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Wiko Lenny4 Plus

Das Wiko Lenny4 Plus war ein beliebtes Einsteiger-Smartphone des französischen Herstellers Wiko, das sich durch sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnete. Mit seinem 5,5-Zoll-Display, der soliden Kameraausstattung und dem erschwinglichen Preis sprach es vor allem preisbewusste Nutzer an, die dennoch nicht auf moderne Smartphone-Features verzichten wollten. In diesem ausführlichen Test erfahren Sie alles über die technischen Daten, Leistung und praktischen Erfahrungen mit dem Wiko Lenny4 Plus.

Technische Daten im Überblick

🖥️ Display & Design

Bildschirm: 5,5 Zoll IPS LCD
Auflösung: 1280 x 720 Pixel (HD)
Pixeldichte: 267 ppi
Abmessungen: 154 x 76,2 x 8,9 mm
Gewicht: 175 Gramm

⚡ Leistung & System

Prozessor: Mediatek MT6737 Quad-Core
Taktfrequenz: 1,25 GHz
Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
Interner Speicher: 16 GB
Betriebssystem: Android 7.0 Nougat

📸 Kamera & Multimedia

Hauptkamera: 8 Megapixel
Frontkamera: 5 Megapixel
Video: Full HD (1080p)
Features: LED-Blitz, Autofokus
Audio: 3,5mm Klinkenanschluss

🔋 Akku & Konnektivität

Akkukapazität: 2500 mAh
Netzwerk: 4G LTE, 3G, 2G
WLAN: 802.11 b/g/n
Bluetooth: 4.0
Anschluss: Micro-USB

Design und Verarbeitung

Das Wiko Lenny4 Plus präsentierte sich als typisches Budget-Smartphone mit solidem, aber nicht spektakulärem Design. Mit Abmessungen von 154 x 76,2 x 8,9 mm und einem Gewicht von 175 Gramm lag es angenehm in der Hand, ohne zu schwer oder zu leicht zu wirken.

📱 Materialien

Das Gehäuse bestand hauptsächlich aus Kunststoff, was bei dieser Preisklasse üblich war. Die Verarbeitung war für den Preis durchaus zufriedenstellend, auch wenn Premium-Materialien wie Metall oder Glas nicht verwendet wurden.

🎨 Farbvarianten

Das Lenny4 Plus war in verschiedenen Farben erhältlich, darunter klassisches Schwarz, elegantes Gold und frisches Türkis, wodurch für jeden Geschmack etwas dabei war.

🔘 Bedienelemente

Die physischen Tasten für Lautstärke und Power befanden sich in gewohnter Position an den Seiten. Die Haptik war angemessen, auch wenn sie nicht das Premium-Gefühl teurerer Modelle vermittelte.

Display-Qualität und Nutzererfahrung

Der 5,5-Zoll-Bildschirm mit HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) bot für die damalige Zeit eine akzeptable Darstellungsqualität. Mit einer Pixeldichte von 267 ppi waren einzelne Pixel bei normalem Betrachtungsabstand kaum erkennbar.

Display-Eigenschaften im Detail

💡 Wichtiger Hinweis zur Display-Technologie

Das IPS-LCD-Panel bot gute Blickwinkelstabilität und natürliche Farbwiedergabe. Die Helligkeit war für Innenräume ausreichend, bei direkter Sonneneinstrahlung jedoch manchmal problematisch.

Farbdarstellung und Kontrast

Die Farbwiedergabe war für ein Budget-Smartphone durchaus ansprechend. Zwar erreichte das Display nicht die Brillanz von OLED-Panels, bot aber eine ausgewogene und natürliche Darstellung ohne übersättigte Farben.

Helligkeit und Outdoor-Tauglichkeit

Mit einer maximalen Helligkeit von etwa 400 nits war das Display bei normalem Tageslicht gut ablesbar. Bei direkter Sonneneinstrahlung stieß es jedoch an seine Grenzen, was typisch für Smartphones dieser Preisklasse war.

Leistung und Performance

Das Herzstück des Wiko Lenny4 Plus bildete der Mediatek MT6737 Quad-Core-Prozessor mit 1,25 GHz Taktfrequenz. In Kombination mit 1 GB RAM war die Leistung für grundlegende Smartphone-Aufgaben ausreichend, stieß aber bei anspruchsvolleren Anwendungen schnell an Grenzen.

