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Wiko View3

Das Wiko View3 etablierte sich 2019 als interessante Alternative im Einsteiger-Smartphone-Segment. Mit seinem großzügigen 6,26-Zoll-Display, einer Triple-Kamera-Ausstattung und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis sprach das französische Smartphone vor allem preisbewusste Nutzer an. In diesem ausführlichen Test beleuchten wir alle Aspekte des Wiko View3, von der Verarbeitung über die Kamera-Performance bis hin zur Alltagstauglichkeit.

Technische Spezifikationen im Überblick

Display & Design
  • Bildschirmgröße: 6,26 Zoll HD+ (720 x 1520 Pixel)
  • Display-Typ: IPS LCD
  • Seitenverhältnis: 19:9
  • Abmessungen: 158,7 x 75,9 x 8,3 mm
  • Gewicht: 178 Gramm
  • Farben: Anthrazit Blue, Gold, Purple
Performance & Speicher
  • Prozessor: Unisoc SC9863A Octa-Core
  • Taktfrequenz: 8x 1,6 GHz Cortex-A55
  • Arbeitsspeicher: 3 GB RAM
  • Interner Speicher: 64 GB
  • Erweiterbar: Ja, bis 256 GB microSD
  • Betriebssystem: Android 9.0 Pie
Kamera-System
  • Hauptkamera: 12 MP, f/1.8, Autofokus
  • Weitwinkel: 13 MP, f/2.2, 120° Blickwinkel
  • Tiefensensor: 2 MP für Bokeh-Effekte
  • Frontkamera: 8 MP, f/2.0
  • Video: Full HD bei 30fps
  • Features: LED-Blitz, HDR, Portrait-Modus
Akku & Konnektivität
  • Akkukapazität: 4.000 mAh
  • Ladezeit: Ca. 2,5 Stunden (10W)
  • Netzwerk: 4G LTE, Dual-SIM
  • WLAN: 802.11 b/g/n
  • Bluetooth: 4.2
  • Anschluss: Micro-USB, 3,5mm Klinke

Performance und Alltagsleistung

Leistungsbewertung verschiedener Bereiche

Alltags-Apps
7,5/10
Gaming
5,5/10
Multitasking
6,5/10
Akkulaufzeit
8,5/10
Display-Qualität
7,0/10

Der Unisoc SC9863A Prozessor des Wiko View3 bewältigt alltägliche Aufgaben wie WhatsApp, Social Media und einfache Apps problemlos. Bei anspruchsvolleren Anwendungen und Spielen zeigt sich jedoch die Limitierung des Einsteiger-Chipsatzes. Die 3 GB RAM reichen für grundlegende Multitasking-Szenarien aus, können aber bei vielen gleichzeitig geöffneten Apps an ihre Grenzen stoßen.

Kamera-Performance im Test

Hauptkamera (12 MP)

Solide Bildqualität bei gutem Licht. Farben wirken natürlich, Details sind scharf. Bei schwächeren Lichtverhältnissen nimmt die Qualität deutlich ab.

Bewertung: 7/10

Weitwinkel (13 MP)

Der 120° Weitwinkel ermöglicht beeindruckende Landschaftsaufnahmen. Randverzerrungen sind minimal, die Bildqualität ist für die Preisklasse überraschend gut.

Bewertung: 7,5/10

Portrait-Modus

Der Bokeh-Effekt funktioniert bei einfachen Motiven gut. Komplexere Szenen mit vielen Details werden weniger präzise freigestellt.

Bewertung: 6/10

Frontkamera (8 MP)

Für Selfies und Videoanrufe völlig ausreichend. Beauty-Modi sind verfügbar, wirken aber oft übertrieben.

Bewertung: 6,5/10

Kamera-Features und Modi

Das Wiko View3 bietet verschiedene Aufnahmemodi, darunter einen Nachtmodus, der jedoch nur bedingt überzeugen kann. Die Kamera-App ist übersichtlich gestaltet und reagiert flüssig. Besonders hervorzuheben ist der Weitwinkel-Modus, der in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich ist.

Display und Verarbeitung

Das 6,26-Zoll-Display des Wiko View3 bietet mit HD+-Auflösung eine für den Alltag ausreichende Schärfe. Die IPS-Technologie sorgt für gute Blickwinkel, die Helligkeit reicht auch für den Außeneinsatz. Die Farbwiedergabe ist natürlich, wenn auch nicht so brilliant wie bei teureren OLED-Displays.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist solide, auch wenn das Kunststoff-Material den günstigen Preis verrät. Die Haptik ist angenehm, das Gerät liegt gut in der Hand. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite reagiert zuverlässig und schnell.

Akkulaufzeit und Laden

Mit 4.000 mAh bietet das Wiko View3 eine sehr gute Akkulaufzeit. Bei normaler Nutzung hält das Smartphone problemlos einen ganzen Tag durch, bei intensiver Nutzung sind immer noch 6-8 Stunden Bildschirmzeit möglich. Das Laden erfolgt über Micro-USB mit 10 Watt – hier hätte man sich USB-C und schnelleres Laden gewünscht.

