Asus Zenfone Pegasus 3
Das Asus Zenfone Pegasus 3 war ein beliebtes Mittelklasse-Smartphone, das 2016 auf den Markt kam und sich durch sein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnete. Mit seinem 5,2-Zoll-Display, solider Verarbeitung und erschwinglichem Preis sprach es vor allem preisbewusste Nutzer an. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir alle wichtigen Aspekte dieses Geräts, von den technischen Spezifikationen über die Leistung bis hin zu den Vor- und Nachteilen aus heutiger Sicht.
Technische Spezifikationen im Überblick
Display & Design
Bildschirmgröße: 5,2 Zoll
Auflösung: 1280 x 720 Pixel (HD)
Pixeldichte: 282 ppi
Display-Typ: IPS LCD
Abmessungen: 149,0 x 73,7 x 8,6 mm
Gewicht: 150 Gramm
Leistung & Hardware
Prozessor: MediaTek MT6737
CPU: Quad-Core 1,25 GHz Cortex-A53
GPU: Mali-T720MP2
RAM: 2 GB / 3 GB
Interner Speicher: 16 GB / 32 GB
Speichererweiterung: microSD bis 128 GB
Kamera & Multimedia
Hauptkamera: 13 Megapixel
Frontkamera: 5 Megapixel
Video: Full HD 1080p
Features: Autofokus, LED-Blitz
Audio: 3,5mm Klinkenanschluss
Lautsprecher: Mono
Akku & Konnektivität
Akkukapazität: 4100 mAh
Ladezeit: ca. 3 Stunden
Netzwerk: 4G LTE
WLAN: 802.11 b/g/n
Bluetooth: 4.0
GPS: A-GPS, GLONASS
Design und Verarbeitung
Das Asus Zenfone Pegasus 3 präsentierte sich 2016 als solide verarbeitetes Smartphone mit klassischem Design. Die Kunststoffrückseite in matter Optik lag gut in der Hand und bot trotz des günstigen Preises eine überraschend hochwertige Haptik. Mit Abmessungen von 149,0 x 73,7 x 8,6 mm und einem Gewicht von nur 150 Gramm gehörte es zu den kompakteren 5,2-Zoll-Smartphones seiner Zeit.
Materialien und Haptik
Die Rückseite bestand aus strukturiertem Kunststoff, der nicht nur rutschfest war, sondern auch Fingerabdrücke gut kaschierte. Die Verarbeitungsqualität war für die Preisklasse überdurchschnittlich, auch wenn natürlich nicht das Premium-Gefühl von Metall- oder Glasrückseiten erreicht wurde.
Farbvarianten
Das Gerät war in verschiedenen Farbvarianten erhältlich, darunter Schwarz, Weiß und Gold. Besonders die goldene Variante erfreute sich großer Beliebtheit und verlieh dem Smartphone einen edleren Look.
Display-Qualität und Nutzererfahrung
Das 5,2-Zoll-IPS-LCD-Display mit HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) bot für damalige Verhältnisse in der unteren Mittelklasse eine akzeptable Darstellungsqualität. Mit 282 ppi war die Pixeldichte ausreichend für die meisten Anwendungen, auch wenn bei genauem Hinsehen einzelne Pixel erkennbar waren.
Display-Bewertung
Outdoor-Tauglichkeit
Bei direkter Sonneneinstrahlung stieß das Display an seine Grenzen. Die maximale Helligkeit reichte für den Innenbereich völlig aus, im Freien war die Ablesbarkeit jedoch eingeschränkt. Dies war jedoch typisch für Smartphones dieser Preisklasse.
Leistung und Performance
Herzstück des Zenfone Pegasus 3 war der MediaTek MT6737 Quad-Core-Prozessor mit 1,25 GHz Taktfrequenz. In Kombination mit 2 GB oder 3 GB RAM (je nach Modellvariante) bot das Gerät für alltägliche Aufgaben eine ausreichende Leistung.
Alltags-Performance
Für grundlegende Smartphone-Funktionen wie Telefonieren, SMS, WhatsApp, E-Mail und einfache Apps war die Leistung völlig ausreichend. Auch das Surfen im Internet verlief flüssig, solange nicht zu viele Browser-Tabs gleichzeitig geöffnet waren.
Multitasking-Fähigkeiten
Bei intensiverem Multitasking machte sich der begrenzte Arbeitsspeicher bemerkbar. Apps wurden häufiger aus dem Speicher entfernt und mussten neu geladen werden. Dies führte zu längeren Wartezeiten beim App-Wechsel.
Gaming-Performance
Für anspruchsvolle 3D-Spiele war das Gerät nicht konzipiert. Einfache Casual Games liefen problemlos, bei grafikintensiven Titeln kam es jedoch zu Rucklern und längeren Ladezeiten.