Performance-Bewertung

Alltags-Performance
6.5/10
Gaming
4/10
Multitasking
4.5/10
App-Start
5.5/10

Speicher und Erweiterbarkeit

Mit 16 GB internem Speicher war das Lenny4 Plus knapp bemessen. Nach Abzug des Betriebssystems und vorinstallierter Apps blieben nur etwa 10-11 GB für eigene Inhalte übrig. Glücklicherweise unterstützte das Gerät microSD-Karten bis zu 64 GB.

Speicherverwaltung

Der begrenzte RAM von 1 GB führte dazu, dass Apps im Hintergrund häufig geschlossen wurden, um Speicher freizugeben. Dies resultierte in längeren Ladezeiten beim Wechsel zwischen Anwendungen.

Kamera-Performance

Die Kameraausstattung des Wiko Lenny4 Plus war typisch für ein Einsteiger-Smartphone. Die 8-Megapixel-Hauptkamera und die 5-Megapixel-Frontkamera boten grundlegende Fotofunktionen ohne besonderen Schnick-Schnack.

Kamera-Bewertung

Tageslicht
7/10
Schwachlicht
3.5/10
Selfie-Qualität
6/10
Video-Aufnahme
5.5/10

Hauptkamera – 8 Megapixel

Bei guten Lichtverhältnissen lieferte die Hauptkamera durchaus brauchbare Ergebnisse für Social Media und Erinnerungsfotos. Die Farben wirkten natürlich, auch wenn die Schärfe und Details nicht mit teureren Smartphones mithalten konnten.

Low-Light Performance

Bei schlechten Lichtverhältnissen zeigte sich schnell die Begrenzung der Budget-Hardware. Rauschen war deutlich sichtbar, und die Detailwiedergabe litt erheblich. Der LED-Blitz half nur bedingt und sorgte oft für überbelichtete Aufnahmen.

Frontkamera – 5 Megapixel

Die Selfie-Kamera war für Videocalls und gelegentliche Selbstporträts ausreichend. Die Bildqualität war erwartungsgemäß einfach, reichte aber für die meisten Social-Media-Anwendungen aus.

Akkulaufzeit und Laden

Der 2500 mAh Akku war für die Hardware-Ausstattung angemessen dimensioniert. Durch den sparsamen Prozessor und das HD-Display war eine Laufzeit von einem vollen Tag bei normaler Nutzung realistisch.

🔋 Laufzeit-Szenarien

Leichte Nutzung: 1,5-2 Tage
Normale Nutzung: 1 Tag
Intensive Nutzung: 12-16 Stunden
Standby: Bis zu 3-4 Tage

⚡ Lade-Performance

Das Laden erfolgte über Micro-USB ohne Schnelllade-Funktion. Eine vollständige Aufladung dauerte etwa 2-3 Stunden, was für die damalige Zeit standard war.

Software und Benutzeroberfläche

Das Wiko Lenny4 Plus wurde mit Android 7.0 Nougat ausgeliefert, das eine relativ saubere Android-Erfahrung bot. Wiko hielt die Software-Anpassungen minimal, was der Performance zugutekam.

Benutzeroberfläche

Die Oberfläche war nah am Stock-Android gehalten, mit nur wenigen Wiko-spezifischen Anpassungen. Dies sorgte für eine flüssigere Bedienung, als sie bei stark angepassten Herstelleroberflächen oft der Fall ist.

Vorinstallierte Apps

Der Bloatware-Anteil hielt sich in Grenzen, auch wenn einige Wiko-eigene Apps vorinstalliert waren. Die meisten davon ließen sich jedoch deinstallieren oder deaktivieren.

Konnektivität und Features

Bei der Ausstattung bot das Lenny4 Plus alle wichtigen Funktionen, die man 2017 von einem Smartphone erwarten konnte. LTE, WLAN, Bluetooth und GPS waren selbstverständlich an Bord.

📶 Netzwerk

LTE Cat. 4 für schnelle mobile Datenverbindungen, WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0 für lokale Verbindungen.

🗺️ Navigation

GPS mit A-GPS-Unterstützung für zuverlässige Positionsbestimmung. Die Genauigkeit war für Navigation und Location-Services ausreichend.

🔌 Anschlüsse

Micro-USB für Laden und Datenübertragung sowie 3,5mm Klinkenanschluss für Kopfhörer – ein Feature, das heute geschätzt wird.

📲 Dual-SIM

Unterstützung für zwei SIM-Karten, wobei der zweite Slot auch für eine microSD-Karte genutzt werden konnte (Hybrid-Slot).

