Doogee F7 Pro
Das Doogee F7 Pro war ein ambitioniertes Smartphone des chinesischen Herstellers Doogee, das 2016 auf den Markt kam und mit seinem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen wollte. Mit einem 5,7-Zoll-Display, solidem Prozessor und modernem Design richtete sich das Gerät an preisbewusste Nutzer, die dennoch nicht auf aktuelle Features verzichten wollten. In diesem umfassenden Test beleuchten wir alle wichtigen Aspekte des Doogee F7 Pro und bewerten seine Stärken und Schwächen im damaligen Marktumfeld.
Technische Daten und Ausstattung
Bildschirm: 5,7 Zoll IPS LCD
Auflösung: 1920 x 1080 Pixel (Full HD)
Pixeldichte: 386 ppi
Abmessungen: 156 x 78 x 8,8 mm
Gewicht: 170 Gramm
Prozessor: MediaTek MT6750T Octa-Core
Taktfrequenz: 1,5 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Interner Speicher: 32 GB
Erweiterung: microSD bis 128 GB
Hauptkamera: 13 Megapixel
Frontkamera: 8 Megapixel
Videoaufzeichnung: 1080p
Features: LED-Blitz, Autofokus
Audio: 3,5mm Klinkenanschluss
Akku: 4000 mAh (nicht entnehmbar)
Laden: Micro-USB
WLAN: 802.11 b/g/n
Mobilfunk: 4G LTE, Dual-SIM
Weitere: Bluetooth 4.0, GPS
Design und Verarbeitung
Das Doogee F7 Pro präsentierte sich 2016 als durchaus ansprechendes Smartphone mit modernem Design. Die Rückseite bestand aus Metall und vermittelte einen wertigen Eindruck, der deutlich über dem lag, was man in dieser Preisklasse erwarten konnte. Mit Abmessungen von 156 x 78 x 8,8 mm und einem Gewicht von 170 Gramm lag das Gerät gut in der Hand, auch wenn die 5,7-Zoll-Diagonale für damalige Verhältnisse bereits zur Phablet-Kategorie zählte.
Besonderheit des Designs
Das Doogee F7 Pro war eines der wenigen Smartphones in seiner Preisklasse, das eine Metallrückseite bot. Dies war 2016 noch nicht selbstverständlich und hob das Gerät von vielen Konkurrenten ab, die hauptsächlich auf Kunststoff setzten.
Display-Qualität im Detail
Das 5,7-Zoll-IPS-LCD-Display bot eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, was einer Pixeldichte von 386 ppi entsprach. Für 2016 war dies ein solider Standard, der scharfe Darstellungen und gute Lesbarkeit ermöglichte. Die IPS-Technologie sorgte für akzeptable Blickwinkel, auch wenn die Helligkeit bei direktem Sonnenlicht an ihre Grenzen stieß.
Display-Eigenschaften
- Gute Farbdarstellung für die Preisklasse
- Ausreichende Helligkeit für den Innenbereich
- Solide Blickwinkelstabilität durch IPS-Technologie
- Reaktionsschnelle Touch-Eingabe
Leistung und Benchmark-Ergebnisse
Das Herzstück des Doogee F7 Pro bildete der MediaTek MT6750T Octa-Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,5 GHz. Unterstützt wurde dieser von 4 GB RAM, was 2016 durchaus großzügig bemessen war. In Kombination mit dem 32 GB internen Speicher bot das System eine solide Grundlage für alltägliche Aufgaben.
Benchmark-Werte und Praxis
In synthetischen Benchmarks erreichte das Doogee F7 Pro für seine Zeit respektable Werte. Der MediaTek MT6750T war zwar kein Flaggschiff-Prozessor, bot aber ausreichend Leistung für Standard-Anwendungen wie Social Media, E-Mail, Navigation und leichte Spiele. Bei anspruchsvolleren 3D-Games oder intensivem Multitasking zeigten sich jedoch die Grenzen des Systems.
Kamera-Performance und Bildqualität
Die Kamera-Ausstattung des Doogee F7 Pro umfasste eine 13-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite sowie eine 8-Megapixel-Frontkamera für Selfies. Für ein Smartphone der unteren Mittelklasse aus dem Jahr 2016 war dies eine durchaus akzeptable Ausstattung, auch wenn die Bildqualität nicht mit teureren Geräten mithalten konnte.