Vorteile des Wiko View3

  • Großes, helles 6,26-Zoll-Display
  • Triple-Kamera mit Weitwinkel
  • Sehr gute Akkulaufzeit (4.000 mAh)
  • Dual-SIM-Unterstützung
  • Erweiterbarer Speicher bis 256 GB
  • Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Zuverlässiger Fingerabdrucksensor
  • Solide Verarbeitung

Nachteile des Wiko View3

  • Nur HD+-Auflösung
  • Schwache Gaming-Performance
  • Kamera bei schwachem Licht limitiert
  • Micro-USB statt USB-C
  • Langsames Laden (10W)
  • Kein NFC
  • Android-Updates fraglich
  • Kunststoff-Gehäuse

Software und Benutzeroberfläche

Das Wiko View3 läuft mit Android 9.0 Pie und einer nahezu unveränderten Benutzeroberfläche. Wiko verzichtet auf eine eigene Skin und bietet damit ein sauberes Android-Erlebnis. Allerdings ist die Update-Politik von Wiko nicht besonders transparent, was langfristige Software-Updates angeht.

Vorinstallierte Apps

Das Smartphone kommt mit minimaler Bloatware daher. Neben den Standard-Google-Apps sind nur wenige zusätzliche Anwendungen vorinstalliert, was mehr Speicherplatz für eigene Apps lässt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Zum Marktstart kostete das Wiko View3 etwa 199 Euro und positionierte sich damit im unteren Mittelfeld. Für diesen Preis bot es eine interessante Ausstattung mit Triple-Kamera und großem Display. Heute ist das Gerät für deutlich weniger erhältlich und stellt eine günstige Alternative für Einsteiger dar.

Gesamtbewertung

7,0/10

Solides Einsteiger-Smartphone mit guter Akkulaufzeit und überraschend vielseitiger Kamera

Fazit: Für wen eignet sich das Wiko View3?

Das Wiko View3 richtet sich klar an Einsteiger und preisbewusste Nutzer, die ein großes Display und eine vielseitige Kamera suchen. Für alltägliche Aufgaben wie Telefonieren, WhatsApp, Social Media und einfache Apps ist das Smartphone vollkommen ausreichend.

Weniger geeignet ist es für:

  • Intensive Gamer
  • Nutzer, die häufig bei schwachem Licht fotografieren
  • Power-User mit hohen Performance-Ansprüchen
  • Nutzer, die Wert auf regelmäßige Android-Updates legen

Gut geeignet ist es für:

  • Smartphone-Einsteiger
  • Nutzer mit kleinem Budget
  • Personen, die Wert auf lange Akkulaufzeit legen
  • Nutzer, die gelegentlich fotografieren
  • Personen, die ein großes Display schätzen

Alternative Smartphones

In der gleichen Preisklasse bieten sich Alternativen wie das Xiaomi Redmi Note 7, Samsung Galaxy A20e oder Honor 8A an. Diese Geräte haben teilweise bessere Prozessoren oder höhere Displayauflösungen, verzichten aber oft auf die Weitwinkel-Kamera des Wiko View3.

Wie gut ist die Kamera des Wiko View3?

Das Wiko View3 verfügt über eine Triple-Kamera mit 12 MP Hauptsensor, 13 MP Weitwinkel und 2 MP Tiefensensor. Bei gutem Licht liefert die Hauptkamera solide Ergebnisse mit natürlichen Farben. Der Weitwinkel ist für die Preisklasse überraschend gut. Bei schwachem Licht nimmt die Bildqualität jedoch deutlich ab.

Wie lange hält der Akku des Wiko View3?

Der 4.000 mAh Akku des Wiko View3 bietet eine sehr gute Laufzeit. Bei normaler Nutzung hält das Smartphone problemlos einen ganzen Tag durch. Bei intensiver Nutzung sind 6-8 Stunden Bildschirmzeit möglich. Das Laden erfolgt mit 10 Watt über Micro-USB und dauert etwa 2,5 Stunden.

Ist das Wiko View3 für Gaming geeignet?

Das Wiko View3 ist nur bedingt für Gaming geeignet. Der Unisoc SC9863A Prozessor und 3 GB RAM reichen für einfache Spiele aus, bei anspruchsvolleren Games wie PUBG Mobile oder Fortnite kann es zu Rucklern und längeren Ladezeiten kommen. Für Casual Gaming ist es ausreichend.

Unterstützt das Wiko View3 Dual-SIM?

Ja, das Wiko View3 unterstützt Dual-SIM mit zwei Nano-SIM-Karten. Zusätzlich kann eine microSD-Karte bis zu 256 GB eingesetzt werden, um den internen 64 GB Speicher zu erweitern. Das Smartphone funktioniert mit allen deutschen Mobilfunkanbietern.

Bekommt das Wiko View3 noch Android-Updates?

Das Wiko View3 wurde mit Android 9.0 Pie ausgeliefert. Wiko ist nicht für häufige oder langfristige Android-Updates bekannt. Es ist unwahrscheinlich, dass das Gerät noch größere Android-Updates erhält. Sicherheitsupdates werden sporadisch bereitgestellt, aber nicht regelmäßig wie bei anderen Herstellern.


Letzte Bearbeitung am Montag, 15. September 2025 – 11:02 Uhr von Alex, Webmaster von Handy.rocks.

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