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Meizu M5c

Das Meizu M5c war ein Einsteiger-Smartphone des chinesischen Herstellers Meizu, das 2017 auf den Markt kam und sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnete. Mit seinem kompakten Design, der soliden Verarbeitung und den grundlegenden Smartphone-Funktionen richtete sich das M5c an preisbewusste Nutzer, die ein zuverlässiges Gerät für den täglichen Gebrauch suchten. In diesem ausführlichen Test betrachten wir alle wichtigen Aspekte des Meizu M5c und bewerten seine Stärken und Schwächen aus heutiger Sicht.

Meizu M5c Überblick: Ein Smartphone aus der Vergangenheit

Wichtiger Hinweis: Das Meizu M5c wurde 2017 eingeführt und ist heute nicht mehr im regulären Handel erhältlich. Dieser Artikel dient der historischen Einordnung und dem Vergleich mit aktuellen Einsteiger-Smartphones.

Das Meizu M5c war Teil der beliebten M-Serie des chinesischen Herstellers und positionierte sich als erschwingliche Alternative zu teureren Smartphones. Mit einem Verkaufspreis von ursprünglich etwa 120 Euro richtete es sich an Nutzer, die grundlegende Smartphone-Funktionen zu einem günstigen Preis suchten.

Technische Spezifikationen im Detail

📱Display

  • Größe: 5,0 Zoll
  • Auflösung: 1280 × 720 Pixel (HD)
  • Pixeldichte: 294 ppi
  • Technologie: IPS LCD
  • Helligkeit: 450 cd/m²

Prozessor & Leistung

  • Chipsatz: MediaTek MT6737
  • CPU: Quad-Core 1,3 GHz Cortex-A53
  • GPU: Mali-T720MP2
  • RAM: 2 GB LPDDR3
  • Interner Speicher: 16 GB eMMC

📸Kamera-System

  • Hauptkamera: 8 Megapixel
  • Blende: f/2.0
  • Frontkamera: 5 Megapixel
  • Features: LED-Blitz, Autofokus
  • Video: 1080p bei 30fps

🔋Akku & Konnektivität

  • Kapazität: 3.000 mAh (nicht entnehmbar)
  • Ladezeit: ca. 2,5 Stunden
  • WLAN: 802.11 b/g/n
  • Bluetooth: 4.1
  • GPS: A-GPS, GLONASS

📐Design & Abmessungen

  • Höhe: 144,0 mm
  • Breite: 72,9 mm
  • Dicke: 8,3 mm
  • Gewicht: 135 Gramm
  • Material: Polycarbonat-Gehäuse

💾Software & Features

  • Betriebssystem: Android 7.0 Nougat
  • Benutzeroberfläche: Flyme OS 6
  • Dual-SIM: Ja (Nano-SIM)
  • MicroSD: Bis zu 128 GB
  • Sensoren: Beschleunigungsmesser, Näherungssensor

Design und Verarbeitung

Äußeres Erscheinungsbild

Das Meizu M5c folgte dem damals typischen Design-Ansatz von Meizu mit klaren Linien und einer minimalistischen Optik. Das Smartphone war in verschiedenen Farben erhältlich, darunter Schwarz, Weiß, Blau, Rosa und Gold. Die Rückseite bestand aus Polycarbonat, was dem Gerät zwar ein leichtes Gewicht verlieh, aber auch etwas weniger premium wirkte als Metall- oder Glasgehäuse.

Ergonomie und Haptik

Mit seinen kompakten Abmessungen von 144,0 × 72,9 × 8,3 mm und einem Gewicht von nur 135 Gramm lag das M5c angenehm in der Hand. Die abgerundeten Kanten und die matte Oberfläche der Rückseite sorgten für einen sicheren Griff. Der physische Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor war ein charakteristisches Merkmal der Meizu-Smartphones dieser Zeit.

Display-Qualität und Nutzererfahrung

Bildschirm-Performance

Das 5,0 Zoll große IPS-LCD-Display bot eine HD-Auflösung von 1280 × 720 Pixeln, was einer Pixeldichte von 294 ppi entspricht. Für ein Einsteiger-Smartphone aus dem Jahr 2017 war dies durchaus akzeptabel, auch wenn die Schärfe bei genauerer Betrachtung ihre Grenzen zeigte. Die Farbwiedergabe war ordentlich, wenngleich nicht so lebendig wie bei AMOLED-Displays.

Helligkeit und Outdoor-Tauglichkeit

Mit einer maximalen Helligkeit von etwa 450 cd/m² war das Display bei direkter Sonneneinstrahlung nur bedingt ablesbar. In Innenräumen und bei normalen Lichtverhältnissen bot es jedoch eine zufriedenstellende Darstellung für alltägliche Aufgaben wie Textnachrichten, Social Media und einfache Apps.

