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Verschiedene Handytarife für einen günstigen Handyvertrag. Handytarif Vergleich mit oder ohne Handy, Prepaid oder mit Vertrag

Handyvertrag: Tarife und Leistungen

Ratgeber BildWer einen neuen Handyvertrag abschließen möchte, hat heute die Wahl unter recht verschiedenen Handytarifen. Darunter gibt es günstige Flatrates mit mehr oder weniger Datenvolumen und Telefonierminuten sowie Prepaidtarife für sämtliche Netze. Aufgrund der Vielfalt gibt es zu jedem Telefonier- und Surfverhalten den passenden Handytarif. Zu finden ist er über unseren Tarifvergleich.

Wo bekomme ich den günstigsten Handyvertrag?

Sowohl die großen Gesellschaften als auch kleinere Anbieter und Reseller offerieren Handyverträge. Zu nennen wären unter anderem:

  • Telekom
  • Vodafone
  • Telefonica (Tochtegesellschaften: MEHR, E-Plus, wayra deutschland Gmbh, Simyo)
  • 1&1 Drillisch (Marken unter anderem winSIM, premiumSIM, Yourfone)
  • Mobilcom-Debitel
  • o2
  • Prepaid

Es gibt natürlich noch weitere Anbieter. Dabei lässt sich feststellen, dass es gerade beim Telefonieren oder Verschicken von SMS kaum große Preis-Leistungs-Unterschiede, wohl aber sehr verschiedene Konstruktionen der Handyverträge gibt. Darauf kommt es in Wahrheit auch an. Das bedeutet: Die Telefonierminute oder der Preis für eine SMS kosten überall fast dasselbe, nämlich meistens acht oder neun Cent. Der Preis für ein GB Datenvolumen kann wiederum anbieter- und tarifabhängig durchaus sehr hoch oder auch niedrig ausfallen. Es können zwei oder auch sieben Euro fällig werden. Gerade bei den Zubuchoptionen fällt das auf. Diese benötigt der Kunde, wenn das in einer Flatrate enthaltene Datenvolumen verbraucht ist. Wer dann sehr wenig zubucht, zahlt pro GB relativ viel. Wer sich für eine hohe Zubuchung entscheidet, zahlt viel weniger pro GB, doch das zugebuchte Volumen verfällt nach Ablauf des Abrechnungsmonats. Hier lohnt es sich, besonders genau hinzuschauen.

Warum Handytarife vergleichen?

Der Vergleich lohnt sich immer. Manchmal ist man mit seinem Handytarif unzufrieden, manchmal geht es auch um den Neukauf eines Smartphones mit Handyvertrag. Wer sein Telefonier- und Surfverhalten aufgrund neuer Lebensumstände ändert, sollte ebenfalls einen Tarifvergleich durchführen. In der Regel passt zu diesem Verhalten eine ganz bestimmte Flatrate mit der richtigen Menge an Freiminuten fürs Telefonieren, einem bestimmten Limit an Frei-SMS und dem passenden Datenvolumen. Der entscheidende Punkt ist dann, dieses Verhalten vorab richtig einzuschätzen. Danach beginnt die Suche nach dem dazu passenden Handytarif. Überdies sind die Preise in Bewegung. Ein Handyvertrag läuft fast immer über zwei Jahre. Nach dem Auslaufen kann ein neuer Handytarif vielleicht viel besser zu den eigenen Ansprüchen passen. Nicht zuletzt lohnt sich oft ein Anbieterwechsel, weil die Gesellschaften ihre Neukunden mit Sonderkonditionen verwöhnen. Dazu gehören nicht nur geringere Preise, sondern auch bessere Leistungen wie mehr Datenvolumen und geschenkte SMS- und Minutenpakete. Allerdings sind Handytarife meistens stark verklausuliert: Sie sind schwer zu durchschauen. Ein guter Tarifvergleich zeigt jedoch auf einen Blick die Stärken und Schwächen einzelner Handyverträge auf. Er berücksichtigt alle anfallenden Kosten und kennzeichnet Lockvogelangebote. Berücksichtigt werden auch Zusatzkosten wie die Anschlussgebühren und Bonuszahlungen für die Mitnahme der Rufnummer.

Welche Flatrate lohnt sich beim Handyvertrag?