Hauptkamera-Features
- 13 Megapixel Sensor mit Autofokus
- LED-Blitz für schwache Lichtverhältnisse
- Videoaufzeichnung in 1080p
- Verschiedene Aufnahmemodi und Filter
- HDR-Modus für bessere Dynamik
Bildqualität im Detail
Bei guten Lichtverhältnissen lieferte die Hauptkamera brauchbare Ergebnisse mit akzeptabler Schärfe und Farbwiedergabe. Die Grenzen wurden jedoch schnell bei schlechteren Lichtverhältnissen sichtbar, wo Bildrauschen und Unschärfe zunahmen. Die 8-Megapixel-Frontkamera war für Selfies und Videoanrufe ausreichend, erreichte aber nicht die Qualität modernerer Geräte.
Akkulaufzeit und Ladeperformance
Ein deutlicher Pluspunkt des Doogee F7 Pro war der großzügig dimensionierte 4000-mAh-Akku. Für 2016 war dies eine überdurchschnittliche Kapazität, die dem Gerät eine sehr gute Ausdauer verlieh. In Kombination mit dem energieeffizienten MediaTek-Prozessor erreichte das Smartphone beeindruckende Laufzeiten.
Akkulaufzeit im Praxistest
Bei normaler Nutzung (Social Media, Messaging, gelegentliche Fotos) hielt der Akku problemlos einen vollen Tag durch. Bei intensiver Nutzung waren immer noch 12-16 Stunden möglich, was für damalige Verhältnisse sehr gut war.
Ladezeiten und -technologie
Das Laden erfolgte über einen Micro-USB-Anschluss, was 2016 noch Standard war. Eine Schnellladefunktion war nicht vorhanden, sodass das vollständige Laden des 4000-mAh-Akkus etwa 3-4 Stunden in Anspruch nahm. Dies war der Kompromiss für die lange Akkulaufzeit.
Software und Benutzeroberfläche
Das Doogee F7 Pro wurde mit Android 6.0 Marshmallow ausgeliefert, was zum Veröffentlichungszeitpunkt eine aktuelle Version darstellte. Doogee hatte das System nur minimal angepasst, sodass Nutzer eine nahezu stock-Android-Erfahrung erhielten. Dies war sowohl Vor- als auch Nachteil, da einerseits die Performance nicht durch schwere Anpassungen beeinträchtigt wurde, andererseits aber auch wenige Zusatzfunktionen geboten wurden.
Software-Features
- Android 6.0 Marshmallow (später Android 7.0 verfügbar)
- Minimale Herstelleranpassungen
- Standard Google-Apps vorinstalliert
- Fingerabdrucksensor-Unterstützung
- Dual-SIM-Management
Konnektivität und Netzwerk
In Sachen Konnektivität bot das Doogee F7 Pro die 2016 üblichen Standards. LTE-Unterstützung war vorhanden, allerdings nicht für alle deutschen Frequenzbänder optimiert. WLAN nach 802.11n-Standard, Bluetooth 4.0 und GPS rundeten die Ausstattung ab.
| Konnektivitäts-Feature | Doogee F7 Pro | Bewertung |
|---|---|---|
| LTE-Unterstützung | Ja (begrenzte Bänder) | Befriedigend |
| WLAN | 802.11 b/g/n | Ausreichend |
| Bluetooth | 4.0 | Standard |
| GPS | Ja | Gut |
| Dual-SIM | Ja | Sehr gut |
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Sehr gute Akkulaufzeit (4000 mAh)
- Solide Verarbeitung mit Metallrückseite
- 4 GB RAM für die Preisklasse großzügig
- Full-HD-Display mit guter Schärfe
- Dual-SIM-Funktionalität
- Fingerabdrucksensor vorhanden
- Nahezu stock Android
- Erweiterbarer Speicher
Nachteile
- Kamera nur Mittelmaß
- Prozessor nicht für anspruchsvolle Games
- Langsame Ladezeiten
- Begrenzte LTE-Band-Unterstützung
- Display bei Sonnenlicht schwer ablesbar
- Kein USB-C
- Software-Updates unregelmäßig
- Verfügbarkeit in Deutschland begrenzt
Fazit und Gesamtbewertung
Das Doogee F7 Pro war 2016 ein interessantes Smartphone für preisbewusste Nutzer, die nicht auf grundlegende Features verzichten wollten. Die Kombination aus großem Akku, solidem Display und akzeptabler Leistung machte es zu einer durchaus erwägenswerten Alternative zu etablierteren Marken.