Leistung und Software

Prozessor-Performance

Der MediaTek MT6737 Quad-Core-Prozessor mit 1,3 GHz Taktfrequenz war für grundlegende Smartphone-Aufgaben ausreichend. In Kombination mit 2 GB RAM konnte das M5c einfache Apps flüssig ausführen, stieß aber bei anspruchsvolleren Anwendungen oder Multitasking schnell an seine Grenzen. Spiele liefen nur in niedrigen Einstellungen zufriedenstellend.

Flyme OS Benutzeroberfläche

Das M5c lief mit Flyme OS 6, basierend auf Android 7.0 Nougat. Die Benutzeroberfläche von Meizu war stark an iOS angelehnt und verzichtete auf einen App-Drawer. Alle Apps wurden direkt auf dem Homescreen angezeigt. Dies war gewöhnungsbedürftig für Android-Nutzer, bot aber eine aufgeräumte und intuitive Bedienung.

Benchmark Meizu M5c Werte Vergleichbare Geräte 2017
AnTuTu (v6) ~37.000 Punkte Xiaomi Redmi 4A: ~35.000
Geekbench Single-Core ~650 Punkte Samsung Galaxy J3: ~600
Geekbench Multi-Core ~1.800 Punkte Huawei Y6: ~1.700

Kamera-Leistung

Hauptkamera Analyse

Die 8-Megapixel-Hauptkamera mit f/2.0-Blende lieferte für ein Einsteiger-Smartphone ordentliche Ergebnisse bei guten Lichtverhältnissen. Die Aufnahmen zeigten ausreichend Details für Social Media und den gelegentlichen Schnappschuss. Bei schlechteren Lichtverhältnissen nahm die Bildqualität jedoch deutlich ab, und Rauschen wurde sichtbar.

Frontkamera für Selfies

Die 5-Megapixel-Frontkamera war für Selfies und Videoanrufe geeignet. Die Bildqualität war durchschnittlich, mit einer Tendenz zu weichen Details und gelegentlichen Problemen bei der Belichtung in herausfordernden Lichtsituationen.

Video-Aufnahme Funktionen

Videoaufnahmen waren in Full-HD-Auflösung (1080p) bei 30 Bildern pro Sekunde möglich. Die Stabilisierung war rein elektronisch und nicht besonders effektiv, was zu verwackelten Aufnahmen bei Bewegung führte. Für gelegentliche Videoaufnahmen war die Qualität jedoch ausreichend.

Akkulaufzeit und Ladeperformance

Batterie-Kapazität

Der 3.000 mAh starke Lithium-Ionen-Akku bot für ein Smartphone dieser Größe eine solide Grundlage. Bei moderater Nutzung war eine Laufzeit von einem vollen Tag möglich. Bei intensiverer Nutzung mit spielen oder häufiger Kameranutzung reduzierte sich die Laufzeit entsprechend.

Ladezeiten und -technologie

Das M5c unterstützte kein Schnellladen und wurde über einen Standard-microUSB-Anschluss geladen. Eine vollständige Aufladung dauerte etwa 2,5 Stunden, was für damalige Verhältnisse im Einsteiger-Segment normal war.

Konnektivität und Features

Netzwerk-Unterstützung

Das Smartphone unterstützte 4G LTE, allerdings nur in ausgewählten Frequenzbändern, was die internationale Kompatibilität einschränkte. WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.1 waren für grundlegende Konnektivitätsbedürfnisse ausreichend.

Sicherheitsfeatures

Der integrierte Fingerabdrucksensor im Home-Button war ein willkommenes Feature in dieser Preisklasse. Die Erkennung war zuverlässig, wenn auch nicht so schnell wie bei teureren Geräten. Gesichtserkennung oder andere biometrische Sicherheitsoptionen waren nicht verfügbar.

Vorteile des Meizu M5c

  • Sehr günstiger Einstiegspreis
  • Kompakte und handliche Größe
  • Solide Verarbeitung trotz Kunststoff-Gehäuse
  • Fingerabdrucksensor in der Preisklasse ungewöhnlich
  • Dual-SIM-Funktionalität
  • Ansprechende Flyme OS Benutzeroberfläche
  • Ausreichende Akkulaufzeit für moderate Nutzung
  • Erweiterbarer Speicher via microSD

Nachteile des Meizu M5c

  • Begrenzte Leistung bei anspruchsvollen Apps
  • Nur 2 GB RAM für heutige Standards zu wenig
  • Kamera-Qualität bei schlechtem Licht schwach
  • Kein Schnellladen verfügbar
  • Veralteter microUSB-Anschluss
  • Begrenzte LTE-Frequenzband-Unterstützung
  • Kunststoff-Gehäuse weniger premium
  • Keine NFC-Unterstützung

Marktposition und Konkurrenz

Vergleich mit Zeitgenossen

Im Jahr 2017 konkurrierte das Meizu M5c mit Geräten wie dem Xiaomi Redmi 4A, Samsung Galaxy J3 und Huawei Y6. Während es in puncto Design und Benutzeroberfläche durchaus mithalten konnte, lagen die Konkurrenten teilweise bei der reinen Leistung oder Kamera-Qualität vorn.