Vor- und Nachteile im Überblick

✅ Vorteile

  • Sehr günstiger Preis
  • Solide Verarbeitung für die Preisklasse
  • Saubere Android-Oberfläche
  • Dual-SIM-Funktionalität
  • Erweiterbarer Speicher
  • Ausreichende Akkulaufzeit
  • 3,5mm Kopfhöreranschluss
  • LTE-Unterstützung

❌ Nachteile

  • Nur 1 GB RAM – sehr limitiert
  • Schwache Performance bei anspruchsvollen Apps
  • Kamera-Qualität bei schlechtem Licht
  • Nur 16 GB interner Speicher
  • Display bei Sonnenlicht schlecht ablesbar
  • Kein Fingerabdrucksensor
  • Langsames Laden ohne Quick-Charge
  • Begrenzte Update-Unterstützung

Fazit und Empfehlung

Das Wiko Lenny4 Plus war zu seiner Zeit ein typisches Vertreter der Einsteiger-Smartphone-Kategorie. Für Nutzer mit grundlegenden Anforderungen – Telefonieren, WhatsApp, einfache Apps und gelegentliche Fotos – bot es eine solide Basis zu einem sehr attraktiven Preis.

🎯 Zielgruppe

Das Lenny4 Plus richtete sich an preisbewusste Einsteiger, Senioren, die ihr erstes Smartphone suchten, oder als Zweitgerät für Nutzer, die keine hohen Performance-Ansprüche hatten. Für Power-User oder Gaming-Enthusiasten war es definitiv nicht geeignet.

Heutige Relevanz

Aus heutiger Sicht ist das Wiko Lenny4 Plus natürlich veraltet. Mit nur 1 GB RAM und Android 7.0 wäre es für moderne Apps und Sicherheitsanforderungen ungeeignet. Dennoch zeigt es, wie sich der Smartphone-Markt entwickelt hat und welche Standards heute selbst in der Budget-Klasse erwartet werden.

Alternative Empfehlungen

Wer heute nach einem ähnlich positionierten Smartphone sucht, sollte sich aktuelle Einsteiger-Modelle von Herstellern wie Xiaomi, Realme oder Samsung ansehen, die deutlich mehr Leistung und moderne Features zu vergleichbaren inflationsbereinigten Preisen bieten.

Ist das Wiko Lenny4 Plus noch kaufenswert?

Nein, das Wiko Lenny4 Plus ist aus heutiger Sicht nicht mehr empfehlenswert. Mit nur 1 GB RAM, Android 7.0 und veralteter Hardware kann es moderne Apps nicht mehr angemessen ausführen. Aktuelle Einsteiger-Smartphones bieten deutlich bessere Leistung zu ähnlichen Preisen.

Wie gut war die Kamera des Wiko Lenny4 Plus?

Die 8-Megapixel-Hauptkamera war für ein Budget-Smartphone akzeptabel. Bei guten Lichtverhältnissen entstanden brauchbare Fotos für Social Media. Bei schlechtem Licht war die Qualität jedoch deutlich eingeschränkt, mit starkem Bildrauschen und schwacher Detailwiedergabe.

Welche Android-Version hatte das Lenny4 Plus?

Das Wiko Lenny4 Plus wurde mit Android 7.0 Nougat ausgeliefert. Die Benutzeroberfläche war relativ sauber und nah am Stock-Android gehalten, was der Performance bei der begrenzten Hardware zugutekam. Updates auf neuere Android-Versionen waren sehr begrenzt.

Wie lange hielt der Akku des Wiko Lenny4 Plus?

Der 2500 mAh Akku bot bei normaler Nutzung eine Laufzeit von etwa einem Tag. Bei sparsamer Verwendung waren auch 1,5-2 Tage möglich. Die Laufzeit war für die Hardware-Ausstattung angemessen, da der sparsame Prozessor wenig Energie verbrauchte.

Hatte das Wiko Lenny4 Plus einen Fingerabdrucksensor?

Nein, das Wiko Lenny4 Plus verfügte über keinen Fingerabdrucksensor. Die Entsperrung erfolgte über PIN, Passwort, Muster oder die damals verfügbaren Smart-Lock-Funktionen von Android. Ein Fingerabdrucksensor war in dieser Preisklasse 2017 noch nicht Standard.


Letzte Bearbeitung am Montag, 15. September 2025 – 11:25 Uhr von Alex, Webmaster von Handy.rocks.

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