Besonders hervorzuheben waren die lange Akkulaufzeit und die für die Preisklasse gute Verarbeitung. Der große 4000-mAh-Akku war damals noch nicht selbstverständlich und stellte einen echten Mehrwert dar. Auch die 4 GB RAM waren für 2016 in der unteren Mittelklasse nicht üblich.
Schwächen zeigten sich hauptsächlich bei der Kamera-Performance und der begrenzten Gaming-Tauglichkeit. Für Nutzer, die hauptsächlich kommunizieren, surfen und Standard-Apps verwenden wollten, bot das Doogee F7 Pro jedoch ein gutes Gesamtpaket.
Für wen war das Doogee F7 Pro geeignet?
Das Smartphone richtete sich primär an Nutzer, die ein zuverlässiges Alltagsgerät mit langer Akkulaufzeit suchten und dabei nicht bereit waren, für Marken-Smartphones deutlich mehr zu bezahlen. Für Power-User oder Foto-Enthusiasten war es hingegen weniger geeignet.
Historische Einordnung
Rückblickend war das Doogee F7 Pro ein typischer Vertreter der chinesischen Smartphone-Offensive der mittleren 2010er Jahre. Es zeigte, dass auch weniger bekannte Hersteller durchaus brauchbare Geräte produzieren konnten, auch wenn Service und langfristige Software-Unterstützung oft zu wünschen übrig ließen. Heute ist das Gerät hauptsächlich noch von historischem Interesse und längst von moderneren Smartphones überholt worden.
Ist das Doogee F7 Pro heute noch empfehlenswert?
Nein, das Doogee F7 Pro ist heute nicht mehr empfehlenswert. Das Gerät stammt aus dem Jahr 2016 und ist technisch völlig veraltet. Android-Updates sind nicht mehr verfügbar, die Kamera entspricht nicht heutigen Standards und die Leistung reicht für moderne Apps nicht aus. Aktuelle Smartphones bieten deutlich bessere Leistung, Kameras und Software-Unterstützung.
Wie war die Akkulaufzeit des Doogee F7 Pro?
Die Akkulaufzeit des Doogee F7 Pro war sehr gut. Der 4000-mAh-Akku bot für damalige Verhältnisse eine überdurchschnittliche Kapazität und hielt bei normaler Nutzung problemlos einen ganzen Tag durch. Bei intensiver Nutzung waren 12-16 Stunden möglich. Das Laden dauerte allerdings 3-4 Stunden, da keine Schnellladefunktion vorhanden war.
Welches Betriebssystem hatte das Doogee F7 Pro?
Das Doogee F7 Pro wurde mit Android 6.0 Marshmallow ausgeliefert und erhielt später ein Update auf Android 7.0 Nougat. Doogee verwendete eine nahezu unveränderte Android-Version ohne große Herstelleranpassungen. Weitere Updates auf neuere Android-Versionen gab es nicht, was typisch für günstige chinesische Smartphones war.
Wie gut war die Kamera des Doogee F7 Pro?
Die Kamera des Doogee F7 Pro war für die Preisklasse 2016 akzeptabel, aber nicht herausragend. Die 13-Megapixel-Hauptkamera lieferte bei gutem Licht brauchbare Ergebnisse, hatte aber bei schwachen Lichtverhältnissen deutliche Schwächen mit viel Bildrauschen. Die 8-Megapixel-Frontkamera war für Selfies ausreichend. Insgesamt entsprach die Kamera-Qualität dem günstigen Preis.
Hatte das Doogee F7 Pro einen Fingerabdrucksensor?
Ja, das Doogee F7 Pro war mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet. Dieser befand sich auf der Rückseite des Geräts und funktionierte für damalige Verhältnisse zuverlässig. Der Sensor konnte zum Entsperren des Smartphones und für einige Apps verwendet werden. Für 2016 war dies ein willkommenes Feature in der unteren Mittelklasse.
Letzte Bearbeitung am Dienstag, 9. September 2025 – 18:45 Uhr von Alex, Webmaster von Handy.rocks.