Benchmark-Ergebnisse (typische Werte 2016)
AnTuTu: ca. 37.000 Punkte
Geekbench Single-Core: ca. 650 Punkte
Geekbench Multi-Core: ca. 1.850 Punkte
Diese Werte ordneten das Gerät in der unteren Mittelklasse ein und waren für den Preis durchaus konkurrenzfähig.
Kamera-System und Bildqualität
Die Kamera-Ausstattung des Zenfone Pegasus 3 war typisch für ein Budget-Smartphone: Eine 13-Megapixel-Hauptkamera auf der Rückseite und eine 5-Megapixel-Frontkamera für Selfies.
Hauptkamera-Performance
Bei guten Lichtverhältnissen lieferte die Hauptkamera durchaus brauchbare Ergebnisse. Die Farben wirkten natürlich, die Schärfe war in der Bildmitte zufriedenstellend. An den Bildrändern war jedoch ein merklicher Schärfeverlust zu beobachten.
Low-Light-Performance
Bei schwachem Licht zeigte die Kamera ihre Grenzen deutlich auf. Bildrauschen und Unschärfe nahmen stark zu, Details gingen verloren. Der LED-Blitz half zwar bei sehr nahen Objekten, seine Reichweite war jedoch begrenzt.
Frontkamera und Selfies
Die 5-Megapixel-Frontkamera war für Selfies und Videotelefonie ausreichend. Die Bildqualität entsprach dem Standard der Preisklasse, mit leichter Weichzeichnung und gelegentlichen Problemen bei der Belichtung.
Akkulaufzeit und Ladeperformance
Ein absolutes Highlight des Zenfone Pegasus 3 war der großzügig dimensionierte 4100-mAh-Akku. In Kombination mit der energieeffizienten Hardware und dem HD-Display ergaben sich beeindruckende Laufzeiten.
Typische Akkulaufzeiten
Standby: bis zu 15 Tage
Gesprächszeit: bis zu 22 Stunden
Video-Wiedergabe: bis zu 12 Stunden
Internet-Nutzung: bis zu 10 Stunden
Musik-Wiedergabe: bis zu 45 Stunden
Praktische Nutzung
Im Alltag hielt das Gerät problemlos einen ganzen Tag durch, oft sogar deutlich länger. Selbst intensive Nutzer kamen meist über den Tag, ohne nachladen zu müssen. Dies war ein klarer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen.
Ladezeit und Technologie
Das Laden erfolgte über den Standard-micro-USB-Anschluss. Eine Vollladung dauerte etwa 3 Stunden, was für die Akkugröße akzeptabel war. Schnellladetechnologie war nicht vorhanden, was der Preisklasse entsprechend war.
Software und Benutzeroberfläche
Das Asus Zenfone Pegasus 3 wurde mit Android 6.0 Marshmallow und der hauseigenen ZenUI-Oberfläche ausgeliefert. Die ZenUI bot zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten und zusätzliche Features.
ZenUI-Features
Die Benutzeroberfläche war farbenfroh und bot viele Personalisierungsoptionen. Themes, Icon-Packs und Wallpaper konnten nach Belieben angepasst werden. Allerdings wirkte die Oberfläche teilweise überladen und entfernte sich stark vom Stock-Android-Erlebnis.
Vorinstallierte Apps
Wie bei vielen Herstellern üblich, waren zahlreiche Apps vorinstalliert. Neben nützlichen Tools wie dem Dateimanager und Energiespar-Modi gab es auch Bloatware, die nicht deinstalliert werden konnte.
Update-Politik
Die Update-Versorgung war, wie bei vielen Budget-Geräten, begrenzt. Sicherheits-Updates kamen unregelmäßig, ein Update auf Android 7.0 Nougat erhielten nur wenige Märkte.
Vor- und Nachteile im Detail
Vorteile
- Hervorragende Akkulaufzeit (4100 mAh)
- Solide Verarbeitung für die Preisklasse
- Ausreichende Performance für Alltags-Apps
- Kompakte Abmessungen bei 5,2-Zoll-Display
- Erweiterbarer Speicher via microSD
- Dual-SIM-Funktionalität
- Günstiger Preis
- 3,5mm Kopfhöreranschluss vorhanden
Nachteile
- Nur HD-Auflösung (720p) beim Display
- Schwache Performance bei anspruchsvollen Apps
- Kamera-Qualität bei schwachem Licht mangelhaft
- Begrenzte Update-Versorgung
- ZenUI teilweise überladen
- Viel vorinstallierte Software
- Kunststoff-Gehäuse ohne Premium-Feeling
- Kein Schnellladen verfügbar
Vergleich mit Konkurrenzmodellen
Im Jahr 2016 konkurrierte das Zenfone Pegasus 3 mit anderen Budget-Smartphones wie dem Xiaomi Redmi 3, Samsung Galaxy J5 und Huawei P8 Lite. Hier ein direkter Vergleich der wichtigsten Spezifikationen:
| Modell | Display | Prozessor | RAM | Akku | Preis (2016) |
|---|---|---|---|---|---|
| Asus Zenfone Pegasus 3 | 5,2″ HD | MT6737 | 2/3 GB | 4100 mAh | ~150€ |
| Xiaomi Redmi 3 | 5,0″ HD | Snapdragon 616 | 2 GB | 4100 mAh | ~140€ |
| Samsung Galaxy J5 | 5,2″ HD | Snapdragon 410 | 1,5 GB | 2600 mAh | ~180€ |
| Huawei P8 Lite | 5,0″ HD | Kirin 620 | 2 GB | 2200 mAh | ~200€ |
Positionierung im Markt
Das Zenfone Pegasus 3 positionierte sich als ausgewogenes Budget-Smartphone mit Fokus auf Akkulaufzeit. Während Konkurrenten wie das Xiaomi Redmi 3 eine etwas bessere Performance boten, punktete das Asus-Gerät mit seinem größeren Display und der ZenUI-Software.