Die Antwort auf diese Frage ist deshalb nicht einfach, weil wir nur schwer einschätzen können, wie viel Datenvolumen wir benötigen. Grundsätzlich gehören zu einer Flatrate Freiminuten entweder in ein oder wenige bestimmte Netze oder in alle Netze (Allnet-Flat), eine Zahl von Frei-SMS und ein bestimmtes Datenvolumen. Unser Telefonierverhalten und das Versenden von SMS können wir recht genau einschätzen. Auch wissen wir, ob wir bevorzugt mit Personen im selben Netz telefonieren (bei Firmenhandys oft der Fall) oder besser eine Allnet-Flat wählen. Doch wie viel Datenvolumen benötigen wir? Flatrates werden ab rund 200 oder auch 500 MB Datenvolumen angeboten, was nicht besonders viel ist. Es gibt sie auch mit 2 GB oder gar 10 GB. Wer diese Menge ausschöpft, kann dann Datenvolumen hinzubuchen, wobei auf die Kosten sehr genau zu achten ist. So könnte eine geringe Zubuchung (oft 1 bis 1,5 GB) pro GB um sechs bis sieben Euro kosten, während eine hohe Zubuchung von 10 GB nur rund zwei Euro pro GB kostet. Unter anderem die Telekom bietet mit SpeedOn so einen Tarif an. Das Problem dabei ist: Das zugebuchte Datenvolumen verfällt zum Monatsende bzw. dem Ende des Abrechnungszeitraums. Wer nun am 25. des Monats fix noch 10 GB zubucht, verbraucht sie möglicherweise nicht und zahlt deutlich zu viel. Doch der Nutzer hat es meistens eilig: Er wollte über das Smartphone wichtige Daten abrufen, kennt deren Menge auch nicht genau, wird plötzlich wegen seines verbrauchten Limits gedrosselt und entscheidet sich nun blitzschnell für die Zubuchung. Hier lauern Kostenfallen. Umso wichtiger ist es, a) das eigene Surfverhalten zu kennen und b) zu wissen, was denn wie viel Datenvolumen verbraucht.

Hier einige Beispiele

  • Film streamen (mittlere Qualität): ~600 – 900 MB/h je nach Anbieter bzw. Sender
  • YouTube: 2 - 8 MB/min (je nach Auflösung)
  • Instagram-Post: 1,5 – 5 MB
  • Skypen: 1 MB/min
  • Facebook-Update, Googlesuche, Fahrplanauskunft: 200 KB
  • E-Mail checken oder schreiben: 20 KB
  • WhatsApp-Nachricht (nur Text und Emojs): 10 KB

Was bringen Prepaid-Tarife?

Manche Handynutzer schwören auf Prepaid-Tarife, sie sind aber eher in der Minderzahl. Möglicherweise nimmt die Bedeutung dieser Tarife ab, weil inzwischen alle Anbieter die frühere KB-genaue Abrechnung des Datenvolumens eingestellt haben. Bis etwa 2016 war es üblich, dass beim Surfen pro KB (oder auch in Paketen von 5 bis 10 KB) wenige Cent vom Prepaidguthaben abgezogen wurden. So kostete beispielsweise das Lesen und Beantworten einer E-Mail rund drei Cent und war damit günstiger als eine SMS. Dann gaben die Anbieter diesen Modus auf, weil er natürlich nicht einfach abzurechnen ist. Nun müssen Prepaidkunden entweder eine Tagesflat für rund einen Euro oder ein noch größeres Datenpaket wählen. Das macht Prepaidtarife heutzutage unattraktiv für Personen, die mit ihrem Smartphone oft unterwegs sind und dabei fleißig surfen, mailen, chatten und streamen. Wer es aber hauptsächlich im WLAN-Bereich nutzt und kaum mit dem Handy telefoniert, kommt mit einem Prepaid-Tarif bestens zurecht. Die Preise für die Gesprächsminute und die SMS haben sich nicht verändert. Die Kosten können bei so einem Nutzerverhalten unter drei Euro pro Monat liegen. Vorsicht: Wer allzu lange sein Guthaben nicht mehr auflädt, muss mit einer Kündigung vonseiten des Anbieters rechnen. Das geschieht aber erst nach etwa 24 Monaten.

Fazit: Handytarife vergleichen!

Es kostet etwas Zeit, aber es lohnt sich: Jedermann sollte Handytarife vergleichen, wenn es um einen neuen Handyvertrag geht.