Heutige Einordnung

Aus heutiger Sicht ist das Meizu M5c hauptsächlich von historischem Interesse. Moderne Einsteiger-Smartphones bieten deutlich mehr Leistung, bessere Kameras und aktuellere Software zu ähnlichen oder sogar günstigeren Preisen. Das M5c zeigt jedoch, wie sich die Smartphone-Technologie in den letzten Jahren entwickelt hat.

Fazit und Bewertung

6.5/10
★★★☆☆

Gesamtbewertung für das Jahr 2017

Solides Einsteiger-Smartphone mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis für damalige Verhältnisse

Das Meizu M5c war für seine Zeit ein durchaus respektables Einsteiger-Smartphone, das die grundlegenden Anforderungen an ein modernes Smartphone erfüllte. Der günstige Preis, die ansprechende Optik und die benutzerfreundliche Software machten es zu einer interessanten Option für preisbewusste Käufer.

Heute ist das Gerät jedoch hoffnungslos veraltet. Die geringe RAM-Ausstattung, der schwache Prozessor und das veraltete Android 7.0 machen es für moderne Apps und Anwendungen ungeeignet. Wer heute ein günstiges Smartphone sucht, findet deutlich bessere Alternativen bei aktuellen Herstellern.

Für wen war das M5c geeignet?

Das Meizu M5c richtete sich 2017 an Nutzer, die:

  • Ein günstiges Smartphone für grundlegende Funktionen suchten
  • Wert auf kompakte Abmessungen legten
  • Eine alternative Benutzeroberfläche ausprobieren wollten
  • Dual-SIM-Funktionalität benötigten
  • Nicht auf neueste Technik angewiesen waren

Empfehlung: Falls Sie heute ein günstiges Smartphone suchen, sollten Sie sich aktuelle Einsteiger-Modelle von Xiaomi, Realme oder Samsung ansehen, die deutlich mehr Leistung und moderne Features zu ähnlichen Preisen bieten.

Ist das Meizu M5c heute noch kaufenswert?

Nein, das Meizu M5c ist aus heutiger Sicht nicht mehr empfehlenswert. Das 2017 erschienene Smartphone ist technisch völlig veraltet und läuft nur noch mit Android 7.0. Moderne Einsteiger-Smartphones bieten deutlich mehr Leistung, bessere Kameras und aktuelle Software zu ähnlichen Preisen.

Welche Android-Version läuft auf dem Meizu M5c?

Das Meizu M5c wurde mit Android 7.0 Nougat und Flyme OS 6 ausgeliefert. Updates auf neuere Android-Versionen wurden nicht bereitgestellt, weshalb das Gerät heute mit einer stark veralteten Software-Version läuft, die Sicherheitsrisiken bergen kann.

Wie gut ist die Kamera des Meizu M5c?

Die 8-Megapixel-Hauptkamera des M5c war für ein Einsteiger-Smartphone aus 2017 durchschnittlich. Bei guten Lichtverhältnissen entstehen brauchbare Fotos für Social Media, bei schlechtem Licht nimmt die Qualität jedoch stark ab. Die 5-Megapixel-Frontkamera ist für gelegentliche Selfies ausreichend.

Unterstützt das Meizu M5c Dual-SIM?

Ja, das Meizu M5c unterstützt Dual-SIM mit zwei Nano-SIM-Karten. Allerdings teilen sich der zweite SIM-Slot und der microSD-Slot den gleichen Steckplatz, sodass Sie sich zwischen einer zweiten SIM-Karte oder einer Speichererweiterung entscheiden müssen.

Wie lange hält der Akku des Meizu M5c?

Der 3.000 mAh Akku des M5c bietet bei moderater Nutzung eine Laufzeit von etwa einem Tag. Bei intensiverer Nutzung mit Spielen oder häufiger Kameranutzung reduziert sich die Laufzeit entsprechend. Das Gerät unterstützt kein Schnellladen und benötigt etwa 2,5 Stunden für eine vollständige Aufladung.


Letzte Bearbeitung am Freitag, 12. September 2025 – 7:52 Uhr von Alex, Webmaster von Handy.rocks.

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