Fazit und Kaufempfehlung
Das Asus Zenfone Pegasus 3 war 2016 eine solide Wahl für preisbewusste Käufer, die Wert auf lange Akkulaufzeit legten. Die Kombination aus 4100-mAh-Akku, ausreichender Alltags-Performance und günstigem Preis machte es zu einem attraktiven Angebot in der unteren Mittelklasse.
Für wen war das Gerät geeignet?
Das Smartphone richtete sich an Einsteiger und Nutzer mit grundlegenden Anforderungen. Wer hauptsächlich telefonierte, Nachrichten schrieb, im Internet surfte und gelegentlich fotografierte, fand hier ein zuverlässiges Gerät mit hervorragender Ausdauer.
Heutige Relevanz
Aus heutiger Sicht (2024) ist das Gerät naturgemäß veraltet. Die Hardware entspricht nicht mehr modernen Standards, Sicherheits-Updates gibt es keine mehr, und viele aktuelle Apps laufen nicht oder nur eingeschränkt. Als Zweitgerät oder für sehr grundlegende Anforderungen könnte es noch dienlich sein, für den normalen Gebrauch ist jedoch ein neueres Smartphone empfehlenswert.
Abschließende Bewertung (Stand 2016)
Gesamtnote: 7/10
Preis-Leistung: 8/10
Akkulaufzeit: 9/10
Performance: 6/10
Kamera: 6/10
Verarbeitung: 7/10
Das Asus Zenfone Pegasus 3 war ein ehrliches Budget-Smartphone ohne große Überraschungen, aber mit einer klaren Stärke: der ausgezeichneten Akkulaufzeit.
Wie lange hält der Akku des Asus Zenfone Pegasus 3?
Der 4100-mAh-Akku des Asus Zenfone Pegasus 3 bietet eine hervorragende Laufzeit. Bei normaler Nutzung hält das Gerät problemlos 1-2 Tage durch. Die Gesprächszeit beträgt bis zu 22 Stunden, Video-Wiedergabe bis zu 12 Stunden und Internet-Nutzung etwa 10 Stunden.
Ist das Asus Zenfone Pegasus 3 heute noch verwendbar?
Aus heutiger Sicht (2024) ist das Gerät stark veraltet. Es läuft noch mit Android 6.0, erhält keine Sicherheits-Updates mehr und die Hardware entspricht nicht modernen Standards. Für grundlegende Funktionen wie Telefonieren könnte es noch funktionieren, für normale Smartphone-Nutzung ist ein neueres Gerät empfehlenswert.
Welche Kamera-Qualität bietet das Asus Zenfone Pegasus 3?
Das Gerät verfügt über eine 13-Megapixel-Hauptkamera und eine 5-Megapixel-Frontkamera. Bei guten Lichtverhältnissen sind die Aufnahmen für ein Budget-Smartphone akzeptabel. Bei schwachem Licht zeigt die Kamera deutliche Schwächen mit starkem Bildrauschen und Unschärfe.
Kann der Speicher des Asus Zenfone Pegasus 3 erweitert werden?
Ja, der interne Speicher von 16 GB oder 32 GB (je nach Modell) kann über eine microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitert werden. Dies ist besonders wichtig, da der interne Speicher nach Installation des Systems und vorinstallierter Apps stark begrenzt ist.
Wie war das Preis-Leistungs-Verhältnis des Asus Zenfone Pegasus 3?
Für 2016 bot das Gerät ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zum Preis von etwa 150 Euro erhielt man ein funktionsfähiges Smartphone mit hervorragender Akkulaufzeit, ausreichender Alltags-Performance und solider Verarbeitung. Besonders die lange Akkulaufzeit hob es von der Konkurrenz ab.
Letzte Bearbeitung am Sonntag, 7. September 2025 – 8:12 Uhr von Alex, Webmaster von Handy.rocks.

