empfiehlt Apple, die Stelle mit Leitungswasser abzuspülen. So trocknen Salz und Zucker nicht in Öffnungen und Dichtungen an.
  2. Trocknen Das Gerät mit einem weichen, fusselfreien Tuch abwischen und mit der Buchse nach unten sanft in die Handfläche klopfen, damit Wasser herausläuft. Danach an einen trockenen Ort mit etwas Luftbewegung legen; kühle Luft aus einem Ventilator beschleunigt das Trocknen. Heizung, Föhn, Wattestäbchen und Papiertücher in der Buchse sind tabu.
  3. SIM-Fach geschlossen lassen Öffnen Sie das Fach erst, wenn das Gerät außen trocken ist. Sonst gelangt das Wasser genau dorthin, wo die Dichtung es abhalten soll.
  4. Nicht laden Erst laden, wenn Buchse und Gerät vollständig trocken sind. Apple nennt dafür eine Wartezeit von mindestens fünf Stunden; auch auf die Ladematte kommt das Gerät erst trocken.
  5. Beobachten Eine beschlagene Kamera, ein knisternder Lautsprecher oder ein Akku, der sich plötzlich schnell leert, sind Warnzeichen. Was dann zu tun ist, steht im Ratgeber Wasserschaden.

Outdoor-Handys: IP69 und MIL-STD richtig einordnen

Robuste Geräte werben oft mit IP68 und IP69 zugleich und mit einem Hinweis auf MIL-STD-810. Diese US-Militärnorm ist eine Sammlung von Prüfverfahren; welche davon ein Hersteller durchläuft und unter welchen Bedingungen, entscheidet er selbst. Aussagekräftig ist die Angabe nur, wenn die einzelnen Prüfungen genannt werden.

Vergleichbarer ist seit Juni 2025 die Fallklasse auf dem EU-Label, die auf wiederholten Stürzen aus 1 Meter Höhe nach festgelegtem Verfahren beruht. Mehr dazu bei den Outdoor-Handys und im Ratgeber zum EU-Energielabel.

Was die Schutzart beim Kauf wert ist

Für die meisten Menschen ist IP67 oder IP68 eine Reserve für Missgeschicke, kein Grund, das Handy mit ins Wasser zu nehmen. Den Unterschied zwischen 1,5 und 6 Meter Prüftiefe merken Sie im Alltag kaum. Wichtiger ist, dass überhaupt eine geprüfte Schutzart angegeben ist und das Gerät noch im Originalzustand ist.

  • Neues Gerät: Schutzart und bei IPX8 die Prüftiefe stehen auf dem Label und im Datenblatt. IP67 oder höher deckt Regen und kurzes Untertauchen in klarem Wasser ab.
  • Gebrauchtes oder repariertes Gerät: Fragen Sie, ob es geöffnet wurde. Wenn ja, rechnen Sie nicht mehr mit Wasserschutz.
  • Arbeit im Freien oder auf der Baustelle: Achten Sie zusätzlich auf IP69 und auf die Fallklasse des EU-Labels; eine robuste Hülle ergänzt beides.
  • Strand, Pool und Wassersport: Hier hilft keine Schutzart, sondern eine geprüfte wasserdichte Tasche.

Weitere Prüfpunkte vor dem Kauf sammelt die Checkliste zum Handykauf.

Älterer Mann spült an einer Strandpromenade ein Smartphone unter einem Wasserhahn ab
Nach dem Strand: Salzwasser mit klarem Leitungswasser abspülen, bevor es antrocknet. KI-generiert

Schutz, der nicht von Dichtungen abhängt

Eine Hülle fängt die Stürze ab, die die Dichtigkeit unbemerkt beenden. Und wenn doch Wasser eingedrungen ist, entscheiden die ersten Minuten.

Quellen und Stand

Geprüft am 4. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Darf ich mit einem IP68-Handy unter die Dusche?

Besser nicht. Apple rät ausdrücklich davon ab, das iPhone hohem Wasserdruck oder schnell bewegtem Wasser auszusetzen, und nennt das Duschen als Beispiel. Dazu kommen warmes Wasser, Dampf und Duschgel – drei Belastungen, für die die Prüfung nicht ausgelegt ist.

Ist IP68 besser als IP67?

Beim Wasser ja: IP67 steht für zeitweiliges Untertauchen bis 1 Meter, IP68 für dauerndes Untertauchen bei 1 Meter oder mehr. Beim Staub sind beide gleich, die 6 bedeutet staubdicht. Wie groß der Abstand tatsächlich ist, hängt von der Tiefe ab, die der Hersteller für sein Gerät angibt.

Warum haben manche Handys gar keine IP-Angabe?

Bis Juni 2025 war die Angabe freiwillig, und die Prüfung kostet Geld. Seit dem 20. Juni 2025 muss jedes neu in Verkehr gebrachte Smartphone seine Schutzart auf dem EU-Label zeigen. Fehlt sie bei einem älteren Gerät, sollten Sie von keinem besonderen Wasserschutz ausgehen.

Darf ich mein Handy unter dem Wasserhahn abspülen?

Kurzes Abspülen unter ruhig laufendem Leitungswasser vertragen Geräte mit IP67 oder IP68; Apple empfiehlt es sogar nach dem Kontakt mit anderen Flüssigkeiten. Einen kräftigen Strahl sollten Sie meiden, und Spülmittel oder Seife gehören nicht dazu. Danach gilt dasselbe wie nach jedem Wasserkontakt: trocknen lassen und erst dann laden.

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